Profil von Heidi Geiberger

Typ: Autor
Registriert seit dem: 09.08.2011
Geburtsdatum: * 14.05.1939

Pinnwand


Gut Ding braucht Weile
- nur keine Eile -
doch fehlt der Weile jegliche Eile,
wirds Langeweile.

Wer Lust auf mehr Gedichte von mir hat, findet sie in meinen Büchern 'Mit bunter Feder',ISBN: 978-3-86805-819-2 (2010)sowie
'Leben und lesen lassen' ISBN: 978-3-86460-527-7, (2016)
beide erschienen bei book-on-demand.de.
Wer meinen Namen googlet, findet auch dort mehr über die Buchinhalte.

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E-Mail-Adresse:
heidi@geiberger.de

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Anzahl Gedichte: 133
Anzahl Kommentare: 247
Gedichte gelesen: 333.600 mal
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Titel
33 Der Beipackzettel 10.02.12
Vorschautext:
Der Beipackzettel ist ein Blatt,
das nicht nur viele Knicke hat,
auch mit seiner Überlänge
schlägt es über alle Stränge.

Das Lesen wird streng anempfohlen,
sonst würde uns der Teufel holen,
das meint die Pharma-Industrie -
drauf hingewiesen hätte sie.

Mikroskopisch kleiner Schrift,
die kaum zu entziffern ist,
...
32 Herzflattern 23.01.12
Vorschautext:
Seit langem bin ich aufgeregt,
was sich in meiner Brust bewegt,
ist wohl ein Huhn, das ist kein Scherz,
die Medizin nennt es das Herz.
Es flattert hin, es flattert her,
mal flattert’s weniger, mal mehr,
sportiven Ehrgeiz nimmt es krumm,
da hackt es nur auf mir herum.

Will ich mal ein Tänzchen wagen,
tut’s, als ging’s ihm an den Kragen,
nicht einmal Elektroschocker,
...
31 Rente mit 67+++ 12.01.12
Vorschautext:
Heut ist’s genau wie früher schon,
nicht alle stehn in Brot und Lohn,
zwar hängt sich mancher auf im Wald,
jedoch die meisten werden alt.

Wen wunderts, dass die Rentenkassen
gar sehr zu wünschen übrig lassen,
hinzukommt, dass man noch und nöcher
damit gestopft hat andre Löcher.

Schon lange hegt man den Beschluss,
dass hier sich etwas ändern muss -
...
30 Die Wandlung 08.01.12
Vorschautext:
Der Mensch behauptet arrogant
im Leben bliebe nichts konstant,
egal, um was es sich auch handelt,
es wird stets ab- und umgewandelt.

Allein der Anschein macht ihm klar,
dass nichts so bleibt, wie es mal war,
aus jung wird alt, aus alt modern,
das haben wir besonders gern.

Ein guter Apfel wird bald faul,
aus einem Reitpferd wird ein Gaul,
...
29 Erfindungen der Berliner 03.01.12
Vorschautext:
Berlin ist eine dufte Stadt,
die manches schon erfunden hat,
weil in ihren vielen Ecken
lauter kluge Köpfe stecken.

Es sind Dinge, nur zum Schauen,
Hören, Essen und Verdauen
und was man dringend braucht im Leben:
Die Neue Deutsche Welle eben.

Die Litfasssäule, dick und rund,
tut uns die Neuigkeiten kund,
...
28 Der Franke 29.12.11
Vorschautext:
Einleitung:
Es handelt sich um eine schwer zufrieden zu stellende Spezies Mensch, die auf Grund ihres nach außen hin gelangweilten Auftretens oft unterschätzt oder verkannt wird.

Der Franke ist ein Typ von Mann,
der sehr schlecht mit sich selber kann,
lebt hin und wieder mal gesund,
hält sich gern auf im Hintergrund.

Ist grüblerisch und sehr bescheiden,
spricht selten über seine Leiden,
gilt tendenziell als Pessimist,
was allerdings gesamtdeutsch ist.
...
27 Der Kalender und wir 23.12.11
Vorschautext:
Wie alle Jahre klingt’s im Chor:
„Wir nehmen uns was Gutes vor
und was wir sagen, wird gemacht,
es nicht zu schaffen, wär gelacht!“
Der größte Vorsatz heißt D I Ä T,
ja, dafür ist es nie zu spät.

Ein Vorbild muss als erstes her
und wenn’s nur ein Kalender wär.
Der ist am Anfang prall und dick
wie wir, das Gegenteil von schick,
unser Bauch ist wie ein Balg,
...
26 Schneeflöckchen - Weißröckchen 14.12.11
Vorschautext:
Der Schnee-Flock sprach zur Flocke:
„Hast du etwas dagegen,
wenn ich gleich an dir docke?“
Ihr kam das sehr gelegen;

denn als sie dann gemeinsam
in Richtung Erde schweben,
da war sie nicht mehr einsam
für ihren Rest vom Leben

und sie vollbrachten liebestoll
tausende von Flöckchen,
...
25 Gedanken zu Weihnachten 05.12.11
Vorschautext:
Es ist in unsrer heut’gen Zeit,
wo man von Zwängen sich befreit
und wo man selbstbewusst entscheidet,
was man gern tut und besser meidet,
doch als erfreulich anzusehen,
wie alle plötzlich in sich gehen,
wo jeder freut sich – wie ein Kind,
wenn es zu weihnachten beginnt.

Zwar gelingt’s genauso genommen
einigen recht unvollkommen.
Es sind jene Zeitgenossen,
...
24 Das Kind in uns 03.12.11
Vorschautext:
In jedem von uns steckt ein Kind,
das im Verlauf der Jahre,
die gar so schnell vergangen sind,
viel Federn ließ und Haare.

Das Leben hat es nicht verschont
von Krankheit, Leid und Sorgen,
drum hat es tief in uns gewohnt
und sich geschickt verborgen.

Wenn einer alle Strippen zieht
und will das Kind entdecken,
...
23 Es weihnachtet sehr... 29.11.11
Vorschautext:
Es ist wieder mal so weit –
in der sel’gen Weihnachtszeit
greift man zu Papier und Stiften,
versucht, was leer ist, zu beschriften.

Doch es will nicht recht gelingen,
alles zu Papier zu bringen,
was wir lieben Menschen gönnen –
ob sie Gedanken lesen können?

Letzteres, das wäre peinlich,
Gedanken sind nicht immer reinlich,
...
22 Advent, Advent... 27.11.11
Vorschautext:
Warum wohl jemand an euch denkt
und zum Advent ein Lichtlein schenkt?
Damit es – wenn es brennt das Kerzchen –
auch wärmer wird in euren Herzchen.

Es dient auch noch zu andern Zwecken,
wie – Zigaretten anzustecken,
doch ich versengte mir das Haar,
als ich noch ein Raucher war.

Das Rauchen ist jetzt sehr verpönt,
ich habe es mir abgewöhnt.
...
21 Hupfdohlen beim Babystepp 17.11.11
Vorschautext:
(Seniorinnen bei der Gymnastik)

Eine Gruppe muntrer Dohlen
hüpft herbei auf kessen Sohlen,
gleich geht die Gymnastik los,
alle finden es famos.

Unten hüpfen, oben denken,
in der Mitte sich verrenken,
Hacke, Spitze, eins, zwei, drei,
mit dem Denken ist’s vorbei.

...
20 Zum 18. Geburtstag 17.11.11
Vorschautext:
Willkommen in der Erwachsenenwelt,
wir hoffen, dass es dir da gefällt.
Viel später erst wirst du ermessen,
wie kurz die Kindheit ist gewesen.
Sicher denkst du dann manchmal zurück,
doch Erwachsenwerden ist unser Geschick.
Jetzt bist du groß und kannst es kaum fassen,
willst so viel tun und weniger lassen.
Verbieten hat man dir kaum etwas müssen,
was von selbst sich verbietet, wirst du wohl wissen.
Für die Grossen wimmelt’s nur so von Gesetzen,
am besten du hütest dich, sie zu verletzen.
...
19 Hymne an mein Elternhaus 10.11.11
Vorschautext:
Vor vielen Jahren schon erbaut
und nicht herumgekommen,
bist du in Ehren nun ergraut,
doch niemals umgekommen.

Nur selten warst du ganz allein,
am liebsten hattest du es voll,
wenn Menschen gingen aus und ein,
das fandest du so richtig toll.

Wenn wir Kinder tobten, lachten,
war’s für dich ein Ohrenschmaus,
...
18 Novembermorgen 08.11.11
Vorschautext:
Vom Druck der Blase früh erwacht,
schau ich gleich, was das Wetter macht -
mein Blick kommt leider nicht sehr weit,
denn es herrscht Nebel weit und breit.

Ein Dichter würd’ es anders sehn,
der ließe Nebelschleier wehn,
die Geist und Seele sanft umhüllen –
ach könnt’ ich so die Seiten füllen.

Das Thermometer an der Wand,
hat auch nicht überaus galant,
...
17 Der Pech-Vogel 31.10.11
Vorschautext:
„Es geht aufwärts“ denkt der Spatz,
als die große schwarze Katz’
ihn mit Leergefühl im Magen
hat die Treppe hoch getragen.
Als sie ihn nicht mehr runter trägt,
war seine These widerlegt.
„So ein Pech“ denkt noch der Spatz,
als ihn gefressen hat, die Katz’.
16 Der Goldhamster 25.10.11
Vorschautext:
Am meisten liebt er auf der Welt
gewisse Scheine namens Geld –
doch seit er sie in Gold getauscht,
die Gewissheit ihn berauscht,
dass der Wert des Geldes sinkt,
während er im Gold ertrinkt.

Vom Trinken keiner leben kann,
man muss auch essen ab und an,
deshalb kam es bald so weit,
als – vom ganzen Geld befreit –
er eines Tages wissen wollte,
...
15 Die Zeit 10.10.11
Vorschautext:
Zeit ist kostbar, weil sie rar,
keiner hat sie, sonderbar.
Zeit ist Geld – sie eilt dahin
und mit ihr der Zeitgewinn.

Zeit, die kommt, wir hoffen sehr,
macht das Leben halb so schwer.
Zeit vergeht, ganz ohne Frage
und mit ihr auch manche Plage.

Zeit heilt Wunden, sagt man gern,
wie halte ich sie künftig fern?
...
14 Mein (vor)letzter Wille 06.10.11
Vorschautext:
Wenn es einmal ist soweit,
das Zeitliche zu segnen,
bin ich sicher auch bereit,
den Ahnen zu begegnen.
Ich habe keine Angst vorm Tod,
nur große Angst vorm Sterben,
drum bitte ich in meiner Not:
„Ach, wartet noch – Ihr Erben !“
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