Wäre mir

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Wäre mir

Wäre mir die junge Frau nicht aufgefallen
Mit ihren schönen Haaren, dem klaren Blick,
Groß, schlank, voller Begegnungsstrahlen,
Ich hätte nicht gewusst, was ein Glück.

Zu ihr bin ich dann sehr weit gefahren,
Um sie herzklopfend immer wieder zu sehen.
Da wir BEIDE noch jung und unerfahren waren,
Konnten wir leichter zu dieser Minne stehen.

Ab jenem Zeitpunkt waren die Gedanken nicht mehr frei,
Alles drehte sich um ihr Bildnis, die nächste Begegnung.
Um uns herum wurde uns alsbald das Viele einerlei,
Wir spürten aufkeimende Lebens- und Liebessegnung.

So wuchs uns denn zu jene leibliche Innigkeit,
Aus der sich kein Liebender mehr befreien kann,
Auch nicht mehr will, obgleich der Weg recht weit:
Werbend um die Gunst spüren wir der Freiheit Bahn.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Wäre mir

7 mal gelesen
06.08.2026
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