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Gedichte über Gerechtigkeit - Seite 72




Demokratie‑Lüge (Song)

[Strophe 1]
Im Müh und Schweiß
hab ich Politikern vertraut —
(Trusted ’em… trusted ’em…)
auf meinem Blut
des Reichen Reichtum aufgebaut —
(Built it up… built it up…)
und während ich fiel,
stieg ihr goldener Thron.
(Up they rise… down I go…)

[Refrain]
Oh Gott, oh Herr, sei Dank!
(Thank you, Lord… thank you, Lord…)
Wenn’s nach des Reichen Willen ginge,
(His will… not mine…)
müsst ich sogar noch zahlen
für die kalte, harte Bank —
(Cold bench… cold world…)
auf der ich jede Nacht
im Grauen schlafe.
(Sleep in fear… sleep alone…)

[Strophe 2]
Bettler sterben auf den Straßen,
während Eliten Champagner trinken —
(Street cold… glass full…)
Mülltonnensucher graben
nach dem letzten Rest vom Tag —
(Dig it out… dig it out…)
Menschen sammeln Flaschen,
um überhaupt zu überleben —
(One more bottle… one more breath…)
und keiner von den Herrschern
steht jemals neben ihnen.
(Never there… never will…)

[Refrain]
Oh Gott, oh Herr, sei Dank!
(Thank you, Lord… for nothing…)
Wenn’s nach des Reichen Willen ginge,
(His will… not mine…)
wär selbst die Straße noch besteuert,
und die Armut wär Gesetz.
(Pay to starve… pay to live…)
Ich schlafe jede Nacht
auf dieser kalten, harten Bank.
(Cold bench… cold truth…)

[Strophe 3]
Tafeln, Suppenküchen, Kinderarchen —
ein Land, das seine Wunden
unter Teppiche kehrt —
(Hide it… hide it…)
Hartz‑4‑Armut, Depressionen, Suizide,
Rentner im Dunkeln ohne Strom —
(Lights out… hope out…)
alte Menschen, die nachts
Zeitungen austragen,
um nicht zu verhungern.
(Old bones… cold nights…)

[Bridge]
Das ist nicht die Demokratie,
die sie uns versprochen haben!
(No it ain’t… no it ain’t…)
Das ist die Lüge,
die uns ruhig halten soll!
(Stay quiet… stay small…)
Das ist kein Staat für Menschen —
(Not for us… not for us…)
das ist ein Staat für Macht.
(Power first… people last…)

[Refrain]
Oh Gott, oh Herr, sei Dank!
(Raise your voice… raise your voice…)
Wenn’s nach des Reichen Willen ginge,
(His will… not mine…)
müsst ich zahlen für die Luft,
die ich atme, Tag und Nacht.
(Breathe and pay… breathe and pay…)
Doch ich steh noch,
ich schlaf noch,
ich kämpf noch —
(Still here… still here…)
auf dieser kalten, harten Bank.
(Cold bench… warm rage…)

[Outro]
Die Demokratie —
(Ain’t for me…)
ist nur die große Lüge,
die sie hören wollen.
(Hear it loud… hear it wrong…)
Denn Herrscher sterben nicht
auf kalten Straßen.
(We do… we do…)
Nur das Volk.
(Only us… only us…)
(Nur wir…)

© Horst Bulla

https://youtu.be/wv2LSYoHgSs
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Robin Hood für die Welt (Song)

[Strophe 1]
Deutschland, Europa, die Straßen so leer,
zu viele Herzen tragen viel zu viel schwer.
Die Reichen in Palästen aus Glas und Gold,
und unten die Stimmen, die keiner mehr hört.

[Pre‑Chorus]
Doch irgendwo brennt noch ein Funken Mut,
ein alter Traum, der uns tragen tut.

[Refrain]
Deutschland, Europa und die Welt
brauchen einen neuen Robin Hood.
Doch noch besser wär’n Tausende,
und Abertausende voller Mut.
Die teilen, was keiner teilen will,
die geben, was keiner geben tut.
Ja, wir brauchen viele Robin Hoods.

[Strophe 2]
Für das Volk, Flaschen sammeln,
Hartz-Vier, Tafeln und Suppenküchen.
Für die Herren da oben, Feste feiern
und goldene Teppiche ausgerollt.

[Pre‑Chorus]
Doch irgendwo brennt noch ein Funken Mut,
ein alter Traum, der uns tragen tut.

[Refrain]
Deutschland, Europa und die Welt
brauchen einen neuen Robin Hood.
Doch noch besser wär’n Tausende,
und Abertausende voller Mut.
Die teilen, was keiner teilen will,
die geben, was keiner geben tut.
Ja, wir brauchen viele Robin Hoods.

[Strophe 3]
Regierungen, Bosse und Eliten im Reichtum leben,
in Gier, nach Geld und Macht endlos streben.
Ein Land, in dem Kinder und Alte verarmen, —
Obdachlose und Bettler, einsam, auf Straßen sterben.

[Pre‑Chorus]
Doch irgendwo brennt noch ein Funken Mut,
ein alter Traum, der uns tragen tut.

[Refrain]
Deutschland, Europa und die Welt
brauchen einen neuen Robin Hood.
Doch noch besser wär’n Tausende,
und Abertausende voller Mut.
Die teilen, was keiner teilen will,
die geben, was keiner geben tut.
Ja, wir brauchen viele Robin Hoods.

[Strophe 4]
Vielleicht sitzt der Erste grad neben dir,
vielleicht schlägt sein Herz schon längst in dir.
Ein Mensch, der sagt: „Es reicht jetzt, genug“,
und der für die Schwachen die Stimme hebt.

[Refrain]
Deutschland, Europa und die Welt
brauchen einen neuen Robin Hood…
(Brauchen einen neuen Robin Hood.)
(Einen neuen Robin Hood.)

© Horst Bulla

YouTube: https://youtu.be/GfP8EuUAB_U
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