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Gedichte zu Weihnachten - Seite 229


Novemberliche Weihnachtszeit

Wenn Sie verzückt die Wohnung schmückt,
und er davon wird ganz verrückt,
dann sollte jeder sein bereit,
denn es beginnt: die novemberliche Weihnachtszeit.
In den Städtegassen Oldenburgs,
dort tummeln sich geschloss’ne Buden.
Kein Licht erhellt die Co2 verstaubte Luft,
bis auf den Fettgeruch von McDonalds,
vernimmt man keinen winterlichen Duft.
Wer schnellt so spät durch die nächtliche Stadt,
es ist Floris Valentin, auf seinem Rad.
Er geniesst das Ambiente ohne Winterzauber,
fast überfährt er am Radweg einen Kurzurlauber.
Fast zuhause, macht er die letzte Biege,
verschwendet keinen Gedanken ans Fest der Liebe.

Spät des Nachts liegt er im Bett und ihm wird nicht warm,
denn er hat im November nichts, an das er glauben kann.

Ganz anders sieht es aus bei Ihr,
freudig kauft sie Geschenkpapier.
Das Fest beginnt, sie rastet aus,
ganz zu aller boifriends Graus.
Stuten, Stollen, Sterne und Kerzen
beim Anblick der Pracht, brennt es ihr im Herzen.
Für einen glatte 10er kauft sie ein Bäumchen,
bei der Frau im Rewe-eingangsbereich,
der sie damit wahrscheinlich erfüllt ein Träumchen,
denn sie darf nicht verkaufen in inneren Marktbereich.
Wie dem auch sei, nun ist es vollbracht,
Sarah hat es sich in ihrer Wohnung zurechtgemacht.
Denn sie ist bereit, flüstert „der Winter naht“
und weiß, sie wandelt auf dem richtigen Pfad.
Sie kuschelt sich in ihr warmes Bett,
umgeben von Lichterketten und Gebäck.
Der Stromverbrauch nimmt ein Ausmaß an,
das man nur schwer beschreiben kann.
Bedauern tut sie dieses nicht,
denn sie fühlt sich weihnachtlich.


Von boi für boi.
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Warten auf Weihnachten

Zarter Harfenklang klingt die Straßen entlang...
Leise Stimmen der Engelszungen kaum vernehmlich dennoch nicht ganz weg ihre Lieder dazu uns zum Besten geben somit uns weihnachtlich einstimmen wollen...
Da der Kreislauf des Lebens langsam wieder zum Jahreswechsel neigt...
Zuvor er uns liebevoll in den Taumel des bevorstehenden Weihnachtsfeste geleitet...
Mit all unseren Wünschen und Erinnerungen damals als Kind vor dem Baume wir staunend in der Lichter bunter Zahl manchmal mit offenen Munde sahen standen und uns bemühten gut zu singen...
Freudig man sich dann lieb in die Arme schloß...
Dann die freudig erwartende Bescherung kam...
Hie und da ein Freudensjauchzer und liebevolle Küsschen gut verteilt...
Oh ja den Gaumenschmaus nicht zu vergessen...
Manch Einer auch mal eine Rosine aus dem Christstollen gepickt und so manches Nüsslein stibitzt ja ganz gewitzt....
Öhrchen gespitzt zum Lauschen der schönen Geschichten der Großeltern und Eltern...
Richtig erheiternde Runde...
Wie die erfreuliche Kunde:
Jesus ist uns geboren....
Auch wenn man dachte die Welt wäre verloren ....
Somit wir Weihnachten feiern können...
Herrlicher Anlass mit jede Menge Spaß.
Auf die schöne vorweihnachtliche Zeit...
Vorfreude macht sich breit...
Nuss- und Mandelkern haben nicht nur Kinder gern ...
Weihnachtslieder ertönen erwartungsfroh von nah und fern...
Drum lasst uns fröhlich miteinstimmen...
Die letzten Hürden gut erklimmen.
Hand in Hand mit Herz und Verstand
Freundschaftlich DAS hat Bestand...
Ja ich reich dir gerne meine Hand...


© K.J

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