Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

Pinnwand


Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
http://maxvoedisch.jimdo.com/bezugsquellen-buch-erhältlich-bei/

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http://maxvoedisch.jimdo.com/

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Anzahl Gedichte: 268
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Titel
268 Machtzyklus 14.09.26
Vorschautext:
I. Ursprung der Macht – Archaisch, politisch, strukturell
1. Kreise der Macht
Schlagworte: Machtkreislauf, historische Wiederkehr, Gier, Schatten Funktion: Prolog – Macht als ewiges Muster der Menschheit.
2. Der Feldherr aus Stein
Schlagworte: Kriegsmetaphorik, Kälte, Menschen als Zahlen Funktion: Archaischer Ursprung von Macht und Gewalt.
3. Marionetten im Glaspalast
Schlagworte: Eliten, Börsenwind, goldene Fäden, Volk unten Funktion: Macht der Wirtschaft, Glaspalast als Symbol.
4. Das Elfenbeinhaus
Schlagworte: Aufstieg, Masken, Marmor, Schuld, Leere Funktion: Kulturelle und soziale Höhenmacht.
5. Versagende Politiker
Schlagworte: Politikversagen, Profite, kalte Systeme Funktion: Moderne politische Machtkritik.
6. Bilanz der Leere
...
267 Der kleine Thron 13.09.26
Vorschautext:
Auf Stühlen aus Papier und Zeichen
erhebt sich stumm ein kleiner Thron.
Wo freie Gedanken langsam weichen,
setzt er für alle seinen Ton.

Wer anders denkt, wird abgewiesen,
sein Einwand zählt schon lang nicht mehr.
Nur was sich fügt, wird laut gepriesen,
das macht den Widerspruch so schwer.
.
Man setzt die Regeln nach Belieben,
definiert, was richtig, was falsch und was gut.
...
266 Der Funke in dir 10.09.26
Vorschautext:
Du musst noch bleiben, musst bestehn,
denn deine Flamme darf nicht gehn.
Du trägst ein Licht, das leise brennt,
das dich in allen Tiefen kennt.

Du bist kein Schatten, keine Spur,
du gehst nach deiner eignen Uhr.
Dein Wesen leuchtet, weit und sacht,
trotz aller Last und dunkler Nacht.

Erspür, was in dir weiter glüht,
wie still es durch das Dunkel zieht.
...
265 Falten aus Schweigen 08.09.26
Vorschautext:
Ein schweres Tuch, aus Angst und Schuld gewebt,
legt sich auf den, den fremde Blicke meiden;
es nimmt ihm Raum, bis kaum noch etwas lebt,
und lässt ihn tief in stiller Kälte leiden.

Die Blicke fallen wie ein gefrorener Stein,
die Stimmen schneiden, ohne aufzuschreien;
was gestern Nähe war, wird plötzlich Nein,
und Türen schließen sich in stummen Reihen.

Man nennt es anders, was man nicht versteht,
gibt ihm ein Wort und glaubt, genau zu wissen;
...
264 Wie ein leiser Strom 31.08.26
Vorschautext:
Ein Wort genügt, um Licht zu schenken,
ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein.
Man muss Gedanken gar nicht lenken,
sie dürfen einfach nur wahr sein.

Wer Gutes tut, macht es oft leise,
ein lautes Urteil aus der Welt.
Die Stille reicht auf ihre Weise,
die tröstend uns zusammenhält.

Was zählt, ist nie der fremde Sinn,
der jeden Schritt erraten will.
...
263 Morgentrost 23.08.26
Vorschautext:
Der Stein in deiner Brust, so schwer,
verliert sein dunkles Schweigen bald.
Ein leises Licht steigt hinterher
und bricht die Finsternis mit sanfter Gewalt.

Die starre Hülle fällt entzwei,
die Schatten weichen ohne Hast.
Die Sonne macht dein Herz nun frei
und hebt den Blick von aller Last.

Sieh hin, wo gestern Nebel lag,
blüht still ein Garten aus der Nacht.
...
262 Zyklus – „Nächte, die bleiben“ 17.08.26
Vorschautext:
1. Einlass – Ich bin ja bekannt
2. Außenseiter – Die kühle Welt
3. Rausch I – Im Tempel des Rauschlichtes
4. Rausch II – Disco-Terror
5. Begegnung – Der falsche Abend
6. Gefahr – Ich bin keine Leiche
7. Verführung – Eros-Bar
8. Ernüchterung – Wieder ein verlorener Tag
9. Rückblick I – Asche im Neonlicht
10. Rückblick II – Disco
11. Morgen danach – Sonntagmorgen

...
261 Disco 15.08.26
Vorschautext:
Die Nacht – ein schwarzes Schachbrett,
auf dem Lichter wie Könige tanzen
und Menschen wie Bauern
Zug um Zug geopfert werden.
Die Musik hämmert,
als wollte sie das Denken erschlagen,
und jeder Schlag des Basses
ist ein Takt im Metronom der Vergänglichkeit.

Und irgendwo zwischen Rauch und Licht
haucht Donna Summer „Love to Love You, Baby“ –
ein flirrendes Versprechen aus Klang,
...
260 Der Schein der schimmernden Welt 15.08.26
Vorschautext:
Einst im Rauch verbrannter Wünsche,
heute im Schaum bitterer Gärung.
Ein Grat, so schmal wie der Nachtnebel,
ein Leben im Schlingern der Gezeiten.

Wir tanzen im Diktat der Mode,
hetzen dem fremden Takt hinterher,
wähnen uns frei im eigenen Geist,
während ein Echo den Kurs bestimmt.

Das echte Leben – ein ferner Garten –
verschlossen die Wärme, das Licht der Liebe.
...
259 Die Schönheit in der Nacht 12.08.26
Vorschautext:
Es scheint, als wäre die Welt entstellt,
kein Glanz, kein Ort, der noch gefällt.
Die Farben blass, das Licht verzerrt,
der Blick auf Schönheit bleibt verwehrt.

Man sucht nach Flucht, nach einer Spur,
durch Risse in der Kreatur.
Es brennt im Herzen, man will schrei‘n,
doch Tränen sickern still hinein.

Und doch – im Schatten reift ein Glanz,
ein tiefer, stiller Lebenskranz.
...
258 Schattenlicht 06.08.26
Vorschautext:
Du gehst durch die Ränder der Nacht,
wo dein Atem einst schwer war
und jeder Schritt tiefer führte.
Doch ein stilles Leuchten
dringt durch die Risse der Dunkelheit
und öffnet den Morgen.

Die alten Stimmen –
Rauch, Rausch, Versprechen –
flackern nur noch
wie vergessene Neonreklamen.
Sie wollten dich halten,
...
257 Das Lied im Schweigen 04.08.26
Vorschautext:
In engen Straßen wohnt das Schweigen leise,
zieht wie ein Schleier durch die dunklen Hallen.
Die Stumme wandert auf verborgner Reise,
wo ihre Schritte lautlos niederfallen.

Sie ist das Licht, das nachts die Fenster weckt,
ein Ton, der sacht durch jede Ritze dringt.
Doch wenn der Tag sie in die Kälte streckt,
verstummt das Lied, das niemand für sie singt.

Sie ist die Rose, die im Schatten steht,
ihr Stängel ruht im kalten Staub der Zeit.
...
256 Die Kartographie der fallenden Himmel 31.07.26
Vorschautext:
In den Rissen einer schweigenden Ebene
steht ein Pegasus aus Glas und Wind.
Sein Atem zeichnet Linien in die Ferne,
als vermesse er die Welt von Neuem.
Doch jeder Schritt zerbricht ein Stück
der Karte, die ihn tragen soll.

Ein Phönix ruht im Geröll der Stunden,
sein Herz schlägt unter kalter Glut.
Er erhebt sich nur, wenn niemand schaut,
und brennt im Takt der leisen Fehler.
Sein Aufstieg ist ein stilles Beben,
...
255 Schluchten aus Metall und Mut 31.07.26
Vorschautext:
In Schluchten, wo sich Rauch und Morgen mischen,
geht Pegasus auf Wegen, die im Dunkel zischen.
Aus Staub und Atem sanft geformt sein Leib,
ein leises Echo, das im Wind verbleibt.

Sein Hufschlag hallt wie ein verlor’nes Zeichen
durch Welten, die dem grauen Stahl nun weichen.
Er sucht kein Reich, das oben hell erglänzt,
nur still ein Land, das keine Reue kennt.

Im Brückenschatten, wo der Lärm verhallt,
ruht Phönix tief, uralt und doch nicht alt.
...
254 Der Ruf aus dem Nebel 30.07.26
Vorschautext:
Leute, hört den Wind,
in dem keine Freiheit mehr erklingt.
Die Fahne weht im grauen Licht,
doch fremd ist sie und wärmt uns nicht.

Was sie Demokratie nur nennen,
lässt fremde Macht uns klar erkennen.
Die Gerechtigkeit im Dunkeln schweigt,
die Wahrheit längst im Schatten bleibt.

Wir treiben auf verlassenem Schiff,
es nähert sich dem dunklen Riff.
...
253 Der verlorene Schmetterling 28.07.26
Vorschautext:
Ein Schmetterling aus Glas
flattert durch den Nebel, ohne Maß.
Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh,
doch jeder Zweig zerbricht im Nu.

Ein Kompass ohne Norden
verirrt sich in den stummen Worten.
Er kreist um einen stillen Traum
und blass wird er im weiten Raum.

Ein Garten ohne Tor
ragt aus der Trauer stumm hervor.
...
252 Der Stern hinter Glas 27.07.26
Vorschautext:
Du sahst die Sonne blutrot stehen,
doch konntest nie ihr Leuchten sehen.
Dein Leben – wie ein leeres Boot,
treibt durch die Zeit, so still, so tot.

Die Wirklichkeit – ein ferner Klang,
ein Stern, der nie zu dir gelang.
Du greifst nach Licht, doch bleibst allein,
die Welt scheint dir aus kaltem Stein.

Dein einziger Lohn: ein Traum, so klar,
der dir noch sagt, was einmal war.
...
251 Arbeitszyklus - Arbeitsleben 23.07.26
Vorschautext:
1. Berufseinstieg (Aufbruch ins Berufsleben)
2. Das Leben läuft weiter (Erste berufliche Erfahrungen)
3. Der Strom der Jahre (Weiterbildung und fehlende Anerkennung)
4. Abseits – im Schatten (Außenseiter in der Arbeitswelt)
5. Betriebsversammlung (Engagement und Enttäuschung)
6. Die Kündigung (Beruflicher Einschnitt und Hoffnung)
7. Insolvenz (Sozialer Abstieg)
8. Arbeitslosigkeit macht krank (Folgen der Arbeitslosigkeit)
9. Gebrauchsgegenstand (Der Mensch als Wegwerfprodukt)
10. Rädchen im System (Der Mensch im System)
11. Das Einwegglas (Verbrauch und Austauschbarkeit)

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250 Berufseinstieg 22.07.26
Vorschautext:
Mit sechzehn stand die Welt mir offen,
erfüllt hat sich mein langes Hoffen,
um nun eig'ne Pfade einzuschlagen,
die große Freiheit einst zu wagen.

Die Schulzeit ließ ich gern zurück,
ich suchte Arbeit, kleines Glück.
Die Freunde standen schon im Leben,
auch ich wollt' nach der Zukunft streben.

Ein Auto war mein großes Ziel,
die Freiheit bedeutete mir viel.
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249 Zyklus: Im Schatten der Sucht 16.07.26
Vorschautext:
1. Verführung (Der grüne Tisch)
2. Gewöhnung (Alkohol – ein falscher Freund)
3. Innere Abhängigkeit (Der Schatten im Glas)
4. Allgemeiner Blick auf Drogen (Drogen)
5. Das persönliche Schicksal (Mein Freund)
6. Der völlige Absturz (Im Schatten der Nadel)
7. Die gesellschaftliche Wirklichkeit (Bahnhofsviertel)
8. Rückblick und Erkenntnis (Endstation Amsterdam)
9. Epilog – Hoffnung (Träumerisches Asyl)

Der grüne Tisch

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