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Träume
Seite 91
Gedichte über Träume - Seite 91
Nur mehr
Im nächsten Leben, Gott,
lass mich nur Möwe sein,
oder nur Gischt,
nur Treibgut,
nur Sonne im Gesicht.
Oder ein Sandkorn, bitte,
sei es noch so klein,
oder auch mehr,
auch Meer…
nur Meer…
das möchte ich sein!
© Lisa Nicolis
Lisa Nicolis
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Gedicht zur Merkliste
Meine Fantasie
Passt nicht in jede Schublade
Stellt sich quer zur EU-Norm
Ist meistens nicht fade
Hält mich in aktiver Form
Lebe gerne meine Träume
Im Wechselspiel mit allem
Liebe Menschen und Bäume
Mein Tun sollte Euch gefallen
Alle glücklich sein auf Erden
Mehr Platz für kreative Kultur
Keiner soll in Kriegen sterben
Buntes Leben auf See & in Flur
Fordere in Liebe zu leben
Alle Facetten sind da erlaubt
Am besten Alles und Jeden
Es gibt da kein Verstaubt
Mit freien Gedanken
Einsicht in Notwendigkeiten
Alle Träume gedeihlich ranken
So werden wir Glück verbreiten
(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
mageba
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
Ernestine Freifrau v
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Gedicht zur Merkliste
Die Träumerin
Ich stehle zuweilen
gedanklich mich fern,
ich schleiche mich diebisch
von dir weg so gern
und weile auch vielmals,
verklärt wie im Wahn,
auf kosmischer Bahn.
Entschwebe schon immer
dem Boden, dem Sein
und denk mich in
herzwarme Träume hinein.
Ich ziehe zu oft
aus dem Alltag hinaus,
doch sprichst du gewöhnlich
mich wieder nach Haus.
© Lisa Nicolis
Lisa Nicolis
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Gedicht zur Merkliste
Wahrtraum
fest umschlungen
liegst du neben mir
dein Laken umwunden
neidisch darauf stier'
Mondlicht fällt auf dich
verhilft mir zu erkennen
nackte Füße reiben sich
abgedeckt sie sich wärmen
aus deinen Lippen leise Töne
Laute, nur für Träume bestimmt
träumst vom stillen Verwöhnen
beobachte, wie es dich mitnimmt
da greift deine Hand nach meiner
ziehst mich sanft in deinen Traum
bereit und willig sinke ich wie einer
der dir nicht widersteht beim Schaun
tauscht dein Laken gegen mich ein
schmiegst mich eng an deine Brust
wickelst mich um Hüft' und Bein'
verknotest mich in reine, pure Lust
traumhaft mit geschlossenen Augen
machst du mich zum Liebeslaken
spüre dein Umwinden, dein Auftauen
den Rhythmus deines heißen Atems
dieser Moment zweier Welten
verschmilzt zur eigenen Dimension
Raum, Zeit am Traum zerschellen
sehnsüchtige gefügige Implusion
was existiert, ist dein Verlangen
mein um dich gewickelter Leib
ein Traum in Erfüllung gegangen
zurück eine Stille, die austreibt
© meteor 2025
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
Meteor
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Gedicht zur Merkliste
Fantasie und Traum
Sturmwinde weh'n
das Alltagsgraugewand
hinweg
Der Wolkenvorhang
öffnet sich
und
golden fallen
Sterne ohne Zahl
vom Himmel
herab
Ich gehe
über die Brücke
aus Sternenstaub
tastend und staunend und glücklich
ins Reich
der Fantasie,
tanze im Mondschein
schwerelos
zu den Klängen der Nacht
die Hoffnung auf Frieden
in die Erdenschwere
hinein
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Angelika Zädow
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Gedicht zur Merkliste
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