Profil von Ingeborg Henrichs

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Anzahl Gedichte: 78
Anzahl Kommentare: 2
Gedichte gelesen: 8.214 mal
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Titel
78 Keine Worte 11.11.19
Vorschautext:
Wenn Sprache keine Worte
mehr hat
Unsagbares unsäglich
sein
lässt
Verluste
Schmerzen
Enttäuschungen
stumm machen
lese ich dich
und stimme ein
in dein Schweigen
77 die grossen uhren 09.11.19
Vorschautext:
als einst die grossen uhren
die zeit freiließen
den gang des seins
dem selbst zuwiesen
da begann das wahre hören
zuhören, reinhören, hinhören
einhören auf das eine echte:
den taktgeber in jedem inneren
76 In uns 06.11.19
Vorschautext:
In uns
nur ein Gott auf dem Seelengrund
Egal
Vertrieben aus neuen Modernen
Kluften schreien nach Brücken
Irrwege in neuen Welten
Alte Mächte suchen Freiheit in Scherben
Egal
In uns
nur ein Gott auf dem Seelengrund
75 Scherben Meere 28.10.19
Vorschautext:
Aus alter Heimat musste ich raus
Suchte ein neues Zuhaus
Doch hier nun im fremden Land
Nur ein kalter Himmel mich verstand
Ich trage meine Wurzeln schwer
Denn die hier wollen von mir soviel mehr
Ich zersprenge meine Seele
In meiner Hand die Scherben Meere
74 blattlos 25.10.19
Vorschautext:
Im kahlen Herbstwald
singen die jungen Vögel
blattlos spielt der Wind
73 Sterne 22.10.19
Vorschautext:
Sterne
Wie Knospen der Mitternacht
Träume entflammen im Wind
Vergessene Kraft
Sieh hinauf
72 Dein Bild 13.10.19
Vorschautext:
Dein Bild mich so verzauberte
Denn es malte sich der Herbst
Zart inniglich ganz sanft hinein
In mein weit offenes Seelenherz

Ließ mich vergessen dunkle Gram
Die manchmal Platz sich nahm
Zeigte farbvollendet heiteren Raum
Rosen bekränzt nun mein hoffend Sein
71 auflesen 10.10.19
Vorschautext:
Entblätterungen
Wesentliches auflesen
Natur der Wahrheit
70 Findest Du 30.09.19
Vorschautext:
Ein Bote flüstert dir ins Ohr
Fliehe so fliehe
Aus der Vergangenheit
In die Stunde deiner Illusionen
Doch
Vergeblich so vergeblich
Dein Herz flüstert dir ins Ohr
Höre so höre
Zuhause sein Zuhause sein
Findest Du
In dir nur in dir
69 Oktober Magie 28.09.19
Vorschautext:
Oktober Magie
Blätter Zauber trifft Erde
Kunst der Verwandlung
68 Spiegel 24.09.19
Vorschautext:
Alltäglichkeiten
Spiegel des Unendlichen
Verdichten die Zeit
67 Vielleicht 20.09.19
Vorschautext:
In ach` so ferner Zeit
Da waren einst die Jahre
Die nun schon lang
Sind überschritten
So geht der Blick zurück
Ganz weit ganz weit
Gelebte Zeit
So geht der Blick nach vorn
Ganz nah ganz nah
Begrenzte Zeit
Bereits in Sicht
So geht der Blick hinaus
...
66 Ein Blatt 23.08.19
Vorschautext:
Nun ruht beschienen golden hell
Im milden Licht Erinnerung
Auf weichem Laubbett Erdengrund
Umhüllt vom Hauch Vergänglichkeit
Ein Blatt
Dass gestern hoch noch hing
Am großen grünen Lebensbaum
Schien unverwundbar, stark, so lebensfroh
Und doch -
Auch Zufall man es nennen mag
Des Schicksals unergründlich Weg
Der es hinfort dann reisen ließ
...
65 taktvoll 19.08.19
Vorschautext:
Herbstherzen taktvoll
Im Schein goldener Fülle
Verlassen die Zeit
64 lautlos 12.08.19
Vorschautext:
Wortloses Sagen
Lehrt lautlos das Herzwissen
Sprache der Liebe
63 Reisezeit 19.07.19
Vorschautext:
Sommernachrichten
Ankommen und loslassen
Reisezeit zum Selbst
62 Beinah 13.07.19
Vorschautext:
So schön bist du, beinah vollendet
Ohne Himmelstränen lässt du mir
Mein inniglich Sehnen
Meine lieblich Träumerei
So zärtlich erleb ich dich
Wärmend beseelte Zeit
Du guter reiner Sommer
Meines Lebens
61 leben 10.07.19
Vorschautext:
Was haben Sie denn so im Frühling erlebt
Oder
Hat nur der Winter in Ihnen weitergebebt?
Kennen Sie schon Ihr Sommergesicht
Oder
Übersehen Sie einfach die Schrecken in Spiegeln?
Bewahren Sie sich Ihr ewiges Kind gut auf
Oder
Wollte das Leben Ihnen nur Vergehen geben?
Haben Sie sich mit ihrer Herbstwahrheit versöhnt
Oder
Halten Sie nur durch hinnehmend bemüht?
...
60 Schweres Rot 07.07.19
Vorschautext:
Ein schwarzer Marmortisch
Da zerrinnen zaghaft Liebesträume im Wein
Ein Blick in die Leere des Abschieds
Verbrannte Tränen tragen schweres Rot
Ein schwarzer Marmortisch
Da saßen sie sich gegenüber
59 Stopp 05.07.19
Vorschautext:
Zwischen Tag und Traum
diesem ganz besonderen Raum
fließe ich mit im Atemzug der Zeit.
Meine Hand streift die Ewigkeit.
Alles soll gleichzeitig
fließen und bleiben
nichts entschwinden
mich mit allem verbinden
in diesen tiefen blauen Weiten
der unergründlichen Unendlichkeiten.
Stopp
Wecker klingelt. Türen schlagen. Hund bellt.
...
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