| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 10 | Der falsche Abend | |||
|
Vorschautext: Sie trat herein mit leichtem Schritt, ein Lächeln nahm den Raum schon mit. Ein Blick genügte, still und klar, als ob der Abend freundlich war. Wir stießen an mit einem Bier, sie blieb ganz selbstverständlich hier. Wir lachten viel, die Zeit verging, weil uns ein tiefes Wort umfing. Ich dachte leis: Wer weiß, vielleicht hat dieser Abend mehr erreicht. ... |
||||
| 9 | Gaststätte Eiche | |||
|
Vorschautext: Ich habe heute frei die Wahl und betrete den fremden Saal. Ich kehre in die „Eiche“ ein bei mattem, abendlichem Schein. Ich schaue mich in Ruhe um, beobachte das Publikum. Hier gehen Menschen ein und aus, doch einige fühlen sich nicht zu Haus. Es bleibt so mancher einsam stehn, wird kaum beachtet, übersehn. ... |
||||
| 8 | Neue Stimmen | |||
|
Vorschautext: Nach dem Krieg kehrten manche zurück. Andere kamen an. Sie brachten keine Koffer voller Reichtum. Sie brachten ihr Handwerk, ihre Sprache ... |
||||
| 7 | Zwei Fremde | |||
|
Vorschautext: Zwei Fremde gehn am fernen Strand, getrieben von dem Sturm der Welt; sie reichen sich die kalte Hand, weil keine Heimat sie mehr hält. Sie flohen vor der eignen Nacht, den Bergen, die im Rauch versinken; das Schicksal hat sie hergebracht, am Quell der Hoffnung neu zu trinken. Und suchen in dem fahlen Licht ein Wort, das ihre Wege bindet, ... |
||||
| 6 | Der Riss im Leben | |||
|
Vorschautext: Nicht jeder Bruch bedeutet Fall, oft wird er Aufbruch – kein Verfall. Ein Riss, der durch dein Leben fährt, zeigt Licht, das neues Hoffen nährt. Was gestern noch verloren schien, beginnt in dir erneut zu blühn. Kein Winter bleibt auf ewig steh’n, wenn junge Triebe aufersteh’n. Du bist gefallen – nicht besiegt, weil unter Asche Glut noch liegt. ... |
||||
| 5 | Wiederkehr | |||
|
Vorschautext: Er war ein Schreiner, wie schon der Vater vor ihm. Der Duft von Fichtenholz gehörte zu seinen Händen, lange bevor Pulver und Rauch sie zeichneten. Die Werkbank war seine Welt, nicht das Gewehr. Ein Hobel sprach leiser als jeder Befehl, und aus einem Brett ... |
||||
| 4 | Der grüne Tisch | |||
|
Vorschautext: Der Wagen glänzt im Abendlicht, als kenne er die Zweifel nicht. Die Grenze liegt nur eine Stunde fern, dort glimmt am Himmel schon ein Stern. Ein Portier öffnet leis die Tür, als wartete das Glück schon hier. Der Teppich schluckt den letzten Schritt, ein Lächeln geht im Saal gleich mit. Der Croupier nickt mit höflichem Gesicht, als kenne er das Ende nicht. ... |
||||
| 3 | Zyklus: Im Schatten der Sucht | |||
|
Vorschautext: 1. Verführung (Der grüne Tisch) 2. Gewöhnung (Alkohol – ein falscher Freund) 3. Innere Abhängigkeit (Der Schatten im Glas) 4. Allgemeiner Blick auf Drogen (Drogen) 5. Das persönliche Schicksal (Mein Freund) 6. Der völlige Absturz (Im Schatten der Nadel) 7. Die gesellschaftliche Wirklichkeit (Bahnhofsviertel) 8. Rückblick und Erkenntnis (Endstation Amsterdam) 9. Epilog – Hoffnung (Träumerisches Asyl) Der grüne Tisch ... |
||||
| 2 | Berufseinstieg | |||
|
Vorschautext: Mit sechzehn stand die Welt mir offen, erfüllt hat sich mein langes Hoffen, um nun eig'ne Pfade einzuschlagen, die große Freiheit einst zu wagen. Die Schulzeit ließ ich gern zurück, ich suchte Arbeit, kleines Glück. Die Freunde standen schon im Leben, auch ich wollt' nach der Zukunft streben. Ein Auto war mein großes Ziel, die Freiheit bedeutete mir viel. ... |
||||
| 1 | Arbeitszyklus - Arbeitsleben | |||
|
Vorschautext: 1. Berufseinstieg (Aufbruch ins Berufsleben) 2. Das Leben läuft weiter (Erste berufliche Erfahrungen) 3. Der Strom der Jahre (Weiterbildung und fehlende Anerkennung) 4. Abseits – im Schatten (Außenseiter in der Arbeitswelt) 5. Betriebsversammlung (Engagement und Enttäuschung) 6. Die Kündigung (Beruflicher Einschnitt und Hoffnung) 7. Insolvenz (Sozialer Abstieg) 8. Arbeitslosigkeit macht krank (Folgen der Arbeitslosigkeit) 9. Gebrauchsgegenstand (Der Mensch als Wegwerfprodukt) 10. Rädchen im System (Der Mensch im System) 11. Das Einwegglas (Verbrauch und Austauschbarkeit) ... |
||||