Blinde Gier (Steht auf!) (Song)

Ein Gedicht von Horst Bulla
[Strophe 1]
Banken und Konzerne,
sie sehen es nur aus der Ferne,
wie die Natur zerstört,
die uns doch allen
zu gleichen Teil gehört.
Sie denken nur an Umsatz,
Macht, Profit und Geld,
zerstören skrupellos die Welt,
bis alles auseinanderfällt.
Ich frag mich, wann
werden sie verstehen,
dass, wenn die Welt am Ende ist,
auch sie mit untergehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Strophe 2]
Banken und Konzerne,
sie stehen weit weg,
doch ihr Schatten liegt
auf jedem kleinen Fleck.
Und korrupte Machthaber,
Regierungen im Gleichschritt,
geben ihnen Gesetze,
die den Raubbau… staatlich
legalisieren, schützen.
Sie helfen ihnen dabei,
Mensch, Tier, Natur und Erde
rücksichtslos auszubeuten,
bis nichts mehr übrig bleibt –
nur Scherben, Staub und Leere.
Die Welt zerbricht
in ihrem System,
und ich frag mich,
wie lang wir noch daneben stehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Bridge]
Wenn alles fällt,
wenn nichts mehr bleibt,
wenn selbst der letzte Vogel schweigt,
dann stehen wir da
mit leeren Händen,
doch voller Mut,
bereit, die Welt
aus Asche neu zu wenden.

Und wenn die Mächtigen uns drohen,
wir werden trotzdem weiter gehen.
Denn Straßen lernen,
was Paläste nie verstehen.

[Final‑Refrain]
Blinde Gier – wir stehen jetzt auf!
Blinde Gier – wir brechen euren Todeslauf!
Ihr nehmt uns Zukunft, Freiheit und Licht,
doch heute schreien wir… und schweigen nicht.
Blinde Gier – euer Spiel ist aus,
wir treiben euch aus jedem Haus –
aus jedem Land, von unserer Erde.
Denn wir sind viele, laut, stark und schwer –
und morgen schon, da brecht ihr ein.

Blinde Gier – wir brechen eure Gier!
Blinde Gier – wir brechen eure Macht!
Das Volk erwacht!
Das Volk steht auf!
Steht endlich auf!

© Horst Bulla

Informationen zum Gedicht: Blinde Gier (Steht auf!) (Song)

4 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
04.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Horst Bulla) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.