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Gedichte über Frieden - Seite 199


Der Angstmacher

Der Angstmacher

Man kann das Leben schwer genießen,
wenn rundherum die Russen schießen.
Denken wohl, dass jeder sowas tun kann,
und legen sich mit der ganzen Welt an.

Doch alle Welt ist seither gegen ihn,
man nimmt diese Aggression nicht hin.
Leute die immer aus der Reihe tanzen,
sollte man zertreten wie die Wanzen.

Die Vergangenheit lehrt uns aufzupassen,
sie nicht noch mehr Unfug machen lassen.
„Auf ein grobes Teil, gehört ein großer Keil“,
Millionen Tote 1914-45 mahnen uns derweil?

Anmerkung des Autors:

Der Ausdruck "Auf ein grobes Teil gehört ein großer Keil" ist eine Variation des Sprichworts "Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil" und bedeutet, dass man auf grobes oder unverschämtes Verhalten auch mit grobem oder unverschämtem Verhalten reagieren muss. Es ist eine Aufforderung zu einer direkten und unnachgiebigen Haltung gegenüber Menschen, die sich respektlos, provokativ oder aggressiv verhalten.

Der Erste Welt-Krieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien durch Kaiser Franz Joseph I. und endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918 mit ca. 17 Millionen Toten.

Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Knapp 60 Millionen Menschen verloren während des sechs Jahre dauernden Krieges ihr Leben und endete für Deutschland mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945, die den Waffenstillstand und den Frieden in Europa markierte. Deutschland wurde daraufhin in vier Besatzungszonen aufgeteilt und die Siegermächte übernahmen die Regierungsgewalt in den Ost- und Westteilen unserer Heimat. Der achte Mai, wird in Deutschland seither als "Tag der Befreiung" vom Faschismus gefeiert. Die Teilung Deutschlands dauerte fast Vierzig Jahre von 1949 bis 1990 und wurde durch den Russen Michael Gorbatschow und Helmut Kohl beendet. Ich bin am 14.09.1938 geboren und vor ein paar Tagen 87 Jahre alt geworden und habe das alles miterlebt. Meinen Vater lernte ich erst im Jahre 1947 kennen, als er aus der Gefangenschaft von der Krim mit 42 Kg Lebendgewicht nachhause kam. Von den 220.000 Tausend Deutschen Soldaten von der Krim, kamen nur 2000 wieder in die Heimat zurück.

Meine Familie verlor vier Männer, zweieinhalb Häuser, zwei gutgehende Geschäfte und die Zukunft einer ganzen Generation, in den Katakomben der russisch-kommunistischen-dummköpfigen-idiotischen-DDR Wirtschaft. Meine Frau und ich flüchteten 1959 in die BRD und bauten uns eine eigene Existenz auf. Unter der Trennung hatten beide Familienteile furchtbar zu leiden.
Wir Deutschen möchten so etwas nie wieder erleben und damit glaube ich im Namen aller Menschen, die auf auf dieser unserer Erde leben zu schreiben.

Rei©Men 2025
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Wo Friedensgruß

Gedicht 1308
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Heut ist ein herrlich Morgenrot
ich froh im Fenster lag,
die müde Stirn der Sonne bot
dem jungen, frischen Tag.
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Gen Himmel in den Wolkenzug
vertiefte ich mein Sehen,
sah einer Taube ihren Flug
und in mir war ein Sehnen.
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Ein Schmetterling flogt Feenhaft
zu einer Blume Schaft,
und ich bewundere friedlich Land
am Himmel Wolkenband
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Laut mahnend tönt das Kriegsgeschrei
im blutgetränkten Osten,
dort tobt ein Krieg viel Leid dabei
auf Frieden Mensch dort hoffend.
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Wo Ölzweig für die Friedenszeit
von bösem Hass Mensch trennt?
Es tobt ein böser Bruderstreit,
wo viel zerstört - verbrennt!
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Die Taube für des Friedenglück
zum Mensch vom Himmel schwebt.
Nur Krieg und Not nebst Missgeschick
Ukraine just erlebt.
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Wo Ölzweig für ein menschlich Haus
als Gruß vom Himmelszelt?
Wann endlich ist der Krieg denn aus
der Putin nur gefällt.
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Ein Ölzweig jedem braven Mann
des Stirn erhitzt mit Schweiß,
mit diesem sich dann kühlen kann
wenn ihm im Kampf zu heiß!
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Ein Ölzweig jedem Schmerz, Gefühl
das dieser Krieg gebracht,
dass Gottes Friede, sanft und kühl,
sein müdes Haupt um facht!
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Ein Ölzweig für das Herz das wund
das zweifelt, schwankt und bangt,
den Friedenstaube trägt im Mund
in ein geschundenes Land.
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Peter Leitheim: Buchautor
Gedichte, Gebete, Fabeln,
Märchen. Kurzgeschichte.

www.leitheim.gedichte.de
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