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Gedichte über Wunder - Seite 49


In meinen Augen gibt es keine Wunder

Ich kann einfach nicht an Wunder glauben.
Dieser Glaube scheint nämlich zu gar nichts taugen.
Man sagt, man ist des Glückes der eigene Schmied.
Ist dies nicht so, dann ist man vielleicht ein Dieb.

Ein schönes Wunder wäre zum Beispiel,
wenn ich erreichen kann mein eigentliches Ziel.
Ich versuche zurzeit wirklich allen es recht zu machen.
Nur wenn ich das schaffen könnte, gäbe etwas zum lachen.

Da dies eigentlich unmöglich ist, braucht der Mensch Wunder.
Wenn wir das aber doch schaffen würden, würde das Leben werden immer bunter.
Ein Wunder wäre es schon, wenn man sich nicht ziehen lässt ziemlich runter.

Ich war bereits schon ganz unten gewesen.
Eine gewisse Person hat geschwungen einen neuen Besen
und dafür bin ich ein Leben lang sehr dankbar.
Seitdem ist mein Weg durch mein Leben völlig klar.

Es war vielleicht doch ein Wunder, das einer meine Verletzbarkeit gesehen hat.
Noch heute nach Jahren suche ich immer noch seinen Rat.
Ich schätze mal, ändern wird sich das nicht.
Wenn er mir helfen kann, dann wird noch heller sein Licht.

Komischerweise arbeitet er an mir mit vollkommender Logik.
So das ich gar nicht werden kann zu bockig.
Ich habe nämlich eigentlich Schwierigkeiten mit Autoritäten.
Er nahm mir diese Schwierigkeiten und jetzt tue ich mich nicht einmal zu schämen.

Ganz im Gegenteil! Mein Erlerntes gebe ich sogar liebend gerne weiter.
Nur so kann ich besteigen, diese Wunderleiter.
Hat man nämlich ein Wunder erlebt,
dann will man immer mehr, so das die Erde unter einem selbst bebt.
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Ein Hündchn beim Kirchgang

Ein Hündchen beim Kirchgang
Sonntage
Tage der Ruhe des Friedens - des Innehaltens. des Gebetes
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www.leitheim-gedichte.de
Gedicht - Nr. 634
……………………………….
Oktobersonntag es im Dorfe
die Kirche festlich ist geschmückt,
ein alter Priester am Altare
tat bei der Messe seine Pflicht.
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Doch In der Stille zur Fürbitte
Da klang ein dünnes Trippeln an,
und in des Kirchenganges - Mitte
lief ein Hündchen klein, entlang.
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Rech viele Augen seh`n zur Seite
So mancher runzelte die Stirn,
und recht verwundert sah Gemeinde
zu einem kleinen Hündchen hin.
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Recht tief am Boden seine Nase
So leise schnuppernd ging`s voran,
erhob erfreut dann eine Pfote
ein lautes Kläffen folgte dann.
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Nun ganz nach vorne zu den Bänken
da wo die kleinen Mädchen knien,
tat das Hündchen Schritte lenken
bis es sein Frauchen konnte sehn.
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Fast Siebenjährig blass im Lichte
leis betend dort ein Mädchen kniet,
als sie des Hündchens nun sichtig
ihr blass ` Gesicht in Rot erglüht.
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Es neigt sich ins Gebetbuch tiefer
die Nachbarskinder stoßen sie an,
und es tönt ein heiter leis` Gekicher
der Schadensfreude- Lauf begann.
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Froh, dass seine Herrin es gefunden
sein Stummelschwänzchen sich bewegt,
zwängt sich nun durch die Kinderfüßchen
und dann ein freudig` Wau ertönt.
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Das Mädchen nicht mehr fern den Tränen
nimmt das Hündchen in den Arm,
hin zu dem Ausgang ihr Bestreben
nun sie im schnellen, raschen Gang.
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Bevor den Ausgang sie gewonnen
das Glöckchen hell zur Wandlung schellt,
von allen sie nun wahrgenommen
da hell ein Lichtstrahl auf sie fällt.
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Das Kind im Auge eine Träne
geht dabei artig in die Knie,
ganz still der Hund in ihrer Nähe
ein Sonnenstrahl erhellt nun sie.
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Und an dem Platz, da wo sie kauert
von Wand, St. Leonard blickt zu ihr herab,
das Kirchenvolk nun sanft erschaudert
als sie den Lichtstrahl nimmt gewahr.
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Auf Kirchenwand der Schutzpatron der Tiere
wo segnend hebt die rechte Hand,
St. Leonard erhellt mit seiner Güte
ein Sonnenstrahl fällt - auf das Bild - die Wand.
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Laut von der Orgel, Lied zum Lobe
ein Lied zu Gottes, Schöpfung Welt,
das Mädchen hat sich nun erhoben
nun rasch zum Ausgang es hin schnellt.
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Recht lange noch in der Gemeinde
man von der Geschichte spricht,
wo Mädchen, Hund und das Gemälde
ward angestrahlt vom Sonnenlicht.
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Leitheim-Gedichte - Buchautor
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