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Gedichte Über Stress - Seite 10




Der Moloch- Stahlfabrik!

Lärm- Radau- Hitze - Maschinentakt - Tempo Gestank, Rauch, der die Kraft der Arbeiter aufsaugt
wie ein nasser Schwamm.
Industrie - Philosophie
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht- Nr.1396
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Der Backsteinbau, rot, kahl und dreckig
hoch und lang sehr breit, viereckig,
steht im verarmten Vorort - Walzwerk - Fabrik
aus Fenstern dröhnt Stahlblechmusik.
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Schornstein, Kamin, Schlote - Gebälk
speien heftig - Qualm Gewölk.
Durchflutet von Hitze der Maschinenraum
draußen ziert „schwarz“ Ruß manch Baum.
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Tausende Menschen, Schicht um Schicht
mit harter Arbeit – schwerer Pflicht,
saugt die Maschinenhalle auf
mühsam ist dort all` Arbeitslauf.
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Die Erde zittert und erbebt
von Eisendampf die Luft umwebt.
Es stampft und dröhnt in einem zu
Und Feuer heiß wie Höllenglut.
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Spät, abends schriller Pfiff erschallt
Gesichter müde blass - gequält,
aus Toren weit - schwillt Menschenschwarm
an Mädchen, Frauen, Knaben, Mann.
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Spät nachts Fabrik im Sternenschein - hell
die Nacht, die Ruhe verfliegt oft schnell.
Des Mondes Licht in Dunstes- Schein
das Rattern, Dröhnen ist geschlafen ein.
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Der neue Tag beginnt mit Lärm und Dampf
der Mensch im Werk im Arbeitskampf.
Viel Strom verbraucht das Moloch- Haus
Fabrik spuckt reichlich Stahlblech aus.
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Peter Leitheim: Buchautor Spiegelbild der Seele
www.leitheim-gedichte.de
Die Poesie, Gebete, Fabeln, Märchen und mehr.
Info Leitheim Gedichte.
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1.ooo Volt (wir bauen um)

Mein Herz es rast,
mein Puls pulsiert,
was ist passiert?
Unruhig streif ich hin und her,
bei Tag und Nacht -
ich schlaf kaum mehr!
Alles in mir - extrem verspannt.
In was hab ich mich da so verrannt?
Hab ich die Situation total verkannt?
Nein, so ist es nicht gewesen.
Der Stress, die Hektik,
keine Zeit,
nicht mal mehr zum Zeitung lesen.
Mein Kopf voller Ideen,
jeden Tag noch mehr davon.
Alles vibriert in mir,
doch leider nicht wegen dir ;)
Auch ein anderer ist daran nicht Schuld,
hab Geduld!
Der Grund dafür,
ich sag in dir:
Ich renovier!
Ich baue um
und alle meine Ideen bringen
mich noch um ;)

Ich ess kaum mehr,
der Kühlschrank leer.
Anstatt zum Aldi oder ins Lebensmittelland,
geh ich schnurstracks zum Fliesenland.
Danach zum Hornbach oder Baustoffhandel,
welch ein Wandel.
Anschließend Möbel Mahler oder Lutz,
danach gleich zum Maler wegen dem Putz.

Meine Liste ist unendlich lange:
Waschbecken, Türen und
auch noch ne Vorhangstange.
Jeden Tag zwar viel erledigt,
doch immer noch so viel zu tun,
keine Zeit um auszuruhn.

In meinem Kopf rattert es ohne Ende.
Gestern die Fliesen, heute die Wände.
Nicht zu vergessen Deko, Lampen,
Vorhangstangen.
Wird das Budget dafür noch langen?

Doch bald
bin ich am Umbauende
und dann
HURRA
Die große Wende:
Nur noch faul im Stuhl rum sitzen,
nicht mehr dauernd schleppen, schwitzen.
Ab jetzt heißt die Devise:
Füße hoch.
Erholung pur.
Die neue Wohnatmosphäre
ausgiebig genosen,
und am Allerwichtigsten:
Der Werkzeugkoffer
bleibt nun
fest verschlossen :)
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