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Gedichte über Katzen - Seite 26


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Katze Minchen und das Pferd Hannibal

Diesen Sommer hatte schon wochenlang
die Sonne täglich vom Himmel gebrannt.
Selbst Minchen, die Wärme ja gerne mag,
diese Hitze denn doch nicht gefallen hat,

hatte sich deshalb untern Baum gelegt,
weil im Schatten es sich viel besser schläft,
wurde dann auf einmal im Schlaf gestört,
von lautem Getrampel, das sie gehört,

sah blinzelnd, vom Schlafe noch benommen,
das Pferd Hannibal auf sich zukommen.
Das Minchen hielt ihn an und fragte ihn,
wo er denn wolle bei der Hitze hin.

Daraufhin hielt Hannibal ganz kurz an
und sagte zum Kätzchen Minchen dann:
„Ich werde erwartet bei der Waldarbeit,
habe deshalb auch nur sehr wenig Zeit.

Ich muss nämlich tief in den Wald hinein,
dorthin, wo es gibt keinen Sonnenschein.
Da ist man heute beim Fällen von Bäumen
und ich muss mithelfen beim Aufräumen.

Um die Stämme dann heraus zu kriegen,
muss ich sie aus dem Dickicht ziehen.
Und weil ich das sehr gut kann,
werde ich auch Rückepferd genannt.

Ich ziehe sie dann bis an den Wegrand,
wo man sie leicht abtransportieren kann.
Ein Rückepferd das an solch Orten macht,
wo ein großer Traktor das niemals schafft,

Weil durch sein Gewicht würde viel zerstört,
ist es auch gut, wenn da kein Traktor fährt.
Jetzt aber muss ich mich beeilen,
darf nicht mehr länger bei dir verweilen.

Im Wald erwartet man mich sicher schon“,
sprach er zu Minchen und trabte davon.
Gern hätt` Minchen ihm dabei zugesehen,
wollte deshalb auch sofort mit ihm gehen.

Doch Hannibal ließ sich darauf nicht ein,
sagte, „dass könnte sehr gefährlich sein.
Damit ja niemand dort hineingerät,
ist das Gebiet rundherum abgesperrt.“

Also ließ Minchen ihn alleine ziehn
legte sich gleich wieder zum Schlafen hin,
wachte hungrig gegen Abend dann auf
und lief zu ihrem Fressnapf in das Haus.
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Katzis turbulenter Morgen

Bin schon wach und du schläfst noch
Obwohl ich sogar schon zu dir kroch
Ich hab' mich auf deine Füße gesetzt
Du hättest mir fast einen Tritt versetzt
Wie kriege ich dich nur endlich wach
Ich glaube, ich mache mal richtig Krach
Ich klappere ganz laut mit der Schranktür
Dass alles rausfällt, was kann ich dafür
Siehe da, ein Glas steht auf dem Tisch
Es wird runtergefegt mit einem Wisch
War noch ein klein wenig Rotwein drin
Nun ist leider der Teppich ziemlich hin
Und jetzt sehe ich meinen kleinen Ball
Mit dem spiele ich aber auf jeden Fall
Und zack, jetzt ist er unters Bett gerollt
Nun aber noch ein wenig umhergetollt
Jetzt könnte ich ja mal aufs Regal springen
Ob mir ein Sprung aufs Bett wird gelingen
Ich versuche es einfach mal ganz mutig
Meine Nase wird schon nicht gleich blutig
Alleh hopp, dieser Sprung wird fetzen
Doch ohje, stelle ich fest voller Entsetzen
Ich bin punktgelandet auf deinem Bauch
Jetzt bist du wach und schimpfst auch
Hätte ich dich doch bloß schlafen lassen
Nicht, dass du mich wirst gleich hassen
Dagegen muss ich ganz schnell was tun
Sehe, wie dein Blick fällt aufs Chaos nun
Jetzt wird mir richtig Angst und bange
Ob du mir böse bist diesmal sehr lange
Ich schleiche mich ganz langsam ran
Und fange superlieb zu schnurren an
Meine Augen durchdringen deinen Blick
Schon ist der Ärger weg mit diesem Trick
Grollen ist zum Glück gegen deine Natur
Du fragst, was mache ich denn mit dir nur
Also, wenn du so fragst, ich wüßte da was
Etwas, was macht uns beiden viel Spaß
Liebes Frauchen, streichele einfach mich
Herrchen räumt nachher alles auf für dich
Und als sich unsere Blicke dann so trafen
Wusste ich, Tierliebe schützt vor Strafen
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