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Gedichte über Abenteuer - Seite 245


Menschenskinder .... !

(Gemüse, Gemüse ... )

Heute zog ich mit meinem supertollen Rad
Wieder mal übers Land und war auf Draht
Brachte den Esel vom Keller schnell nach oben
Hab ihn eben über die Kellertreppe hochgehoben

Gemüse fehlte mir heut am Tag
Wo ich Gemüse doch so sehr mag
Dazu auch Obst und Käse, etwas Wurst
Etwas zu Essen halt, was gegen Durst

Das Wetter grau und trüb und kalt
Ich radle gern doch fühlt ich halt
Wie meine Kräfte stetig schwanden
Wo sich andren Tags noch Glücksgefühle fanden

Der Weg, der Pfad, die Strecke
Ein Waldgebiet, das ich hier Ecke
War matschig, tief, ja, ziemlich nass
Ich wurde langsam, dann auch blass

Die Steinchen, die zur Seite flitschten
Übern feuchten Boden rasten, titschten
Die klangen spitz und streng und laut
Ich fühlte sie schon beinah auf der Haut

Die Bäume kahl, bemoost und schwarz
Man roch heute nichts von ihrem Harz
Reckten sich Stamm und Zweig und Ast
Bis in den grauen trüben Himmel fast

Dazu kam ein Hauch, ein Wind, ne Brise
Es war so, als stände da irgendwo ein Riese
Der schlug mir gegen Brust und ins Gesicht
Da fiel die Steigung nicht mehr ins Gewicht

Dann kam ich an, am Platz, am Ort, am Ziel
Empfand nun ein wenig Freude, bald zu viel
Fand das Gesuchte, Gewünschte, im Regal
Was doch fantastisch, erbaulich, ja, genial

Die Menschen freundlich, sympathisch, nett
Ja, es ist ein Kampf gegen des Bauches Fett
Wenn ich auf's Auto allgemein verzichte
Und hier im Stehen nach dem Radeln dichte

Ich hoffe sehr, ich treff' hier den Ton
Den Wurm im Ohr von Vaters Sohn
Der kleine Stern, pulsierend pocht er
Für Mutters geherzte, allerliebste Tochter

© Auris cAeli
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Der Welt(t)raum

Der Weltraum, unendliche Weiten.
Wir schreiben das Jahr 2025.
Dies sind meine Abenteuer beim Gleiten...
vielleicht bin ich längst wahnsinnig ...

Ich will neue Welten erforschen, entdecken,
neues Leben und neue Zivilisationen.
In meinem blauen Boot mich verstecken,
vor diesen ständigen Halluzinationen.

Mein Boot ist mehr ein kleines Raumschiff,
das in den schwarzen Gewässern treibt,
auf dunkler Materie um jedes Traumriff
streift es ankerlos durch die Unendlichkeit.

Ich bin die Crew und auch ihr Kapitän,
mit unzähligen Gefährten um mich herum.
Die Kälte des tiefen Ozeans voller Sternen,
wir grüßen uns vorwiegend stumm.

Manchmal schweben wir durch Nebeln,
aufgeladene Wolken voll von dieser Energie,
so entstand auch das Sonnensystem eben,
mit einigen Planeten in Orbitsymmetrie.

Und weiter geht es die Milchstraße hinunter,
tauchen direkt ein in die nächste Galaxie.
Mit Blitzgeschwindigkeit wirds gleich munter,
den Ereignishorizont verlassen wir sonst nie.

Hallo Crew, hier spricht ihr Kapitän an Bord!
Das nächste Abenteuer steht uns bevor.
Diese Sternennacht schleicht sich bald fort...
ein neuer Tag wartet schon hinterm Traumtor.

Die Sensoren zeigen einige Anomalien,
alles außerhalb der normalen Parameter!
Die Umweltbedingungen sind bald dahin,
diese Welt vergeht eher früher als später...

Doch es bleibt gerade noch genug Zeit,
um unsere Vorräte endlich aufzufüllen.
Dann schnell weiter in die Unendlichkeit,
das Formular kann ich unterwegs zerknüllen.

© meteor 2025
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