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Gedichte über Gerechtigkeit - Seite 76


Arme Herzen schlagen anders (Song)

[Strophe 1]
In der Tafel riecht es nach Hoffnung,
Suppenküchen wärmen die Nacht.
Alte Hände zittern leise,
Altersarmut hat sie weich gemacht.
Hartz‑4‑Zeilen auf dem Tisch,
ein Formular, das niemand heilt.
Kinderarmut spielt im Schatten,
wo kein Licht der Reichen verweilt.

[Zwischengesang]
Und ich seh’ die Bettler an den Straßen,
seh’ die Obdachlosen frieren im Wind.
Junkies suchen nur ein Morgen,
das ihnen sagt, dass sie noch Menschen sind.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Strophe 2]
Ich seh’ die Banken in den Palästen,
Eliten tanzen durch die Nacht.
Bosse zählen ihre Gewinne,
während das Volk die Rechnung macht.
Konzerne feiern gold’ne Empfänge,
Licht und Glimmer überall.
Doch unten friert ein kleines Mädchen,
ihr Winter ist schon viel zu kalt.

[Zwischengesang]
Und ich trag’ die Stimmen der Vergess’nen,
die keiner hört, die keiner sieht.
Die in den Schatten dieser Städte
um ihr kleines Leben ziehen.

[Strophe 3]
Paläste feiern ihren Reichtum,
Regierungen feiern ihre Macht.
Doch draußen ziehen schmutzige Kriege,
für Macht und Reichtum – kalt wie Stahl.

Sie schicken niemals ihre Kinder,
sie ziehen niemals selbst hinaus.
Sie opfern andre für ihr Gold,
für ihren Thron, ihr Machtgehäus’.

[Zwischengesang]
Und wieder marschiert das Volk nach vorne,
für die Träume derer, die oben steh’n.
Sie sterben für fremde Reichtümer,
für Kriege, die sie nicht versteh’n.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Bridge]
Vielleicht wird eines Tages Frieden
in den Straßen dieser Welt entstehen.
Vielleicht hört einer endlich auf,
das Volk für seine Macht zu opfern –
und sagt: „Ich hab’ euch heut’ gesehen.“

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
doch sie tragen uns durchs Leben.
Und wenn wir ihre Lieder hören,
kann die Welt vielleicht vergeben.
Arme Seelen tragen Wunden,
doch ihr Mut bleibt unzerbrechlich klar.
Wir singen weiter für die Stummen –
bis ein neuer Morgen da ist.

[Outro]
Für die Tafel, für die Suppenküchen,
für die Alten, die kaum noch geh’n.
Für die Kinder ohne Zukunft,
für die, die an den Straßen steh’n.
Für die Bettler, für die Obdachlosen,
für die Junkies ohne Wahl.
Für die Armen dieser Erde –
unsere Stimmen sind ihr Saal.

© Horst Bulla

https://youtu.be/PrAN9prgIH0
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Die vergessenen Arbeiter (Song)

[Strophe 1]
Sie standen früh in kalten Hallen,
haben Stahl und Träume bewegt.
Sie bauten Häuser, Straßen, Brücken,
ein Land, das sicher vor uns steht.
Doch heute sieht man nur die Schatten…
von Händen, die einst stark und frei.
Deutschland, wie konnt’ es passieren,
dass man sie einfach übersah?

[Strophe 2]
Sie trugen Lasten ohne Klagen,
haben nie nach Hilfe gefragt.
Sie gaben Jahre, Kraft und Leben,
für ein Land, das heute… nicht mehr für sie steht.
Jetzt stehen sie an stillen Straßen…
und hoffen auf ein kleines Glück.
Deutschland, wo ist deine Wärme
für die, die dich einst hochgedrückt?

[Zwischengesang]
Hartz-4… ein Stempel… auf der Seele
Armutsrente… Staates Dank…
Für Arbeit… Steuern…
Dicke Gehälter und Diäten…
Schuften… und Steuern zahlen…
dem Staate dienen… ein Leben lang…

[Strophe 3]
Ich seh die alten Werkbank‑Narben,
die vom Leben übrig sind.
Von Schichten, die kein Ende hatten,
von Tagen, die im Rauch verging’n.
Sie bauten Zukunft für Millionen…
doch keiner spricht mehr ihren Namen.
Deutschland, wie konnt’ es passieren,
dass du sie einfach hast verraten?

[Refrain]
Die vergessenen Arbeiter,
ein Echo aus der alten Zeit.
Sie haben dieses Land getragen,
doch heute bleibt nur Einsamkeit.
Ich hör die Stimmen ihrer Wege…
und keiner nimmt sie mehr zurück.
Deutschland, wo ist deine Stärke
für die vergessenen Arbeiter?

[Strophe 4]
Sie standen stolz in langen Reihen,
wenn die Sirenen Feierabend sangen.
Sie bauten Wohlstand ohne Fragen,
und hielten dieses Land zusammen.
Doch heute stehen sie am Rand…
und keiner sieht mehr ihren Blick.
Deutschland, wie konnt’ es passieren,
dass du sie einfach überblickst?

[Strophe 5]
Ein Hartz-4-Staat… der Menschen zwingt
durch Sanktionen.
Ein-Euro-Jobs, unbezahlte Praktika,
Sozialstunden, würdelose Hungerlöhne…
staatlich verkauft…
in Leih- und Zeitarbeit.

[Zwischengesang]
Freie Berufswahl… oder staatliche
Entmündigung, Bevormundung?
Ein Staat der uns die Rechte nimmt…
ein Volk… das wehrlos schweigt.

[Bridge]
Ein Land, das einst Versprechen gab,
von Würde, Schutz und Sicherheit.
Doch wer am Boden liegt, der merkt,
wie schnell ein Schwur im Wind zerreißt.
Und jeder Schritt auf diesen Wegen…
erzählt von Schmerz und einem Stück
verlor’ner Hoffnung, die wir schulden
den vergessenen Arbeitern.

[Refrain]
Die vergessenen Arbeiter,
ein Echo aus der alten Zeit.
Sie haben dieses Land getragen,
doch heute bleibt nur Einsamkeit.
Ich hör die Stimmen ihrer Wege…
und keiner nimmt sie mehr zurück.
Deutschland, wo ist deine Stärke
für die vergessenen Arbeiter?

[Outro]
Und wenn der Abend langsam fällt,
seh ich sie im Straßenlicht.
Die vergessenen Arbeiter —
doch ich vergesse sie nicht.
Vergesse sie nicht…
Ooooh… Nein!
Ich vergesse sie nicht…

© Horst Bulla

https://youtu.be/dd0UiHbK-TA
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Frieden, statt Kriegs-Milliarden (Song)

[Intro]
Frieden, Frieden für die Welt…
Frieden, Frieden für die Welt…
Frieden, statt Kriegs-Milliarden!

[Strophe 1]
Aufrüstung und Säbelrasseln,
Milliarden für ein Feindbild schüren,
statt Milliarden für den Frieden,
Freundschaft suchen, Gespräche führen.

Warum reden wir von Sicherheit,
wenn wir nur neue Waffen zählen?
Warum wächst die Angst im Herzen,
wenn wir uns nicht mehr verstehen?

[Refrain]
Sät Liebe, Frieden und nicht Hass!
Nicht Hetze, Lüge, Feindbild und Sanktionen.
Reicht Hände und ein offenes Herz,
Freundschaft statt Waffen, Leid und Krieg,
Tod, Verderben und nur Schmerz.

[Strophe 2]
Medienhetze und Sanktionen,
Waffen für einen Krieg, der niemals endet,
wenn man ihn immer weiter schürt.
Tausende Tote, die die Politik
nicht einmal wirklich interessiert.
Sie sitzen sicher, in ihren Palästen,
wo Gier nach Macht, Profit und Geld
den Krieg regiert.

Wie viele Tränen braucht die Welt,
bis endlich jemand Frieden wagt?
Wie viele Stimmen müssen brechen,
bis man die Wahrheit klarer sagt?

[Refrain]
Sät Liebe, Frieden und nicht Hass!
Nicht Hetze, Lüge, Feindbild und Sanktionen.
Reicht Hände und ein offenes Herz,
Freundschaft statt Waffen, Leid und Krieg,
Tod, Verderben und nur Schmerz.

[Strophe 3]
NATO – was sind ihre Interessen,
die sie dem Volk nicht erzählen?
Geht es um Macht, Land, Ressourcen,
Weltmachtstreben und Profite?

Militär- und Wirtschaftskriege
toben überall auf dieser Welt.
Hier geht es niemals um Frieden,
immer nur um Macht und Geld.

[Refrain]
Sät Liebe, Frieden und nicht Hass!
Nicht Hetze, Lüge, Feindbild und Sanktionen.
Reicht Hände und ein offenes Herz,
Freundschaft statt Waffen, Leid und Krieg,
Tod, Verderben und nur Schmerz.

[Strophe 4]
Hetze, Lügen, Sanktionen, Intrigen,
Milliarden Steuergelder
für Aufrüstung und neue Kriege.

Entsetzen, Volksdemos, Proteste,
Soldaten opfern ohne Reue…
Nichts stoppt die Gier und ihre Lügen,
nichts bricht den Kreislauf aus Gewalt.

[Refrain]
Sät Liebe, Frieden und nicht Hass!
Nicht Hetze, Lüge, Feindbild und Sanktionen.
Reicht Hände und ein offenes Herz,
Freundschaft statt Waffen, Leid und Krieg,
Tod, Verderben und nur Schmerz.

[Outro]
Völker, steht auf!
Und jagt eure Kriegsregierungen,
Kriegsbanken und Rüstungskonzerne
für immer aus ihrem Kriegsstaatenhaus.

Frieden, Frieden für die Welt…
Frieden, Frieden für die Welt…
Frieden, statt Kriegs-Milliarden!

© Horst Bulla

https://youtu.be/YeR1VH1DNM0
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