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Gedichte über Gerechtigkeit - Seite 72


Ich habe einen Traum (Song)

[Intro]
Ich habe einen Traum
Einen Traum von einer besseren …
einer schöneren Welt:

[Strophe 1]
Eine Welt, in der es keine Armut mehr gibt.
Eine Welt, in der es keinen Reichtum mehr gibt.
Eine Welt, in der alle Menschen in Wohlstand leben.
Eine Welt, in der das Geld für alle reicht ...
weil es weder Arm noch Reich gibt.
Weil es für jeden Menschen einen gleich großen Anteil gibt.

(Refrain]
Eine Welt, in der unsere Erde, Mensch, Tier, Natur und Umwelt
nicht mehr aus Hab- und Machtgier von Eliten, Banken,
Monopolen, Konzernen, von Regierungen, die ihnen dabei helfen,
ausgebeutet, zerstört und vernichtet wird.
Eine Welt ohne Kriege.
Eine Welt, in der Menschen nicht flüchten müssen …
vor Armut, Hunger, Not, Klimakatastrophen oder Krieg.

[Strophe 2]
Eine Welt ohne Hass, ohne Neid, ohne Arglist, Lügen und Täuschung.
Eine Welt ohne Rassismus, ohne Völkerhass, ohne Völkermord.
Eine Welt ohne Lügenpolitik, ohne korrupte und egoistische Politiker.
Eine Welt ohne Zwangs-GEZ, ohne Pkw-Maut.
Eine Welt ohne dreisten Steuerraub am Bürger.

[Strophe 3]
Eine Welt ohne Regierungen, die sich selbst bereichern ...
während ihr eigenes Volk in Ungleichheit in Armut geteilt in Arm
und Reich lebt.
Eine Welt ohne Kinderarmut, ohne Armutsrentner.
Eine Welt ohne Leiharbeitssklaven, ohne Hartz-4-Almosenempfänger.
Eine Welt ohne Obdachlose, ohne Bettler, ohne Armutskriminalität.

[Bridge]
Eine Welt ohne Suppenküchen, Tafeln, Kleiderkammern, Soziale Kaufhäuser.
Eine Welt ohne entwürdigende Hungerrenten, Hungerlöhne und Hartz-4.
Eine Welt, in der es keine Ausbeutung der Arbeitnehmer, Kunden, Verbraucher
und Mieter gibt.
Eine Welt ohne Preis- und Mietwucher.

[Strophe 4]
Eine Welt, in der Kultur, Freizeit, Urlaub, gutes Essen und Wohnung
nicht nur ein Luxus für wenige Auserwählte, Eliten, Regierungen, Politiker,
Superreiche und Reiche sind.
Eine Welt ohne Privilegien, Rang oder Sonderstatus für Eliten, Regierungen,
Politiker, Reiche und Superreiche.
Eine Welt ohne staatlich bevormundete und entrechtete Bürger.

[Finaler Refrain]
Eine Welt, in der endlich alle Menschen gleich sind …
Eine Welt, in der der Mensch endlich wieder Mensch sein darf!

© Horst Bulla
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Arme Kinder spielen anders (Song)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil der Hunger bleibt…“)
wenn der Magen ständig knurrt,
(„Knurrt so laut… die Welt hört’s nicht…“)
weil es wieder…
nur eine dünne Suppe gab.
(„Nur ein Topf… für ein Leben…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil die Würde fällt…“)
wenn Hartz‑4 heißt…
an der Armutstafel stehen.
(„Tafel stehen… Kopf gesenkt…“)
Und sich dafür noch zu schämen.
(„Scham im Herz… Scham im Blick…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… ohne Weihnachtslicht…“)
wenn der Weihnachtsmann nicht kommt,
(„Kein Geschenk… kein warmes Wort…“)
weil Hartz‑4 für Kinderträume
kein Geld und Platz für Träume hat.
(„Keine Träume… kein tröstend Ort…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil kein Staat sie sieht…“)
ihre Tränen sieht kein Staat.
(„Keiner zählt… was wirklich wehtut…“)
Staates Kinder leben im Reichtum.
(„Goldne Wege… goldne Türen…“)
gute Schulen, gutes Leben…
reichlich Essen auf dem Tisch.
(„Volle Teller… leere Herzen…“)
Luxus, große Autos, große Villen,
Taschen niemals ohne Geld.
(„Immer voll… immer mehr…“)

Glimmer, Glanz in ihrem Leben –
(„Glanz von Anfang… Glanz bis Schluss…“)
von Geburt, bis ihren Tod.
(„Goldne Wiege… goldnes Grab…“)
Armuts‑Leben, Armutsgräber,
(„Kalter Stein… kalter Boden…“)
Armutstafel Schlange stehen,
(„Lange Reihen… leere Taschen…“)
kein Geld für kleine,
große Wünsche…
(„Wünsche klein… Träume groß…“)
das werden sie niemals verstehen.
(„Nie verstanden… nie gesehen…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wo der Hunger wohnt…“)
in den Ländern Hungersnot –
(„Leere Felder… leere Nächte…“)
weil der Reichtum dieser Welt,
für Eliten, Bosse, für Regierungen
ist bestellt.
(„Alles oben… nichts für unten…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wenn die Kriege brennen…“)
wenn die Kriege maßlos toben,
(„Bomben fallen… Kinder fliehen…“)
für Ressourcen, Bodenschätze,
für neues Land, Profit und Macht.
(„Gier regiert… Mensch verliert…“)
Regierungen schamlos lügen…
(„Frieden sagen… Feuer meinen…“)
von Kriegen für den Frieden,
von bösen Diktatoren,
die sie das Handwerk legen müssen.
(„Große Worte… kleine Wahrheit…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil die Mägen schreien…“)
wenn Armut ihre Magen knurrt,
(„Knurrt und zehrt… Tag für Tag…“)
wenn Bettler auf den Straßen sterben
und Mütter werden vor Sorgen alt.
(„Sorgen schwer… Jahre schnell…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wenn die Welt zerreißt…“)
wenn Armut, Krieg und Tod…
(„Dunkle Schatten… kalter Wind…“)
wenn Hunger, Blut und Tränen,
ihnen ihre Kindheit raubt.
(„Kindheit fort… Schmerz bleibt da…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… und den Reichen egal…“)
den Reichen ist es egal!
(„Egal… egal… egal…“)
Sie leben ihr Luxus‑Leben…
(„Goldne Nächte… goldne Zeit…“)
den Armen bleibt keine Wahl.
(„Keine Wahl… keine Chance…“)
(Den Armen bleibt keine Wahl.)
(„Keine Wahl… niemals frei…“)
(Niemals frei…)

© Horst Bulla
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Alte Seelen brauchen Würde (Song)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
doch im Alter fehlt die Würde.
Die Rente, die sie heute kriegen,
kann den Monat kaum besiegen.
(„Niemals reicht… nur immer Schulden…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
ein Leben lang geschuftet schwer,
Steuern gezahlt…
doch jetzt ist ihre Tasche leer.
Zu wenig Geld an jeder Kasse,
Scham im Blick, Kopf geneigt —
nichts in der Tasche.
(„Immer Sorgen… immer Not…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
die Wohnung kalt, der Strom ist aus,
die Rechnung frisst das kleine Haus.
Sie sitzen frierend, still im Zimmer,
und hoffen: „Morgen wird es nicht schlimmer?“
(„Kein Strom… kein Licht… kein Leben…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
nachts bei Wind und Regen raus,
Zeitung schleppen, nass nach Haus.
Flaschen sammeln, Schritt für Schritt,
damit der Hunger sie nicht frisst.
(„Flaschen sammeln… letzte Würde…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Suppenküchen, Tafeln voll,
doch ihre Herzen schon lange leer.
Sie stehen an, ganz still, ganz alt,
ihr Blick erzählt: Das Leben war nur…
hart und kalt.
(„Armutstafeln… kalte Scham…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Weihnachten — ein leerer Tisch,
kein Geschenk, kein warmes Licht.
Nur Erinnerungen an früher,
als das Leben noch ein wenig blühte —
Liebe… und ne volle Essentüte.
(„Keine Weihnacht… keine Würde…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Silvester flüstern sie ganz sacht:
„Vielleicht wird’s besser über Nacht.“
Doch tief im Herzen wissen sie:
Die Politik hilft ihnen nie.
(„Nur Lügen… leere Wahlversprechen“)

Die Politik, sie hilft sich selber.
Diäten und Gehälter, dick und fett…
im Alter keine großen Sorgen…
ihr Geld, das reicht für tausend Morgen.
(„Der Politik… ist scheißegal…“)
(„Egal… egal… egal…“)
„Scheißegal…“.

© Horst Bulla
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