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Gedichte über Familie - Seite 51


Vortrag: Des Lebens Achterbahn (Goldene oder Diamantene Hochzeit)

Vortrag zur Goldenen, Diamantenen oder Silberhochzeit

================Hinweise================
Zusätzlich zum Gedicht
Liste mit eingerahmten Vornamen, die dem Paar auf Ihrem Lebensweg etwas bedeuten oder bedeutet haben.
Neben jeden Vornamen sollte ein Herz gedruckt sein.
(1) zeigt den Übergabezeitpunkt

Ein Herz o.ä. mit aufgeklebten Herzen.
ggf. in der Mitte ein Bild vom Hochzeitspaar.
Die Anzahl der aufgeklebten Herzen entspricht der Jahreszahl der Hochzeit.
(2) zeigt den Übergabezeitpunkt

Zum Abschluß
ggf. "Hoch sollen sie leben, hoch sollen sie leben, 3 mal hoch ..." gemeinsam singen

Gedicht anpassen
"In Euren 60 gemeinsamen Ehejahren": Jahresanzahl ggf. anpassen

================Gedicht================
Des Lebens Achterbahn seid ihr gefahren
mal mit Zwang, mal mit Wahl
über Berg und Tal.
Stets bemüht die Liebe in Euren Herzen zu bewahren

Was prägte Euch am meisten ?
Es sind die Menschen, die mit Euch reisten !
Ob Eltern, Kinder, Freunde, Bekannte oder Verwandte
sogar aus Eurem Leben Verbannte.
Alle, die einen tiefen Eindruck in Euch hinterließen
ließen Erfahrungen in Euch sprießen.
So manche könnt ihr als gute Erinnerungen genießen
andere ließen Lebensweisheiten in Euch fließen.
Sie lehrten Euch den Umgang miteinander zu pflegen
ohne sich immer wieder aufzuregen.

Hier nun ein Gedankenspiel
mit einem wundervollen Ziel.
Es soll Euch Freude bringen
läßt Erinnerungen in Euch erklingen.
Ich reiche Euch ein Blatt
das bekannte Vornamen darauf hat. (1)
Wählt zufällig einen Rahmen
und lest in ihm den Namen.
Wer ist es, der Euch im Geiste dazu erscheint ?
Wie waren Aussehen, Ausdruck, Stimme, Worte, Taten ?
Was hat Euch getrennt oder vereint ?
Wisst Ihr's noch oder müsst ihr's raten ?

In Euren 60 gemeinsamen Ehejahren
habt Ihr viel Glück und Freude erfahren.
Für jedes Jahr soll ein Herz eines dieser Jahre symbolisieren
verbunden mit Erinnerungen an Menschen und auch Tieren. (2)
Mit viel Lebensfreude, Energie, Spass und Gesang
hinterlassen all die Jahre, einen guten Klang !

So lasst uns nun alle die Gläser erheben
und anstoßen auf das Jubelpaar.
Mögen sie noch viel Schönes zusammen erleben
mit viel Gesundheit, das wäre wunderbar.

Hoch sollen sie leben !

© jogdragoon
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Waschtag

Vor einer Waschküche so hell und fein,
steht eine Frau und schaut hinein.
Die Wäsche stapelt sich hoch und weit,
alles ist Reif für eine Wäschezeit.

Sie schnappt sich das Waschmittel, froh und munter,
denn sie kennt die Wäsche-Geheimnisse rauf und runter.
Mit Schaum und Duft, das Wasser spritzt,
sie weiß genau, wie die Wäsche blitzt.

Die Socken tanzen im wilden Reigen,
sie hüpfen herum und wollen sich zeigen.
Doch die Frau ist schlau, lässt sich nicht verführen,
sie zählt genau, will keine Socke verlieren.

Die Hemden schaukeln in der Waschmaschine,
ein lustiges Bild, das zum Lachen bringt, selbst die Gardine.
Sie drehen sich wild, im Rhythmus der Trommel schnell,
als ob sie tanzen will in leuchtend hell.

Die Hosen planschen im klaren Nass,
sie hüpfen auf und ab, ein wahrer Spaß.
Von Schmutz befreit, sie strahlen nun rein,
bereit, um wieder getragen zu sein.

Und dann kommt der Moment, der so fein,
das Aufhängen der Wäsche, oh wie gemein.
Die Wäscheleinen sind gespannt und bereit,
Wäsche flattert im Wind, so weit.

Die Socken hängen zusammen im Paar,
sie sind glücklich, sie haben ein Partnerpaar.
Die Hemden flattern im warmen Sonnenschein,
fühlen sich frei und einfach rein.

Die Hosen hängen stolz und stramm,
haben ihren Platz gefunden, wie im Traum.
Die Wäsche ist trocken und duftet so gut,
ein frischer Duft, der die Sinne entfacht, macht Mut.

Waschküche ist jetzt still und leer,
die Frau hat ihre Aufgabe gemeistert, oh wie sehr.
Das Wäsche waschen war ein heiterer Tanz,
ein lustiges Spiel, voller Glanz.

So bleibt uns nur, der Wäsche zu danken,
für ihre Geduld und ihr fröhliches zanken.
Sie kleidet uns ein, Tag für Tag,
mit frischer Wäsche, wie sie es mag.

In der Waschküche so hell und fein,
steht eine Frau und schaut hinein.
Die Wäsche ist sauber und strahlt so schön,
ein Ende des Waschens, wir können jetzt gehn.

Robert Späth
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