Sortieren nach:

Gedichte über das Leben - Seite 1742


Kaffeeklatsch

Ich ruf meine Freundinnen an.Schaut das Wetter ist so schön wollen wir Kaffeetrinken gehn?
Am besten schmeckt es in der Konditorei Strunz
um 15.00 Uhr da treffen wir uns.

Tatsächlich kommen sie angewackelt,die Eine ziemlich aufgetackelt.
Um die Sonnenstrahlen zu nutzen,wollen wir auf der Terrasse sitzen.

Wir suchen aus einen Windbeutel,ein Stück Cremetorte ein Stück Käsekuchen vier große Pott Kaffee und ein Stück Torte mit Beeren
all das wollen wir ganz in Ruhe verzehren.

Alles was wir ausgewählt hat uns der Kellner hingesteellt.
Auf einmal weht der Wind ziemlich frisch
meine Serviette landet unterm Tisch.

Schnell hab ich sie aufgehoben
und den Tisch dabei verschoben da passierte das Maleur
mein Kaffeepott war schon halb leer.

Vorsichtig heb ich den Pott dann den Unterteller hoch
Kleckerte nicht zum Glück und kippe alles wieder zurück.
Doch die Freude war nur von kurzer Dauer
denn Fliegen liegen auf der Lauer.

Auf einmal wedelt die Hanna mlt der Hand
Wobei der Ellenbogen in der Cremtorte versank.
Plötzlich fuchtelt auch die Susen,treift
den Windbeutel mit ihren Busen.

Auf meinem Teller hüpft die Gelantine hin und her
die Beeren rollen kreuz und quer.
Dann schnippt weg ein Stuck Tortenboden in hohen
Bogen direkt in Elsbets Pott hineingeflogen.

Der Kellner fragt uns hat denn geschmeckt der Kaffee
und der Kuchen,dann kommen Sie uns wieder mal
besuchen.Wir sagen ja nur Elsbet nicht
der Kaffee der war fürchterlich.

Zum Schluß noch ein Glas. Sekt bestellt man lebt
nur einmal auf der Welt.Bleiben wir weiterhin munter
und gesund treffen wir uns nächsten Monat wieder
zur gleichen Stund.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Anzeige


Meine Schuld...

Meine Schuld...

Meine Schuld...

Ich verzeihe mir

Ich verzeihe meinen Händen,
dass sie nicht zugeschlagen haben
Ich verzeihe meinen Beinen,
dass sie nicht wie wild um sich geschlagen haben
Ich verzeihe meinen Fingern,
dass sie nicht gekratzt haben
Ich verzeihe meinen Füßen,
dass sie mich nicht fortgetragen haben
Ich verzeihe meinem Kopf,
dass er keine bessere Lösung gefunden hat
Ich verzeihe meinem Gesicht,
dass zu anziehend gewesen sein muss
Ich verzeihe meinen Geschlechtsteilen,
dass sie sich nicht wehren konnten
Ich verzeihe mir meinen kindlichen Wunsch nach Liebe,
für den ich alles zugelassen habe
Ich verzeihe meinem Herzen,
dass damals versteinert ist
Ich verzeihe meiner Seele,
die damals auf und davon geflogen ist
Ich verzeihe meinem Vertrauen,
dass sich so von dir ausnutzen hat lassen
ich verzeihe...

vielleicht werde ich mir eines Tages wirklich verzeihen können, das zugelassen zu haben,...
vielleicht muss ich es nur oft genug sagen?
Vielleicht werde ich wirklich irgendwann glauben können, dass es nicht meine Schuld war...

ich wasche die Schuld von meinen Händen,
das Wasser spült die Erstarrung, meiner Beine, meines Herzens, meines ganzen Lebens, spült das Wasser einfach fort
das Wasser nimmt
all den schmerz,
all die ungesagten Worte,
all die ungeweinten Tränen,
die bodenlose Verzweiflung,
die unausgesprochene Angst,
nimmt das Wasser und trägt es weg von mir
klares Wasser fließt über die Wunden,
kühlt sie, nimmt den Schmerz mit und heilt,...
was bleibt, wenn das Wasser geht und all das fort getragen hat, ist stille und in der stille die Hoffnung, dass etwas schönes in dieser stille wachsen kann,...

ich werde es nie wirklich vergessen können,
aber vielleicht werde ich eines Tages damit leben können,
vielleicht werde ich mich eines Tages nicht mehr davor fürchten dir auf der Straße zu begegnen,
vielleicht werde ich eines Tages los lassen können,
vielleicht wird es irgendwann nicht mehr so weh tun,
vielleicht wird mein leben, irgendwann wirklich mein leben sein, mein Körper mir gehören, meine Gedanken aufhören um damals zu kreisen,
denn damals ist trotz allem vorbei
vielleicht werde ich eines Tages glücklich sein?

aber eines werde ich nie tun, aufgeben
erst wenn ich aufgebe hast du wirklich gewonnen
oder ich wirklich verloren...
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Anzeige