Profilfoto von Hans Hartmut Dr. Karg

Profil von Hans Hartmut Dr. Karg

Typ: Autor
Registriert seit dem: 18.01.2017

Statistiken


Anzahl Gedichte: 6.900
Anzahl Kommentare: 0
Gedichte gelesen: 2.141.245 mal
Sortieren nach:
Titel
82 Ich liebe meine Traumorte
Vorschautext:
Ich liebe meine Traumorte

Ich liebe meine Traumorte,
Die vom Sofa aus ich besuchen kann.
Manchmal fehlen mir die Worte,
Wo atemberaubende Gebirgsbahn.

Die Welt sich ins Wohnzimmer holen
Und mit der ganzen Welt sich vernetzen,
Darin liegt schon mein Wohlwollen:
Neugierde darf es bequem schätzen…

...
81 Im Unerfüllten
Vorschautext:
Im Unerfüllten

Im Unerfüllten entschleiert sich manches Spiel,
Welches gern das Begehren anwachsen lässt,
Oftmals bis ins Unendliche übertrieben gesteigert,
Wenn eine Seite immerzu und sofort alles will,
Bei Nichterfüllung sehnend die Augen nässt,
Wo am Ende die Begegnung verweigert.

Dennoch offenbart im Unerfüllten sich
Eine Hoffnung auf mehr, gar auf Alles,
Was man überhaupt erhoffen kann:
...
80 Was wohl
Vorschautext:
Was wohl

Was wohl, wenn mit Scheinehrlichkeit
Zu viel Schindluder getrieben wird,
Ehrliche Gefühle mit Füßen getreten?
Ist das ein Freibrief für unsere Freiheit,
Wenn man sich wildwüchsig aufführt,
Ohne sich auf ein Sittengesetz zu betten?

Was wohl, wenn wir alle ehrlich wären,
Ohne Verbrechen im Netz liebesoffen,
Fakes wären dort ausgeschlossen?
...
79 Ich kann nicht sagen
Vorschautext:
Ich kann nicht sagen

Ich kann nicht sagen,
Ob sie mich behalten wollen,
Im Netz die liebenden Frauen.
Ich möchte mich vorwagen,
Niveau anstreben, Lob mir holen,
Wo man auf Gutes darf schauen.

Schon immer war es mein Anliegen,
Mit Dichtkunst das Niveau zu heben,
Wo sich bloße Bildkunst ausbreitet.
...
78 Es mag ja
Vorschautext:
Es mag ja

Es mag ja schon recht witzig sein,
Die Ungeschützten zu verlachen.
Doch ist das nicht hundsgemein,
Die Offenheit zu verlachen?

Sollten mitunter hämischen Leute
Nicht lieber im Keller übernachten?
Sie vernichten ja die Lebensfreude,
Wenn sie diese unfair überfrachten.

...
77 Was kann uns retten?
Vorschautext:
Was kann uns retten?

34 Grad Celsius zeigt das Thermometer,
Die Heißzeit trocknet alles aus.
Bei solch extremem Sommerwetter
Geht man in den Ozon nicht raus.

Die Abstrahlung der Nachbarhäuser
Erfordert baldiges Dunkelschließen.
Dann wird es heimelig und leiser,
Ruhe kann der Himmel ausgießen.

...
76 Gluthitze
Vorschautext:
Gluthitze

Schon um neun Uhr fast dreißig Grad!
Die Sonne bekocht die liebe Erde,
Es spiegelt Lack, wo’s Autos hat
Und immerzu Klimabeschwerde!

Es wäre nicht schlimm, würde nur an drei Tagen
Diese schlimme Gluthitze alles erfassen.
Doch das vier ganze Wochen das ertragen –
Wie manche doch diese Strahlen hassen!

...
75 Die Erzählerin
Vorschautext:
Die Erzählerin

Stark kommt im Netz sie mir vor,
Denn sie hat wirklich Fantasie,
Öffnet der Welt ein anderes Tor,
Da erscheint mir ihr Märchengenie.

Die Erzählerin erhellt Horizonte,
In die ich selbst bisher nicht gelange,
Die ein Fabelwesen längst bewohnte,
Während ich mich in der Sprache verfange.

...
74 Tüftelgen
Vorschautext:
Tüftelgen

In vielen Ländern gibt‘s Personen,
Die mit Erfindungen vornedran,
Dass die Welt sie damit belohnen,
Wie Erfinder das schon immer getan.

Das sind im Wesentlichen jene Geister,
Auf welche die leidende Menschheit wartet,
Denn sie sind mutig, genial als Meister,
Stets weiterdenkend, gut geartet.

...
73 Dem Wolkentag
Vorschautext:
Dem Wolkentag

Dem Wolkentag keine Sonne gönnen,
Stattdessen lächelnd aufwachen,
Mit Posts sich gegenseitig verwöhnen,
Abseits von unnötigem Machen.

Man trinkt Espresso und bleibt schlicht,
Schönheiten im Netz sind kostenlos,
Denn Weiblichkeit mit schönem Gesicht
Hilft, dass man manche Sorgen los.

...
72 Zwischen Wollen und Nichtwollen
Vorschautext:
Zwischen Wollen und Nichtwollen

„Ich bin schön, ich will mich zeigen“,
So postet die Dame täglich sich,
Will sich ins Öffentliche neigen,
Vielleicht sucht sie dabei ja Dich!

Du kommst ihr nicht zu nahe,
Obgleich sie Nähe wirklich will:
Zu viel Nähe stört beinahe,
Hat sie doch ihr eigenes Ziel.

...
71 Es ist das Warten
Vorschautext:
Es ist das Warten

Es ist das Warten auf den richtigen Moment,
Wenn man sich anbietet, um erhört zu werden,
Weil man die Abläufe im Netz längst kennt:
Sie sucht den einzigartigen Lebensgefährten.

Deshalb bietet sie sich auch an als Frau,
Stets elegant, frei lächelnd und schön,
Möchte sich medial nicht verabschieden,
Sich gern zeigen, in Zuneigung geh’n.

...
70 "Schon wieder geklaut!"
Vorschautext:
„Schon wieder geklaut!“

„Schon wieder geklaut!“
In allen öffentlichen Toiletten,
Welche frei zugänglich sind,
Habe ich nach Papier geschaut,
Doch an all diesen Stätten –
Verweht wie von unsichtbarem Wind.

Bei manchen scheint es Leidenschaft,
Das gesamte Klopapier zu klauen
Und sich dafür auch nicht zu schämen.
...
69 Das Seinkönnen
Vorschautext:
Das Seinkönnen

Das Seinkönnen beginnt dann,
Wenn das Habenwollen verblasst
Und so die übliche Gier irgendwann
Von den Geistreichen geschasst.

Dann öffnen sich Augen und Sinne,
Suchen, was bisher übersehen,
Finden möglicherweise ihre Minne,
Um endlich zum Leben zu gehen.

...
68 Wäre mir
Vorschautext:
Wäre mir

Wäre mir die junge Frau nicht aufgefallen
Mit ihren schönen Haaren, dem klaren Blick,
Groß, schlank, voller Begegnungsstrahlen,
Ich hätte nicht gewusst, was ein Glück.

Zu ihr bin ich dann sehr weit gefahren,
Um sie herzklopfend immer wieder zu sehen.
Da wir BEIDE noch jung und unerfahren waren,
Konnten wir leichter zu dieser Minne stehen.

...
67 Nicht immer
Vorschautext:
Nicht immer

Nicht immer wird Freiheit als Befreiung verstanden,
Nicht immer sieht der Befreite auf das helle Licht,
Denn wo so viele das Freiheitliche nicht kannten,
Wird es verkannt, wenn es ins Leben einbricht.

So manches Mal muss man schwer nachjustieren,
Wo scheinbar Offensichtlichkeit leider nicht möglich,
Nur Nostalgisches das Gemüt will weiter verführen,
Obwohl jene Rückwärtsgewandtheit unsäglich.

...
66 Ein Freund Kants
Vorschautext:
Ein Freund Kants

Die selbstverschuldete Unmündigkeit erkennen
Und sich daraus immer wieder erneut befreien,
Das darf man verantwortetes Leben nennen,
Erst damit kann man ehrlich buhlen und freien.

Nur wer sich tatsächlich auch frei gemacht
Von Irritationen und überflüssigen Konventionen,
Der gelangt für sich selbst in jene Eigenmacht,
Mit der aufbaubar der Liebenden Zonen.

...
65 Es ist der Wille
Vorschautext:
Es ist der Wille

Schaffen wir es noch, um zu laufen
Oder wollen wir immerzu nur fahren,
Wenn wir wieder etwas einkaufen,
Weil bequem wir allzeit waren?

Kommen Überlegungen ins Spiel
Oder ist’s viel zu oft Gedankenlosigkeit?
Bleibt im Zentrum noch das edle Ziel:
Umweltschutz für mehr Glaubwürdigkeit?

...
64 Halb ohnmächtig
Vorschautext:
Halb ohnmächtig

Halb ohnmächtig der Liebe frönen
Und seine Lenden gern verwöhnen,
So sagte er es, BEIDEN schicklich
Und BEIDE waren überglücklich.

Nach langer Zeit der Abstinenz
Wünschen sie sich auch Resilienz
Ganz wiederum sich nah zu sein:
Liebende sind nicht gern allein.

...
63 Wir dokumentieren nur noch
Vorschautext:
Wir dokumentieren nur noch

Wir bringen zwar nicht mehr viel zustande,
Aber dennoch dokumentieren wir fleißig:
Ist noch genügend Flusswasser im Lande
Oder ist der Rheinpegel schon bei Dreißig?

Man glaubt überhaupt nicht, wie wichtig es ist,
Die vielen Hochbezahlten auch melden zu lassen,
Dass anhält noch recht lange diese Heißzeitfrist:
Das Thermometer will schon 40 Grad fassen!

...