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Beziehungen
Seite 85
Gedichte Über Beziehungen - Seite 85
Statt Ikarus nehm' ich Gelee
Mein kleines Haus ist abgebrannt
Durchgerannt ist ein Elefant
Das Herz ist ohne Ort und muss
Nun hoch hinaus wie Ikarus
Drei Stühle sind verkohlt. Der Flur
Ist auch entleert. Es fehlt die Uhr
Die Zeit, die hinkt sich hinterher
Ich fühle mich so tränenschwer
Die luft’ge Höh‘ ist ohne Sinn
Bleib lieber bei der Pflückerin
Ich sag‘ Ikarus nun gleich Ade
Und ess‘ zu Haus‘ dann mein Gelee
Das Feuer blas‘ ich aus mit Zisch
Den Elefant küss ich am Tisch
Die Fetzen fliegen in die Eck‘
Verbind es mit dem Lebenszweck
© ANTOSCH
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Anton Schlittmaier
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Gedicht zur Merkliste
Du und ich
Ein leichter Hauch deines warmen Atems mir Gänsehautfeeling schenkt...
Während dein Blick mich
in seinen Bann zieht....
Raum und Zeit vergessen lässt...
Abtauchen in die Nacht hinein zu dir....
Nur dem reinen Gefühl der aufrichtigen Liebe hingeben...
Schöner als jeder Traum...
Herrlich ausgefüllte emotionale
Sehnsucht vergebliche Versuche
sich zu wehren...
Gebrochen jede Abwehr oder Gegenwehr...
Leise heiße Liebesschwüre
verhallen im Dunkeln des
nächtlichen Flair....
Stilles Einvernehmen mit liebevollen Annehmen mit lieben Gefühlen und Gedanken....
Tausende Streicheleinheiten wie Ameisen dich bis zur Seele berühren...
Ja verführen und entführen in
eine fast vergessen geglaubter
Dimension....
Verknüpfte Träume mit sehnsuchtsvoll gefüllten Fantasien...
Ein beständiger Dialog von A bis Z wie Augenaufschlag bis Zungenkuss...
Ein kleiner Seelentrost für Jedermann
ja herrlicher berauschender Genuß....
Höhepunkte ohne Zahl...
Ich lass es zu ...
Habe keine andere Wahl....
Es ist eben wahre Liebe...
Ein beständiges Wechselspiel zwischen dem Licht und Schatten...
Über alle Platten oder Matten
Hoch oder tief
Gerade oder schief....
Auf jeden Fall ein tolles Geschenk
und Trostpflästerchen für Alle die traurig oder geknickt sind...
Mit der richtigen Portion im rechten
Zeitpunkt oder Moment immer wieder
das schönste Geschenk....
© K.J
.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
Karin Jünemann
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Gedicht zur Merkliste
Hundeleben
Möchtest du
Hund sein
An der Leine
Mit Auslauf
Ein wenig
Und gehorchen
Tag für Tag
Und hoffen
Auf Zuwendung
Und hoffen
Auf Lob
Möchtest du
Fremd sein
In deinem Körper
Der nicht mehr
Dein Zuhause ist
Und fremd sein
In deinem Haus
Das nicht mehr
Dein Heim ist
Und warten
Auf die Freiheit
Möchtest du
Krank werden
In deinem Körper
Der nur noch
Eine Hülle ist
Und in dem
Die Seele
Dahinvegetiert
Auf der Suche
Nach Nähe
Und Resonanz
Oder möchtest du
Kein Hund sein
Und all das verlassen
Und zurücklassen
Und ausbrechen
In die Wildnis
Des Lebens
Und dich sein
Bei dir sein
Eins sein
Heimat sein
© René Oberholzer
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
René Oberholzer
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Gedicht zur Merkliste
Goldstreifen
Heute hat sich die Welt verändert.
Ich hatte kein Streit mit dem Regen.
Ich war ohne ein Wort mit dem
Baum. Ich habe nicht mit der
Wiese gelacht. Ich war nicht im
Café. Und kein Geheimnis erzählt.
Und habe kein Hemd gekauft.
Und war in keinem Chor. Und
habe zu allem Nein gesagt. Und
alle Rätsel gelöst.
Heute hat kein Wald geredet. Ich
war nicht in der Kantine. Hab mir
auch keine Hosen gekauft. Und
nicht an Kreta gedacht. Ich hatte
kein Glück beim Angeln. Und habe
nicht über Tomaten geredet. Und
habe über Politik nichts gesagt.
Und habe kein Bild gemalt. Und
habe kein Land entdeckt!
Heute war keine Hose depressiv.
Kein Schuh hatte Angst vor der
Welt. Und kein Hut war am
Fluss. Es gab auch keinen Spaß.
Keine Praline. Kein Keks. Kein
Bonbon. Nichts ging auf Reise.
Keine blauen Strände wurden
entdeckt. Und kein Berg wollte
mehr Schnee. Und nur der Maler
hatte keine Uhr.
Heute war der Tag nicht wach. Die
Zeit war nicht zur Beichte. Die
Phantasie war nicht der Löwe. Die
Sprache der Piraten war nicht reich.
Das Lied im Radio war grau. Das
Pferd war nicht in der Schule. Der
Amboss sah nicht wie ein Künstler
aus. Der Berg hatte nicht eine Höhle.
Und ich hatte kein Loch in der Hose.
(C) Klaus Lutz.
25.8.2026
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Klaus Lutz
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Gedicht zur Merkliste
dreiecksbeziehung
sie liebt ihn aber er liebt sie
die andere und der
anderen ist es
egal
?
Josef Amon
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Gedicht zur Merkliste
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