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| 268 | Machtzyklus | 14.09.26 | ||
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Vorschautext: I. Ursprung der Macht – Archaisch, politisch, strukturell 1. Kreise der Macht Schlagworte: Machtkreislauf, historische Wiederkehr, Gier, Schatten Funktion: Prolog – Macht als ewiges Muster der Menschheit. 2. Der Feldherr aus Stein Schlagworte: Kriegsmetaphorik, Kälte, Menschen als Zahlen Funktion: Archaischer Ursprung von Macht und Gewalt. 3. Marionetten im Glaspalast Schlagworte: Eliten, Börsenwind, goldene Fäden, Volk unten Funktion: Macht der Wirtschaft, Glaspalast als Symbol. 4. Das Elfenbeinhaus Schlagworte: Aufstieg, Masken, Marmor, Schuld, Leere Funktion: Kulturelle und soziale Höhenmacht. 5. Versagende Politiker Schlagworte: Politikversagen, Profite, kalte Systeme Funktion: Moderne politische Machtkritik. 6. Bilanz der Leere ... |
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| 267 | Der kleine Thron | 13.09.26 | ||
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Vorschautext: Auf Stühlen aus Papier und Zeichen erhebt sich stumm ein kleiner Thron. Wo freie Gedanken langsam weichen, setzt er für alle seinen Ton. Wer anders denkt, wird abgewiesen, sein Einwand zählt schon lang nicht mehr. Nur was sich fügt, wird laut gepriesen, das macht den Widerspruch so schwer. . Man setzt die Regeln nach Belieben, definiert, was richtig, was falsch und was gut. ... |
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| 266 | Der Funke in dir | 10.09.26 | ||
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Vorschautext: Du musst noch bleiben, musst bestehn, denn deine Flamme darf nicht gehn. Du trägst ein Licht, das leise brennt, das dich in allen Tiefen kennt. Du bist kein Schatten, keine Spur, du gehst nach deiner eignen Uhr. Dein Wesen leuchtet, weit und sacht, trotz aller Last und dunkler Nacht. Erspür, was in dir weiter glüht, wie still es durch das Dunkel zieht. ... |
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| 265 | Falten aus Schweigen | 08.09.26 | ||
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Vorschautext: Ein schweres Tuch, aus Angst und Schuld gewebt, legt sich auf den, den fremde Blicke meiden; es nimmt ihm Raum, bis kaum noch etwas lebt, und lässt ihn tief in stiller Kälte leiden. Die Blicke fallen wie ein gefrorener Stein, die Stimmen schneiden, ohne aufzuschreien; was gestern Nähe war, wird plötzlich Nein, und Türen schließen sich in stummen Reihen. Man nennt es anders, was man nicht versteht, gibt ihm ein Wort und glaubt, genau zu wissen; ... |
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| 264 | Wie ein leiser Strom | 31.08.26 | ||
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Vorschautext: Ein Wort genügt, um Licht zu schenken, ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein. Man muss Gedanken gar nicht lenken, sie dürfen einfach nur wahr sein. Wer Gutes tut, macht es oft leise, ein lautes Urteil aus der Welt. Die Stille reicht auf ihre Weise, die tröstend uns zusammenhält. Was zählt, ist nie der fremde Sinn, der jeden Schritt erraten will. ... |
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| 263 | Morgentrost | 23.08.26 | ||
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Vorschautext: Der Stein in deiner Brust, so schwer, verliert sein dunkles Schweigen bald. Ein leises Licht steigt hinterher und bricht die Finsternis mit sanfter Gewalt. Die starre Hülle fällt entzwei, die Schatten weichen ohne Hast. Die Sonne macht dein Herz nun frei und hebt den Blick von aller Last. Sieh hin, wo gestern Nebel lag, blüht still ein Garten aus der Nacht. ... |
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| 262 | Zyklus – „Nächte, die bleiben“ | 17.08.26 | ||
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Vorschautext: 1. Einlass – Ich bin ja bekannt 2. Außenseiter – Die kühle Welt 3. Rausch I – Im Tempel des Rauschlichtes 4. Rausch II – Disco-Terror 5. Begegnung – Der falsche Abend 6. Gefahr – Ich bin keine Leiche 7. Verführung – Eros-Bar 8. Ernüchterung – Wieder ein verlorener Tag 9. Rückblick I – Asche im Neonlicht 10. Rückblick II – Disco 11. Morgen danach – Sonntagmorgen ... |
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| 261 | Disco | 15.08.26 | ||
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Vorschautext: Die Nacht – ein schwarzes Schachbrett, auf dem Lichter wie Könige tanzen und Menschen wie Bauern Zug um Zug geopfert werden. Die Musik hämmert, als wollte sie das Denken erschlagen, und jeder Schlag des Basses ist ein Takt im Metronom der Vergänglichkeit. Und irgendwo zwischen Rauch und Licht haucht Donna Summer „Love to Love You, Baby“ – ein flirrendes Versprechen aus Klang, ... |
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| 260 | Der Schein der schimmernden Welt | 15.08.26 | ||
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Vorschautext: Einst im Rauch verbrannter Wünsche, heute im Schaum bitterer Gärung. Ein Grat, so schmal wie der Nachtnebel, ein Leben im Schlingern der Gezeiten. Wir tanzen im Diktat der Mode, hetzen dem fremden Takt hinterher, wähnen uns frei im eigenen Geist, während ein Echo den Kurs bestimmt. Das echte Leben – ein ferner Garten – verschlossen die Wärme, das Licht der Liebe. ... |
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| 259 | Die Schönheit in der Nacht | 12.08.26 | ||
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Vorschautext: Es scheint, als wäre die Welt entstellt, kein Glanz, kein Ort, der noch gefällt. Die Farben blass, das Licht verzerrt, der Blick auf Schönheit bleibt verwehrt. Man sucht nach Flucht, nach einer Spur, durch Risse in der Kreatur. Es brennt im Herzen, man will schrei‘n, doch Tränen sickern still hinein. Und doch – im Schatten reift ein Glanz, ein tiefer, stiller Lebenskranz. ... |
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| 258 | Schattenlicht | 06.08.26 | ||
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Vorschautext: Du gehst durch die Ränder der Nacht, wo dein Atem einst schwer war und jeder Schritt tiefer führte. Doch ein stilles Leuchten dringt durch die Risse der Dunkelheit und öffnet den Morgen. Die alten Stimmen – Rauch, Rausch, Versprechen – flackern nur noch wie vergessene Neonreklamen. Sie wollten dich halten, ... |
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| 257 | Das Lied im Schweigen | 04.08.26 | ||
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Vorschautext: In engen Straßen wohnt das Schweigen leise, zieht wie ein Schleier durch die dunklen Hallen. Die Stumme wandert auf verborgner Reise, wo ihre Schritte lautlos niederfallen. Sie ist das Licht, das nachts die Fenster weckt, ein Ton, der sacht durch jede Ritze dringt. Doch wenn der Tag sie in die Kälte streckt, verstummt das Lied, das niemand für sie singt. Sie ist die Rose, die im Schatten steht, ihr Stängel ruht im kalten Staub der Zeit. ... |
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| 256 | Die Kartographie der fallenden Himmel | 31.07.26 | ||
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Vorschautext: In den Rissen einer schweigenden Ebene steht ein Pegasus aus Glas und Wind. Sein Atem zeichnet Linien in die Ferne, als vermesse er die Welt von Neuem. Doch jeder Schritt zerbricht ein Stück der Karte, die ihn tragen soll. Ein Phönix ruht im Geröll der Stunden, sein Herz schlägt unter kalter Glut. Er erhebt sich nur, wenn niemand schaut, und brennt im Takt der leisen Fehler. Sein Aufstieg ist ein stilles Beben, ... |
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| 255 | Schluchten aus Metall und Mut | 31.07.26 | ||
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Vorschautext: In Schluchten, wo sich Rauch und Morgen mischen, geht Pegasus auf Wegen, die im Dunkel zischen. Aus Staub und Atem sanft geformt sein Leib, ein leises Echo, das im Wind verbleibt. Sein Hufschlag hallt wie ein verlor’nes Zeichen durch Welten, die dem grauen Stahl nun weichen. Er sucht kein Reich, das oben hell erglänzt, nur still ein Land, das keine Reue kennt. Im Brückenschatten, wo der Lärm verhallt, ruht Phönix tief, uralt und doch nicht alt. ... |
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| 254 | Der Ruf aus dem Nebel | 30.07.26 | ||
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Vorschautext: Leute, hört den Wind, in dem keine Freiheit mehr erklingt. Die Fahne weht im grauen Licht, doch fremd ist sie und wärmt uns nicht. Was sie Demokratie nur nennen, lässt fremde Macht uns klar erkennen. Die Gerechtigkeit im Dunkeln schweigt, die Wahrheit längst im Schatten bleibt. Wir treiben auf verlassenem Schiff, es nähert sich dem dunklen Riff. ... |
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| 253 | Der verlorene Schmetterling | 28.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein Schmetterling aus Glas flattert durch den Nebel, ohne Maß. Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh, doch jeder Zweig zerbricht im Nu. Ein Kompass ohne Norden verirrt sich in den stummen Worten. Er kreist um einen stillen Traum und blass wird er im weiten Raum. Ein Garten ohne Tor ragt aus der Trauer stumm hervor. ... |
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| 252 | Der Stern hinter Glas | 27.07.26 | ||
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Vorschautext: Du sahst die Sonne blutrot stehen, doch konntest nie ihr Leuchten sehen. Dein Leben – wie ein leeres Boot, treibt durch die Zeit, so still, so tot. Die Wirklichkeit – ein ferner Klang, ein Stern, der nie zu dir gelang. Du greifst nach Licht, doch bleibst allein, die Welt scheint dir aus kaltem Stein. Dein einziger Lohn: ein Traum, so klar, der dir noch sagt, was einmal war. ... |
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| 251 | Arbeitszyklus - Arbeitsleben | 23.07.26 | ||
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Vorschautext: 1. Berufseinstieg (Aufbruch ins Berufsleben) 2. Das Leben läuft weiter (Erste berufliche Erfahrungen) 3. Der Strom der Jahre (Weiterbildung und fehlende Anerkennung) 4. Abseits – im Schatten (Außenseiter in der Arbeitswelt) 5. Betriebsversammlung (Engagement und Enttäuschung) 6. Die Kündigung (Beruflicher Einschnitt und Hoffnung) 7. Insolvenz (Sozialer Abstieg) 8. Arbeitslosigkeit macht krank (Folgen der Arbeitslosigkeit) 9. Gebrauchsgegenstand (Der Mensch als Wegwerfprodukt) 10. Rädchen im System (Der Mensch im System) 11. Das Einwegglas (Verbrauch und Austauschbarkeit) ... |
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| 250 | Berufseinstieg | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: Mit sechzehn stand die Welt mir offen, erfüllt hat sich mein langes Hoffen, um nun eig'ne Pfade einzuschlagen, die große Freiheit einst zu wagen. Die Schulzeit ließ ich gern zurück, ich suchte Arbeit, kleines Glück. Die Freunde standen schon im Leben, auch ich wollt' nach der Zukunft streben. Ein Auto war mein großes Ziel, die Freiheit bedeutete mir viel. ... |
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| 249 | Zyklus: Im Schatten der Sucht | 16.07.26 | ||
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Vorschautext: 1. Verführung (Der grüne Tisch) 2. Gewöhnung (Alkohol – ein falscher Freund) 3. Innere Abhängigkeit (Der Schatten im Glas) 4. Allgemeiner Blick auf Drogen (Drogen) 5. Das persönliche Schicksal (Mein Freund) 6. Der völlige Absturz (Im Schatten der Nadel) 7. Die gesellschaftliche Wirklichkeit (Bahnhofsviertel) 8. Rückblick und Erkenntnis (Endstation Amsterdam) 9. Epilog – Hoffnung (Träumerisches Asyl) Der grüne Tisch ... |
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