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| 382 | Er hat das Recht | |||
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Vorschautext: Er hat das Recht Immer mehr müssen wir bei Einkäufen konstatieren: Verkäufer können nicht beraten, weil keiner nah. Auch bei manchen Reparaturen kann man spüren: Man erklärt zwar viel – aber der Schaden bleibt da. Es wird dabei so wunderbar parliert, Als säße man in einem sanften Parlament, Der Kunde zu elementarem Wissen geführt, Wie man das von ellenlangen Beipackzetteln kennt. ... |
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| 381 | Liebesbereitschaft | |||
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Vorschautext: Liebesbereitschaft Ein Vollblutweib zu haben Gehört zu jenen Gottesgaben, Von denen mancher Mann ja träumt, Dessen Seele damit aufgeräumt. Daran lässt sich nicht rütteln, Das will er auch nicht abschütteln. Zum Freunde wird er sagen: „Mit so einer will Liebe ich wagen.“ ... |
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| 380 | "Deine Gedichte..." | |||
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Vorschautext: „Deine Gedichte…“ „Deine Gedichte faszinieren mich! Wie kann man so etwas Wunderbares schreiben, So lebensnah und weise sich Der Liebe nähern, sie reimend vorantreiben?“ So schrieben mir mehrere Internetfrauen, Denen die kleinen Werke von mir gefielen Und die zuhause meine Medien schauen, Um sich in meine Künste einzufühlen. ... |
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| 379 | Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet | |||
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Vorschautext: Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet, Der sollte vielleicht doch selbstkritischer sein, Bedenken, ob die Person sich nicht selbst meint, Vor allem, wenn sie ständig Gedichte auswirft Und damit mindestens ein Forum befüllt. Ist so jemand berechtigt, überhaupt geeignet Zu kritisieren - oder vielleicht nur gemein, Wenn diese Person sich zur Güte nicht eint Und auch niemals verstehend tiefer schürft? ... |
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| 378 | Das Natürliche | |||
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Vorschautext: Das Natürliche Das Natürliche braucht keine Tarnung, Es muss sich über Alltägliches nicht erheben, Sich nicht aufspielen, um als Warnung Seine eigenen Intrigen auszuleben. Denn sehr bald erkennt die Umgebung, Dass keinerlei Poltern gebraucht Und niemand, der als Kritikerhebung Nur die Lebenszeit Guter verbraucht. ... |
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| 377 | Feinde der Liebe | |||
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Vorschautext: Feinde der Liebe Geht es um Dominanz und Macht, Sind Menschen um Liebe gebracht, Denn anstatt sich Freuden zu erfüllen, Entsteht fehlgeleitet das Enthüllen. Oft geht es auch nur ums Geschäft: Wer mit wem zusammen schläft? Wo Sensationen wild gedeihen, Können Liebende sich entzweien. ... |
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| 376 | Hab' ich Dir | |||
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Vorschautext: Hab‘ ich Dir Hab‘ ich Dir schon mal gesagt, Dass ich Dich deshalb so sehr liebe, Weil Du bist stets auch ungefragt Hinter unserer BEIDER Triebe. Denn nur so kann das Glück gedeihen, Dass man nicht alles hinterfragt: Von vornherein Absolution sich leihen Bringt, dass kein Gewissen nagt. ... |
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| 375 | Jetzt schleicht | |||
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Vorschautext: Jetzt schleicht Jetzt schleicht sich die Nacht zum Tag Und zieht sich hellere Zeiten an, Wie ich sie so winterlich gern mag, Wodurch man freier atmen kann, Denn schlafgängig ist es wieder soweit, Dass man sich von der Tretmühle befreit. Lasst mich vergessen, was gestern war, Zum Himmelslicht sich die Augen erheben, Hinsehen zu einer üppigen Wolkenschar, ... |
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| 374 | Der Suchende | |||
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Vorschautext: Der Suchende Er hat viel erreicht, ist arriviert, Ist älter, hat eine schöne Beziehung – Und doch in Sozialen Medien zuhause, Ein Suchender, gern mediengeführt, Dort ständig in Publikbemühung, Chattend – ohne Atempause. Schwer ist’s, zu sehen, was da Fake: Gefangen in seiner Mediensucht, Aus der er sich nicht herauswindet? ... |
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| 373 | Die Suchende | |||
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Vorschautext: Die Suchende Hunderte an Fotos schöner Frauen, Da ist sie natürlich auch dabei Und postet ihr schönstes Bild, Damit Männer dieses anschauen, Hingerissen von ihrem Konterfei Und doch die Distanz ihr Schild. Will sie wirklich gefunden werden, Wo bereits so viel Konkurrenz, Sie nicht recht weiß, warum sie da ist? ... |
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| 372 | Wo sich die Nacht | |||
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Vorschautext: Wo sich die Nacht Wo sich die Nacht zum Morgen windet, Bleibt Ruhezeit, das Chillen mir. Wenn Amors Wille sich dann kündet, Lockt Dämmerlicht, ich folg‘ ihm hier. Noch sieht man schemenhaft Konturen Im ersten Schein, nichts höre ich, Doch bleichen meine Traumfiguren, Sie gehen ab, verbergen sich. ... |
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| 371 | Hätte der Traum | |||
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Vorschautext: Hätte der Traum Hätte der Traum mir nur enttarnt, Was ich an Unglaublichem geträumt, Hätte er mich wenigstens gewarnt, Was das Gewissen längst ausgeräumt, Dann wäre die Nacht mir selig geblieben, So aber wurde sie Opfer von Dieben! Manche Träume stehlen die Nacht, Wenn sie alles nur drohend andeuten Und dennoch mit unanständiger Macht ... |
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| 370 | So oft sie will | |||
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Vorschautext: So oft sie will So oft sie will und soweit er kann Bleibt er für sie ein lebendiger Mann. Erst wenn Bedürfnisse sich entschärfen, Er sich nicht mehr liebend will hinwerfen, Denkt sie: Was ist wohl mit dem guten Hahn? Das alles geht zwangsläufig automatisch Und manches bleibt dabei recht emphatisch, Wenn mit dem neuen, aufbrechenden Jahr Die Blühende signalisiert: S‘wär‘ wunderbar, ... |
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| 369 | Verzweiflung | |||
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Vorschautext: Verzweiflung Im Alter nagt die Einsamkeit Und beißt sich in die dumpfe Seele. Oft gibt es keine Zweisamkeit, Womit man Nähe sich erwähle. Das beißt sich fester ins Gemüt, Wo weiterhin auch Ängste winken, Die Stunde langsam vorüberzieht Und Hoffnungen täglich versinken. ... |
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| 368 | Nur wer sein Lachen nicht verlernt | |||
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Vorschautext: Nur wer sein Lachen nicht verlernt Nur wer sein Lachen nicht verlernt, Der kann im Alter triumphieren, Denn er bleibt dann seelenbesternt, Wenn ich die Sonnenstrahlen führen, Darf auf Enkelbesuche hoffen Und bleibt zur Welt hin offen. Er denkt nicht auf das Ende hin, Sondern entdeckt für sich aufs Neue, Dass Menschennähe Lebenssinn, ... |
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| 367 | Liegende 1 | |||
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Vorschautext: Liegende 1 Gestützt auf ihren schlanken Arm Liegt sie mit diesem sanften, roten Mund Erwartungsvoll, die Augen fern, Doch zeigt sie damit ganzen Charme Und gibt mit ihrer Schönheit kund: „Komm‘ her, ich hab‘ Dich wirklich gern.“ ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 366 | Liegende 2 | |||
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Vorschautext: Liegende 2 Lang liegt sie vor ihm hingestreckt, Geheimnisvoll und doch vertraut, Den Kopf gelegt auf ihre Hand. Was hat sie für heut‘ ausgeheckt, Wenn sie so keck zu ihm hinschaut? Bringt sie ihn gar um den Verstand? ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 365 | Liebende 1 | |||
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Vorschautext: Liebende 1 Sonne bescheint Ihre Freuden, Ganz sind BEIDE sich ergeben, Sehen nur Ihrer Augen Nähe Fern von diesen vielen Leuten: Amor bringt Sie in sanftes Beben, Das niemals von Ihnen gehe. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 364 | Liebende 2 | |||
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Vorschautext: Liebende 2 Ihre Hand streichelt die Wange, Stirn an Stirn, Nase an Nase, Zart die Aura SIE bespiele. Beide stehen so recht lange Abseits vom Trubel Ihrer Straße, Damit nur Nähe SIE umhülle. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 363 | Was ist denn alles Geld? | |||
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Vorschautext: Was ist denn alles Geld? Was ist denn alles Geld? Nur Machtfaktor, Tauschmittel, Oftmals auf Gier gestellt Für hortende Geizbüttel? Gibt es nicht Freiheit und Natur, Um Leben weiterhin zu schützen, Dazu viel Kunst, Musik, Kultur, Welche der Menschheit nützen? ... |
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