Sortieren nach:

Gedichte über Abenteuer - Seite 244


Against all odds

Rauch steigt aus den Ruinen, aus den Trümmern...
Sein Heimatdorf geplündert und verwüstet!
Aus vielen Ecken hört er Trauernde wimmern,
unfern wohl irgendeiner sich mit den Toten brüstet ...

Ob er geschworen seinem Volke lauthals Treue?
Nein, so tat er es nie!
Seine Treue galt jedesmal aufs Neue,
dem Kampf gegen Unrecht und Agonie!

Und hier liegen wiedermal Unschuldige, Schwache,
die der Willkür und Tyrannei unterlegen sind.
Es ist nicht roher Trieb, nicht rüde Rache,
wie noch einst, wie ihm widerfuhr als Kind.

Wo schon mal Plünderer ins Dorf einfielen,
rücksichtslos schändeten und stiehlen.
Wer sich wehrte wurde nicht verschont,
seine Familie deshalb mit dem Tod belohnt...

Doch ihn packten sie ein als Beute,
einer von ihnen er mal werden sollte...
Doch niemals vergaß er was geschah,
hochgezüchtet zum Krieger er jetzt war!

Als Jäger des Unrechts zog er durchs Land,
bekämpfte es, wo er es vorfand...
Ein halbes Leben lang war ihm so beschieden,
nach schwierigen Wegen ist ihm jetzt nach Frieden.

Wo blau in der Ferne die Berge schimmern,
wo sommers im Wiesental reift die Saat,
wollt er sich um die Felder kümmern,
unterm friedlichen Himmel bei redlicher Tat.

Sieht sie, allein auf dem Feld,
jenes einsame Hochlandmädchen!
Alleine ernten und singen von einem Held...
wenn du wüsstest, unwissendes Gretchen!

Die Seele hat verbundene Momente,
wenn der Schrecken zu groß ist, um sich zu rühren,
sie spürt, grauenhafte Erinnerung sie bedrängte,
wohin Arglosigkeit kann alsbald führen,

Allein schneidet und bindet sie das Korn,
Und singt eine melancholische Melodie.
O horche! denn das Tal ist tief - wie sein Zorn,
Ist überfüllt mit Klang - von baldiger Agonie...

Er schaut kampfesmüde und traumverloren,
ob bald nichts mehr das friedliche Leben bedroht.
Nie hat er der Heimat Treue geschworen,
doch für dieses Ziel ist er bereit zum Heldentod.

Diesmal dürfen wir nicht alte Fehler machen,
sonst sind wir nicht die letzte Generation,
die sich wehren muss mit blutigen Waffen!

Nach uns muss es endlich etwas Besseres geben!
Liebe und Mitgefühl, eure Zeit muss kommen...
Zu lange schon bestimmt Angst unser Leben,
doch die Hoffnung auf deren Ende war nie genommen!

....

Sie starrten sich an, er und die gleichbeseelte Kriegerin,
die Seit-an-Seit mit ihm in den Schlachten ging zu Werke.
Ihre Gestalt war edel, groß und wild, wie auch ihr Sinn,
bei jedem Schritt zeugte Zähigkeit von ihrer Stärke.

Durch die Wolken vor ihr war sie noch schöner umrahmt,
durch die tiefe Dunkelheit vermochte ihre Teilung taugen,
um Sonnentropfen zu filtern, wo sie wie der Mond stand,
silberner Schimmer leuchtete in ihrer Mähne und Augen.

Er runzelte die Stirn, dort wo er gebeugt saß im Stillen,
sehnte sich nach ihrem so eisernen Willen...
Als sie sich zum Weitermarsch bereit fanden,
kämpfte er sich den Hügel hinauf in der Hoffnung,
dass er die Anmut finden könnte, die sie kannte.

Er wusste nicht, dass sie noch da war im Schatten,
mit dem Rücken gelehnt gegen eine Felsenwand.
Er fing ihren Blick auf und hatte erkannt,
dass sie auch geweint... dass sie vereint geweint hatten ...

... gemeinsam ging es in den Kampf ...

© meteor 2024
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen




Ambers Vision

Von der Sonne geküsst, vom Morgen umarmt,
der Wald verliert seinen Umhang der Nacht.
Der schwarze Schwan in Dunkelfedern getarnt,
schlüpft in ein Kleid aus Nebel gemacht.

Amber webte es sich im Morgenlicht.
Ihr Hals war mit einem Geschmeidestück
einzigartiger Erinnerungen geschmückt,
gefangen in einer alten Bernsteinschicht.

Manche Momente sind nicht zu lohnenswert,
um vom Geist ganz vergessen zu werden.
Doch einen zu hohen Preis man wohl erfährt,
wenn man dem Herzen nimmt zu große Scherben.

In Bernsteinstrahlen tanzt der Wald,
in versteckten Tälern in den Bergen.
Barfuß gleitet ihre feenhafte Gestalt
durch offene Wiesen, wilden Gärten.

Zehenspitzen gehen vorbei an Silberrillen,
ihr Nebelkleid zieht sich hinter ihr her.
Flattern im Morgenwind mehliger Hüllen,
mit funkelnden Juwelen besticktes Revers.

Die aufgehende Sonne schickt Astrallampen.
Erleuchtete Blütenblättern blitzen auf im Chor.
Durch ihr Bernsteinkleinod entzündete Amber
funkelt in der Dämmerung unter allen hervor.

Über den Sommertag gesammelte Momente
gespeichert im Chlorophyl der Floraaura.
So verweilen zeitlose Erinnerungen & Akzente
als lebendiger Traum, was einst Realität war.

Ambers Vision harmonischer Schicksalskräfte,
orchestriert, in sinfonischen Akkorden vereint.
In unwiderstehlicher Phantasie in Traumhefte
verstaut, als Erinnernung, was möglich scheint.

In Nostalgie fein gewickeltes Nebelfeewesen,
das sich auf dem Schwanensee-Podest dreht,
dabei verschleiertes Wissen ist am einlesen,
alles um sie aus Phantasieerinnerung besteht.

© meteor 2024
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Thorins Entschluss

Wenn das Leben dich vor eine unlösbare Entscheidung stellt,
von denen du das Gefühl hast,
sie nicht treffen zu können,
weil jede Wahl dich anders quält,
ist es am besten,
auf dein Herz zu hören!

Doch jede Entscheidung solltest du immer selber treffen!

Thorins Herz entschied,
das Herz das die wahren Gefühle für Amber barg,
die er nicht einfach mehr verstecken konnte!

Wisse Thorin,
dass du die richtige Entscheidung getroffen hast,
zeige es und geh stolz voran!

Diese deine eine Chance kam sonst vielleicht nicht wieder,
deine Optionen wären wohl nie mehr dieselben.
Du willst nicht mit dieser Reue leben,
nur dir selbst stets die Schuld geben.

Wenn Amber wirklich die Person ist,
die du wahrhaft liebst,
spielt es keine Rolle,
was und wer dir im Wege steht.

Kein Brandschatz
und mag er noch so gewaltig sein
wiegt auf, was Amber dir wert sein wird.

Für sie findest du keinen Ersatz,
darauf stell dich fest ein,
wenn du sie verlierst.

Gebe dein Bestes,
und das möge genügen,
dass du sie errettest!
Deinen Anführer wirst du betrügen,
ihm bist du eh wenig wert,
er würde dich belügen,
sobald er von euch erfährt,
über dein Leben verfügen!

Bringt euch schnell in Sicherheit,
rennt um euer Leben weit!
Bereinigt euren Zerwurf
auf das ihr werdet zur Einheit...

Ihr werdet alle Hürden gemeinsam überwinden,
und sie Tag für Tag gelassen zwingen!

Es geht nicht darum,
die Zukunft vorherzusehen
oder
auf die Fehler der Vergangenheit zu schauen.

Es geht um ein glückliches wahres Leben
und darum,
es dauerhaft aufzubauen.

Lebe nicht immer ein Leben voller Vorsicht
oder halte zu lange inne,
um alles zu analysieren.

Wenn die Herausforderung auch durchaus schwieriger ist,
werdet ihr zusammen nicht fallen,
ihr werdet gemeinsam weiter existieren.

Geht raus und
lebt das Leben in vollen Zügen,
es ist nur das,
was uns gegeben ist.

Und wenn wir es manchmal nicht richtig machen,
ist das nichts,
was uns nicht verziehen werden kann.

Also lass es im Moment fließen
und arbeite die Dinge Schritt für Schritt durch.
Es geht nicht darum,
alles so ständig ernst zu nehmen,
mit gemeinsamen Genuss und
Spaß am Leben
erfüllt es euch
durch & durch

© meteor

© meteor 2024
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen