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Gedichte zum 50-Geburtstag - Seite 6


Zum 40. Geburtstag

Wir gratulieren heute Dir
zu dieser neuen Zahl, der Vier
Sie gibt Dir eine ruhige Kraft,
und eine neue feste Macht

Die Vier, sie ist die Zahl der Erde,
auf dass sie uns noch etwas lehre
Vier Elemente, Jahreszeiten,
vier Himmelsrichtungen uns leiten

Quadrat und Würfel, rechter Winkel
Klarheit ohne Schnörkel, Dünkel
Struktur ist nunmehr angesagt
So hast Du Halt, bleibst unverzagt

Frühling, Sommer, Herbst und Winter,
ein großer Rhythmus steht dahinter
Erde, Wasser, Luft und Feuer
sind elementar und ungeheuer

Auch das Kreuz, das hat die Vier,
auf unser Los verweist es hier
Uns hinzugeben mit den Jahren,
das ‚Stirb und Werde‘ zu erfahren
Vier Evangelien, Temp’ramente,
vier Lebensalter - und die Wende
Vier Phasen hat der liebe Mond
In einem Quader jeder wohnt

Ja, durch die Wüste vierzig Jahre,
dass der Gott sie doch bewahre!
Vierzig Tage war die Flut,
dann war alles wieder gut

Vierzig Nächte, vierzig Tage
sind uns manchmal eine Plage
Die Prüfung ist es, sich zu klären,
sich auch in Drangsal zu bewähren

Die Drei, sie war die Zahl des Geistes
nun geht es drum, dass man was leistet
Wer mit der Erde sich verbindet,
der wird gesegnet - und der findet!


Anm.: Während die Drei die Dynamik und den Geist repräsentierte, ist die Vier das Sinnbild für das Ruhende und die Erde. Sie gliedert die räumliche Ordnung in den 4 Himmelsrichtungen, die zeitliche in den 4 Jahreszeiten, 4 Mondphasen und 4 Lebensaltern. Quadrat, Rechteck und Würfel vermitteln Ordnung und Symmetrie, der rechte Winkel bestimmt unsere Häuser. Das Kreuz vereint die Gegensätze von horizontal und vertikal, von Himmel und Erde.
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Zum 50. Geburtstag

Zum Fünfzigsten, da sagen wir
Gratulation! – und wünschen Dir
die Höhe deiner inn’ren Kraft,
die frei und aus der Ruhe schafft

Die Fünf, sie ist die Zahl des Menschen,
all seines Könnens, seiner Grenzen
Fünf Finger greifen mit der Hand
Fünf Zehen helfen Dir beim Stand

Die Quintessenz kann man erlangen,
sich in der Mitte stets neu fangen
Fünf Sinne gehen in die Welt
und Wunder gibt es ungezählt!

Der Fünfstern ist ein altes Zeichen
Ja, dieser Macht muss alles weichen
Man kann sich etwas leisten, trau‘n
und auf die inn’re Hoheit bau‘n

Die Frucht gewinnt die volle Reife,
dass man genieße und begreife,
des Lebens große schwere Güte
und jedes Tages neue Blüte




Anm.: Die Fünf repräsentiert das Reich des Menschen: 5 Finger und 5 Zehen - das sind seine Möglichkeiten des Handelns und Gehens.
Im Dezimalsystem ist die Fünf die Zahl der Mitte. Auch in China spielt die Fünf als Symbol der Mitte eine besondere Rolle. Im Zentrum der Vierheit ist sie die quinta essentia, das fünfte Seiende, die Quintessenz (das Wesentliche). In der Alchemie ist das fünfte Element der Äther, der Geist. Ein uraltes magisches Zeichen ist der Fünfstern, das Pentagramm. Aufgerichtet stellte er den Menschen in seiner Freiheit und Kraft dar und wird als Zeichen des Schutzes und der Macht verwendet. Umgedreht wird er zum Zeichen der Umkehrung der guten Ordnung, zum Zeichen des Bösen: die Spitze (der Kopf) geht nach unten zur Erde statt in den Himmel, die Basis (die beiden Füße) ragt nach oben.
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