Zwischen Wollen und Nichtwollen

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Zwischen Wollen und Nichtwollen

„Ich bin schön, ich will mich zeigen“,
So postet die Dame täglich sich,
Will sich ins Öffentliche neigen,
Vielleicht sucht sie dabei ja Dich!

Du kommst ihr nicht zu nahe,
Obgleich sie Nähe wirklich will:
Zu viel Nähe stört beinahe,
Hat sie doch ihr eigenes Ziel.

Endlich will sie den Mann finden,
Der auf sie hört, zur Seite steht.
Natürlich will sie sich frei binden,
Dass nicht woanders er hingeht.

Aus Erfahrung weiß sie auch:
Wer lange wartet, hat verloren.
Nicht jeder Tag zeigt jenen Brauch,
Dass jemand auch bindungsgeboren.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Zwischen Wollen und Nichtwollen

7 mal gelesen
04.08.2026
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