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Gedichte über Genuss - Seite 8


Wahrheit & Dichtung

Meine Finger berühren meine Seite,
spüren meine warme Haut.
Auf und ab an mir ich gleite,
wohlig - weich - vertraut.

Wünsche, dass statt meiner
eine andere Hand mich so anrührt.
Im Gegenzug wäre ich einer,
dessen Hand das Gegenüber spürt.

Gegen äußere eisige Temperaturen
hilft warme Kleidung auf der Haut.
Gegen innere Gefühlskältespuren
epidermiale Reibung Frost auftaut.

Zur Wohltat befugt nur mit Lizenz,
der Personenkreis ist stark limitiert.
Ein Mensch steigert die Herzfrequenz,
nur du bist damit einzig identifiziert.

Ich sehne mich nach deiner Nähe,
zeige dir deinen Weg auf mir.
Willst du, dass ich dich zuerst ausspähe?
Ich folge deiner Spur auf dir.

Diese Augenblicke reinster Wonne,
die wir gemeinsam uns so bereiten,
hinter geschlossenen Augen ist Sonne
ihr strahlendes Licht am Ausweiten.

Würden wir unsere Jalousien lichten,
stroposkopisches Schauspiel durch uns,
durchdringt alle unsere Hautschichten,
so intensiv ist unsere Verdichtungskunst.

Die schaurigschöne Gefühlslasershow
steigert sich ins wahrlich Sensationelle.
Streben gegenseitig uns hoch im Flow,
katapultieren uns ins Hyperhormonelle.

Schießen als Doppelfeuerwerkskörper
steil hinaus in das Sternenfirmament.
Am höchsten Punkt zünden wir hörbar,
alles in und auf uns sprüht und brennt.

Im freien Fall stürzen wir nach unten
schweben wie am Fallschirm hinab.
Sind weiter miteinander verbunden,
landen weich ohne harten Aufschlag.

Meine Finger tasten mich ab,
kneifen mich an mehreren Stellen.
Schmerzreizleitung ist intakt!
Kein Traum! Habe es aus 2 Quellen.

© meteor 2025
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Wie war dein Tag?

Ich bin das leise Geräusch hinter dir.
Drehst dich um zum fordernden Kuss.
Hebst die Arme und greifst nach mir.
Hände fassen deine Taille im Umschluss.

Halte dich fest, vertiefe den Kuss,
Leidenschaft führt zum Tausch von Lust.
Hebe dich hoch auf die Arbeitsplatte.
Verschmitztes Lächeln vor der Attacke.

Bewege mich zwischen deine Knie,
Hände gleiten entlang weiblicher Gattung.
Taille, Hüften, Oberschenkel, 6y Partie.
Erstarrt stockt dein Atem vor Erwartung.

Atmest zutiefst ein, Luftvorrat für gleich.
Hände umrahmen sanft dein Gesicht.
Beug mich vor, küss dich zart, so weich.
Spürst Hitze, Lust, die dir entgegenbricht.

Endlich treffen sich unsere Blicke.
Verschmitztes Lächeln auf den Lippen.
Kokettierst mit hügligen Rippen ...
Dein Verlangen in Form keiner Bitte.

Gebannte Beobachterin beim Aufknöpfen.
Heimlich verbotener Schauer durchsticht.
Ärmel rutschen bis zu Ellbogenköpfen.
Vom Oberteil auf Brüste freigelegte Sicht.

Kühle Luft erhärtet umfasste Hügelgipfel.
Daumen streicheln die straffen Knospen.
Glühend errötete Haut mit braunen Wipfel.
Echte Handarbeit wertgeschätzt auskostend.

Von meinem Blick gefangen genommen.
Harte Hände heiß auf deiner nackten Haut.
Zugeschnürter Hals schluckt benommen.
Der Kehle entkommt ein hauchender Laut.

Angegiert spreiz ich dich noch weiter.
Zwing dich, dich ganz zurückzulehnen.
Präsentierst mir so deine Brüste breiter.
Küsse deinen Hals beim Ausdehnen.

Dein Körper gestützt von der Fliesenwand.
Den Rücken ins Hohlkreuz durchgebogen.
Geschlossene Augen, verdunkelter Vorgang.
Reckst deine Lustspitzen weit nach oben.

Hörst dein Keuchen wie aus der Ferne.
Als meine Lippen dich verführt berühren.
Errötet erhitzt erleidest du das gerne,
Die straffe Haut deiner Brust so zu spüren.

Gezielt hebt meine Hand einen Hügel an.
Mein Mund umschließt eng seine Zinne.
Im Zungenstreich die Spitze abgefahrn,
Entlockt dir ein lüsternes Gewimme'.

Du spürst wie sehr ich dich genieße,
Erbebst selbst vor Lust & Hochgenuss.
Drückst mich gierig auf deine Spielwiese,
mit deiner Hand im Erregungsguss.

Biegst deinen Rücken so nah wie möglich,
Ergibst dich mir, um mir dich zu nehmen.
Soll dich verschlingen, wenn dazu nötig,
Nach Herzenslust willst dich mir hingeben.

Hinter deinem Vorhang funkeln Sterne.
Im Aufblinzeln empfängt dich mein Blick.
Siehst durch meine Augen verklärte Ferne.
Wie du war ich im Lustspiel entrückt.

Und weiter spiel ich mit deinen Sinnen.
Mit Daumenkuppen über deine straffe Haut.
Genießt die Textur der Handflächen innen.
Mache mich mit allem von dir vertraut.

Fingerspitzen gleiten über Schlüsselbeine,
Entlang an deinem langen nackten Hals.
Beug mich vor und küsse die Lippen deine,
Ein Arm um dich zieht dich vertikals.

Den Kuss gelöst, ins Ohr geflüstert:
"Hallo Schatz, wie war dein Tag?"
Noch atemknapp und etwas verdüstert:
"Ganz gut." Und grinsend geh ich ab ...

© meteor 2025
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