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| 182 | Wer mündig ist | |||
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Vorschautext: Wer mündig ist Der Unmündige wird unmündig bleiben, Wenn er sich anderen zum Fraße hinwirft, Wird damit jegliche Schutzfunktion vertreiben, Weil in Unterlage er nach Ungerechtigkeiten schürft. Doch so ist das Lebewesen Mensch nicht gedacht Mit seinen emotionalen und geistreichen Facetten, Weil ihm immer wieder ein Funken Hoffnung lacht, Mit dem er sein Lebensglück kann erneuernd retten. ... |
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| 181 | Einst streichelte | |||
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Vorschautext: Einst streichelte Einst streichelte ich Deine Wangen, Als jung wir noch und sehnend waren. Das alles ist nun längst vergangen, Entschwunden mit den vielen Jahren. Doch was zum Schein gegangen scheint, Lebt anderswie im Sinnen weiter, Bleibt tagtäglich immer noch liebesvereint, Stimmt unsere Seelen gerne heiter. ... |
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| 180 | Mein Mai | |||
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Vorschautext: Mein Mai Mein Mai schüttet Sonnenlicht aus Und lässt mir den Morgen erblühen, Trägt meine Augen zum Fenster hinaus, Wo jetzt keine Wolken mehr ziehen. Die Wiesen steh’n in grünem Kleid Und emsig summen Hummeln und Bienen. Da steh‘ ich auf und bin gern bereit, Zu schau’n auf die Naturbühnen. ... |
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| 179 | Meine Muse lebt! | |||
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Vorschautext: Meine Muse lebt! Als Laura hin zum Tode sich legte, War Petrarcas Frühling sogleich vorbei, Denn er, der seine liebe Muse hegte, Litt schwer, kein Tod macht jemals frei: Platonisch schuf er Sonette, Lieder, Den Frühling gab es für ihn nie wieder. Im Süden, wo doch der Frühling so stark, Hat ihn seine Muse stets gedanklich begleitet. So erst wurde er als Dichter wirklich autark, ... |
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| 178 | Zum 1. Mai | |||
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Vorschautext: Zum 1. Mai Vom heidnischen Fruchtbarkeitsfest Beltane Ist uns die Walpurgisnacht geblieben: Auf dem Brocken im Harz man einstmals mahne, Was alljährlich dort die Hexen getrieben. Anderswo werden Maibäume bewacht, Gar manches Gartentürchen ausgehängt, Damit endlich allen der Frühling lacht, Der die bunten Blumen nach oben drängt. ... |
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| 177 | Moderne Arbeitsethik | |||
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Vorschautext: Moderne Arbeitsethik Zum Tag der Arbeit Wissen, wie Segen zu verbreiten, Wenn wir bereit, Uns auf die Zukunft anzuleiten. Denn ohne Arbeit keinen Wohlstand, Keine Arbeit, keine Zufriedenheit, Ohne Arbeit keinen Besitzstand Und ohne Arbeit keine Freiheit. ... |
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| 176 | Ein Liebespaar | |||
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Vorschautext: Ein Liebespaar Da sitzen Zwei eng umschlungen am Flüsschen, Sie warten auf der weit und breit einzigen Bank Aneinandergepresst, sie geben sich Küsschen Und zeigen sich gegenseitig ihren Liebesdank, Müssen sich immerzu noch enger fassen, Können nicht mehr voneinander lassen. So sitzen sie hier fast täglich stundenlang, Denn daheim gibt es für ihre Liebe keinen Raum. Dämmerlicht und Dunkelheit macht sie nicht bang ... |
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| 175 | Rückkehr ins Lieben | |||
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Vorschautext: Rückkehr ins Lieben Natürlich gibt es diese Kränkungen, Frustrationen und Verrenkungen, Mit denen so manche Liebe bedroht. Sich aber deshalb zurückziehen In dem eigenen Minnebemühen, Das vergrößerte nur die innere Not. Also rasch die Wunden geleckt Und nicht weiter anderswo angeeckt, Denn die Zeit lässt uns nicht warten, ... |
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| 174 | Es war einmal ein Bärchen | |||
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Vorschautext: Es war einmal ein Bärchen Es war einmal ein Bärchen, Das glaubte, wie im Märchen Müsse die Liebe wohl sein. Also suchte es bei den Bienen, Ob da wohl eine zu minnen, Damit es nicht mehr allein. Zwar war das Bärchen gebunden Und lebte seine Liebesstunden, Zu denen es tagtäglich strebte. ... |
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| 173 | Im Sonnenschein | |||
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Vorschautext: Im Sonnenschein Im Sonnenschein Frauen zu sehen, Eine noch schöner als die andere, Wo ihre glänzenden Haare wehen Und wo ich so gerne hinwandere. Das ist mir als Mann die halbe Welt, Welche mir tatsächlich fehlen würde, Hätte das Leben nur Männer bestellt Und Frauenwesen es nicht aufführte. ... |
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| 172 | Wieviel Zeit | |||
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Vorschautext: Wieviel Zeit Wieviel Zeit mir noch bleibt Um Gedichte zu schreiben – Ich weiß es Gottseidank nicht. Was das Leben hochtreibt, Wenn zusammen wir bleiben, Das ist ungewisse Lebenssicht. Ob wir uns noch begegnen, Weil die Frist doch begrenzt, Um uns ein wenig zu herzen? ... |
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| 171 | Nicht jede Zeit | |||
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Vorschautext: Nicht jede Zeit Nicht jede Zeit hat Kultcharakter, Doch jede Zeit kennt ihr Begehren, Mit denen Freuden man kann mehren: Man lebt dann nicht mehr nur abstrakter. Also konkret in die Näherung gehen Umarmungen tatsächlich auch zulassen, Den Mut zur Begegnung endlich fassen Und nicht auf Konventionen sehen. ... |
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| 170 | "Do you love my videos?" | |||
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Vorschautext: „Do you love my videos?“ Fast jeden Tag und immer wieder Stellt Videos sie ins Internet. Poetisch sind sie, fast wie Lieder Und sie bleibt dabei allzeit nett. Sehr freundlich fragt sie mich dann, Wie ich ihre Werke sehe. Dazu bin ich jener Mann, Der vertrauensvoll dabei vorgehe. ... |
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| 169 | Aufspüren | |||
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Vorschautext: Aufspüren Das Leben ist so unberechenbar, Selbst wenn man die Rechnung bekommt Für etwas, das man nicht getan. Natürlich rennt die Kritikerschar, Doch wo mit Masse die Wahrheit verkommt, Bleibt am Ende nur der Lügenwahn. Beobachtend muss man heut‘ konstatieren, Dass immer mehr Feindbilder aufgebaut Mit einem hohen Maß an Wichtigtuerei, ... |
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| 168 | Sie kommt aus | |||
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Vorschautext: Sie kommt aus Sie kommt aus der Dusche Mit noch triefenden Strähnen. Dass sie mir nicht weghusche, Muss ich sie zärtlich erwähnen. Erstaunt bleibt sie vor mir stehen, Neugierig, was ich denn von ihr will, Sie kann das Signal halb verstehen, Zum Handtuch gehen ist noch ihr Ziel. ... |
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| 167 | Internationale Filmfestspiele von Cannes | |||
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Vorschautext: Internationale Filmfestspiele von Cannes Auch 2026 laufen sie wieder über den roten Teppich, Die Schönheiten an der Croisette von Film und Kamera. Wer das nicht erleben will, wird dann doch ein Nebbich, Obgleich er anwesend ist, liebt die große Opera. Da stehen die Schauenden hinter dem Gitter Und sehen die Schönheiten an sich vorüberziehen Mit besten Gewändern, viel Schmuck und viel Glitter, Wo sie sich um mediale Aufmerksamkeit bemühen. ... |
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| 166 | Pünktlich kommt jetzt | |||
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Vorschautext: Pünktlich kommt jetzt Pünktlich kommt jetzt zur Frühlingszeit Die orangefarbene Primel aus ihrem Wurzelstock Und macht sich für meine Augen bereit, Trägt ihre kleinen Blütchen wie einen feinen Rock. Da stehen diese herrlichen Wunderpflanzen, Die uns so vornehm jedes Jahr begleiten, Gar mit ihrem Farbspiel unser Gemüt betanzen Und uns hin zu morgendlicher Sonne geleiten. ... |
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| 165 | Sich finden | |||
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Vorschautext: Sich finden Ein paar Jahre herumstudieren, Sich tanzend zur Bewegung führen Und warten, was das Leben bringt, Wenn morgens man am Spiegel singt. Ach, man gibt sich da keinen Ruck Und spürt ja auch kein bisschen Druck, Um dieses Studium anzuschließen, Denn Leben lässt sich auch genießen. ... |
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| 164 | Wenn ich mich | |||
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Vorschautext: Wenn ich mich Wenn ich mich mit einem Kind unterhalte, Sehe ich in glänzenden Augen Interesse, Auch Offenheit für mich und die Welt. Da große Neugier beim Kind walte, Ich mit ihm gerne auch etwas esse, Lacht es, weil es auf Nähe zählt. So spüre ich mitfühlend auch, Dass ich nur eine Perle auf der Kette Aller bisherigen Generationen bin, ... |
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| 163 | Die Feiernden | |||
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Vorschautext: Die Feiernden Mit den vielen Freunden geht es heute Wie jedes Jahr zum Lagunenfest. Da trifft man interessante Leute, Vielleicht ist‘s auch ein Liebestest. Man ist da mit Humor verbunden, Mit allen, die dieses Leben lieben: In Venezia tanzen Maskierte Runden, Der Wortwitz ist heimlich geblieben. ... |
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