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| 256 | Die Kartographie der fallenden Himmel | 31.07.26 | ||
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Vorschautext: In den Rissen einer schweigenden Ebene steht ein Pegasus aus Glas und Wind. Sein Atem zeichnet Linien in die Ferne, als vermesse er die Welt von Neuem. Doch jeder Schritt zerbricht ein Stück der Karte, die ihn tragen soll. Ein Phönix ruht im Geröll der Stunden, sein Herz schlägt unter kalter Glut. Er erhebt sich nur, wenn niemand schaut, und brennt im Takt der leisen Fehler. Sein Aufstieg ist ein stilles Beben, ... |
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| 255 | Schluchten aus Metall und Mut | 31.07.26 | ||
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Vorschautext: In Schluchten, wo sich Rauch und Morgen mischen, geht Pegasus auf Wegen, die im Dunkel zischen. Aus Staub und Atem sanft geformt sein Leib, ein leises Echo, das im Wind verbleibt. Sein Hufschlag hallt wie ein verlor’nes Zeichen durch Welten, die dem grauen Stahl nun weichen. Er sucht kein Reich, das oben hell erglänzt, nur still ein Land, das keine Reue kennt. Im Brückenschatten, wo der Lärm verhallt, ruht Phönix tief, uralt und doch nicht alt. ... |
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| 254 | Der Ruf aus dem Nebel | 30.07.26 | ||
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Vorschautext: Leute, hört den Wind, in dem keine Freiheit mehr erklingt. Die Fahne weht im grauen Licht, doch fremd ist sie und wärmt uns nicht. Was sie Demokratie nur nennen, lässt fremde Macht uns klar erkennen. Die Gerechtigkeit im Dunkeln schweigt, die Wahrheit längst im Schatten bleibt. Wir treiben auf verlassenem Schiff, es nähert sich dem dunklen Riff. ... |
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| 253 | Der verlorene Schmetterling | 28.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein Schmetterling aus Glas flattert durch den Nebel, ohne Maß. Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh, doch jeder Zweig zerbricht im Nu. Ein Kompass ohne Norden verirrt sich in den stummen Worten. Er kreist um einen stillen Traum und blass wird er im weiten Raum. Ein Garten ohne Tor ragt aus der Trauer stumm hervor. ... |
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| 252 | Der Stern hinter Glas | 27.07.26 | ||
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Vorschautext: Du sahst die Sonne blutrot stehen, doch konntest nie ihr Leuchten sehen. Dein Leben – wie ein leeres Boot, treibt durch die Zeit, so still, so tot. Die Wirklichkeit – ein ferner Klang, ein Stern, der nie zu dir gelang. Du greifst nach Licht, doch bleibst allein, die Welt scheint dir aus kaltem Stein. Dein einziger Lohn: ein Traum, so klar, der dir noch sagt, was einmal war. ... |
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| 251 | Arbeitszyklus - Arbeitsleben | 23.07.26 | ||
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Vorschautext: 1. Berufseinstieg (Aufbruch ins Berufsleben) 2. Das Leben läuft weiter (Erste berufliche Erfahrungen) 3. Der Strom der Jahre (Weiterbildung und fehlende Anerkennung) 4. Abseits – im Schatten (Außenseiter in der Arbeitswelt) 5. Betriebsversammlung (Engagement und Enttäuschung) 6. Die Kündigung (Beruflicher Einschnitt und Hoffnung) 7. Insolvenz (Sozialer Abstieg) 8. Arbeitslosigkeit macht krank (Folgen der Arbeitslosigkeit) 9. Gebrauchsgegenstand (Der Mensch als Wegwerfprodukt) 10. Rädchen im System (Der Mensch im System) 11. Das Einwegglas (Verbrauch und Austauschbarkeit) ... |
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| 250 | Berufseinstieg | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: Mit sechzehn stand die Welt mir offen, erfüllt hat sich mein langes Hoffen, um nun eig'ne Pfade einzuschlagen, die große Freiheit einst zu wagen. Die Schulzeit ließ ich gern zurück, ich suchte Arbeit, kleines Glück. Die Freunde standen schon im Leben, auch ich wollt' nach der Zukunft streben. Ein Auto war mein großes Ziel, die Freiheit bedeutete mir viel. ... |
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| 249 | Zyklus: Im Schatten der Sucht | 16.07.26 | ||
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Vorschautext: 1. Verführung (Der grüne Tisch) 2. Gewöhnung (Alkohol – ein falscher Freund) 3. Innere Abhängigkeit (Der Schatten im Glas) 4. Allgemeiner Blick auf Drogen (Drogen) 5. Das persönliche Schicksal (Mein Freund) 6. Der völlige Absturz (Im Schatten der Nadel) 7. Die gesellschaftliche Wirklichkeit (Bahnhofsviertel) 8. Rückblick und Erkenntnis (Endstation Amsterdam) 9. Epilog – Hoffnung (Träumerisches Asyl) Der grüne Tisch ... |
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| 248 | Der grüne Tisch | 14.07.26 | ||
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Vorschautext: Der Wagen glänzt im Abendlicht, als kenne er die Zweifel nicht. Die Grenze liegt nur eine Stunde fern, dort glimmt am Himmel schon ein Stern. Ein Portier öffnet leis die Tür, als wartete das Glück schon hier. Der Teppich schluckt den letzten Schritt, ein Lächeln geht im Saal gleich mit. Der Croupier nickt mit höflichem Gesicht, als kenne er das Ende nicht. ... |
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| 247 | Friedenszyklus | 10.07.26 | ||
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Vorschautext: 1. Individuelle Erinnerung (Wiederkehr) 2. Gesellschaftlicher Wiederaufbau (Neue Stimmen) 3. Persönliche Erfahrung mit Militär (Grundausbildung) 4. Politische Kritik (Feldherr aus Stein) 5. Globale Perspektive (Söldner / Visier) 6. Ethik und Moral (Das älteste Gesetz) 7. Existenzielle Flucht (Zwei Fremde) 8. Symbolische Hoffnung (Weiße Tauben) Wiederkehr ... |
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| 246 | Neue Stimmen | 10.07.26 | ||
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Vorschautext: Nach dem Krieg kehrten manche zurück. Andere kamen an. Sie brachten keine Koffer voller Reichtum. Sie brachten ihr Handwerk, ihre Sprache ... |
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| 245 | Wiederkehr | 10.07.26 | ||
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Vorschautext: Er war ein Schreiner, wie schon der Vater vor ihm. Der Duft von Fichtenholz gehörte zu seinen Händen, lange bevor Pulver und Rauch sie zeichneten. Die Werkbank war seine Welt, nicht das Gewehr. Ein Hobel sprach leiser als jeder Befehl, und aus einem Brett ... |
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| 244 | Der Riss im Leben | 06.07.26 | ||
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Vorschautext: Nicht jeder Bruch bedeutet Fall, oft wird er Aufbruch – kein Verfall. Ein Riss, der durch dein Leben fährt, zeigt Licht, das neues Hoffen nährt. Was gestern noch verloren schien, beginnt in dir erneut zu blühn. Kein Winter bleibt auf ewig steh’n, wenn junge Triebe aufersteh’n. Du bist gefallen – nicht besiegt, weil unter Asche Glut noch liegt. ... |
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| 243 | Zwei Fremde | 01.07.26 | ||
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Vorschautext: Zwei Fremde gehn am fernen Strand, getrieben von dem Sturm der Welt; sie reichen sich die kalte Hand, weil keine Heimat sie mehr hält. Sie flohen vor der eignen Nacht, den Bergen, die im Rauch versinken; das Schicksal hat sie hergebracht, am Quell der Hoffnung neu zu trinken. Und suchen in dem fahlen Licht ein Wort, das ihre Wege bindet, ... |
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| 242 | Gaststätte Eiche | 29.06.26 | ||
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Vorschautext: Ich habe heute frei die Wahl und betrete den fremden Saal. Ich kehre in die „Eiche“ ein bei mattem, abendlichem Schein. Ich schaue mich in Ruhe um, beobachte das Publikum. Hier gehen Menschen ein und aus, doch einige fühlen sich nicht zu Haus. Es bleibt so mancher einsam stehn, wird kaum beachtet, übersehn. ... |
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| 241 | Der falsche Abend | 28.06.26 | ||
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Vorschautext: Sie trat herein mit leichtem Schritt, ein Lächeln nahm den Raum schon mit. Ein Blick genügte, still und klar, als ob der Abend freundlich war. Wir stießen an mit einem Bier, sie blieb ganz selbstverständlich hier. Wir lachten viel, die Zeit verging, weil uns ein tiefes Wort umfing. Ich dachte leis: Wer weiß, vielleicht hat dieser Abend mehr erreicht. ... |
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| 240 | Der verlorene Weg | 27.06.26 | ||
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Vorschautext: Ein wilder Sturm aus Angst und Zorn, verloren ging der eigne Born. Die Antenne brach – der stumme Beginn, dann schwand die Liebe, zerschnitten im Sinn. Eifersucht flackerte, Alkohol entbrannte, ein Zündfunke, der nur Asche kannte. Die Hände spürten Gewalt, kein Wort, das Herz war zerbrochen, verstummt und fort. Handeln vor Denken – ein tödliches Spiel, kein Gitter heilt die Wunden, zu tief ihr Exil. ... |
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| 239 | Monologe im Wind | 24.06.26 | ||
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Vorschautext: Ich schreibe meine Zeilen auf Inseln tief im Netz, wo Worte kurz verweilen und man auf Echos setzt. Doch manche bauen Hallen aus Versen, starr und dicht, sie lassen Riegel fallen und meiden fremdes Licht. Sie künden nur von Pflichten, von Ordnung, Sinn und Ziel, ... |
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| 238 | Rentner | 22.06.26 | ||
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Vorschautext: Ja, ich bin Rentner und meine letzten Berufsjahre waren nicht leicht! Ja, ich bin Rentner und letztendlich habe ich dieses Ziel erreicht! All die Demütigungen und Altersdiskriminierungen sind vorbei, ich bin jetzt endlich unabhängig und frei. Für mich beginnt ein neues Leben ohne Unterordnung, Hast und Streben. Ich habe jetzt Zeit für sehr viele Sachen und werde verlorengegangene Hobbys wieder machen. ... |
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| 237 | Stimmen der Träume | 20.06.26 | ||
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Vorschautext: Manuela: Ich sah dein Herz im Zuckerlicht, verlor mich oft in deinem Gesicht. Dein Lachen war mein sanfter Tanz, ich schenkte dir den ersten Glanz. France Gall: Du folgtest mir im Sternenschein, die Melodie floss tief hinein. Ich sang von Freude, leicht und klar, so nah und doch so wunderbar. ... |
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