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Gedichte über das Schicksal - Seite 176




Made und Specht

Eine Made

Mein Leben ist eine Ballade,
sehr oft ist alles fade.
Das Geld reicht nicht mal für
Marmelade.

Ein Specht

Eigentlich ist es um dich schade,
aber ich habe hunger du Made.
Ich denke, du bist gar nicht fade.

Ja, dieser Vogel ,,Herr Specht,“
der meistens sehr gerecht,
war eigentlich ein toller Hecht.

Er war ein aufrechter Barde,
denn er kam aus dem alten Stade.
Kämpfte dort für die Stadtgarde.

Er liebte halt diese Made,
wie schon gesagt, sie war gar nicht fade
und er hatte auch Kohldampf gerade.

Da fragt man sich nun, was soll die Charade?
Sogar noch direkt neben der Wasserkaskade,
es ging doch eigentlich nur um eine Made.

Noch hoffte die Made,
der Specht wäre kein Barbare.
So blutjung wollte sie nicht auf eine Bare.

Außerdem jedes Leben ist doch wohl rare.
In meinem Alter schon auf einer Bare,
das ist doch niemals das Wahre.

Ein Freund der Made

Er fürchtete ein böses Ende der Ballade,
dachte eigentlich, das ist bitter schade.
Es wäre schöner mit mehr Gnade.

Man sieht, wenn es um das Fressen geht,
nicht Jeder auf Freiheit der Anderen steht.
Beim Specht ging es sogar soweit,
dass sein Bauch sich bläht.



Denn er liebte sie sehr, die Freiheit,
natürlich nur nach seinem Recht.
Ob das wohl für andere Tiere gut ist
oder schlecht?
Sag es mir, du bist doch gescheit!


Eine Made

Mein Leben ist eine Ballade,
sehr oft ist alles fade.
Das Geld reicht nicht mal für
Marmelade.

Ein Specht

Eigentlich ist es um dich schade,
aber ich habe Hunger du Made.
Ich denke, du bist gar nicht fade.

Ja, dieser Vogel ,,Herr Specht,“
der meistens sehr gerecht,
war eigentlich ein toller Hecht.

Er war ein aufrechter Barde,
denn er kam aus dem alten Stade.
Kämpfte dort für die Stadtgarde.

Er liebte halt diese Made,
wie schon gesagt, sie war gar nicht fade
und er hatte auch Kohldampf gerade.

Da fragt man sich nun, was soll die Charade?
Sogar noch direkt neben der Wasserkaskade,
es ging doch eigentlich nur um eine Made.

Noch hoffte die Made,
der Specht wäre kein Barbare.
So blutjung wollte sie nicht auf eine Bare.

Außerdem jedes Leben ist doch wohl rare.
In meinem Alter schon auf einer Bare,
das ist doch niemals das Wahre.

Ein Freund der Made

Er fürchtete ein böses Ende der Ballade,
dachte eigentlich, das ist bitter schade.
Es wäre schöner mit mehr Gnade.

Man sieht, wenn es um das Fressen geht,
nicht Jeder auf Freiheit der Anderen steht.
Beim Specht ging es sogar soweit,
dass sein Bauch sich bläht.



Denn er liebte sie sehr, die Freiheit,
natürlich nur nach seinem Recht.
Ob das wohl für andere Tiere gut ist
oder schlecht?
Sag es mir, du bist doch gescheit!

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
4 März 2026






(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
4 März 2026





mageba
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Die Schönheit

Einst lebte ein Mädchen so schön und so rein,
dass jeder sofort wusste,
das kann doch nur ein Engel sein.
Das Gesicht so schmal und die Augen so lieb,
dass ich sofort dachte,
wie schön das es dich gibt.

Ich konnte dir einfach nicht wiederstehen,
und hatte mich sofort in deine strahlenden schönen blauen Augen versehen,
die wie zwei fließende Wasserfälle zusammenfließen,
und sich zu einem wunderschönen See ergießen.
Die wie zwei Zwillingsterne hoch am Firmament stehen,
und synchron für eleganz und Liebe ihre Namen eingestehen.
Deine blauen Augen sind die Diamanten unter den Juwelen,
dessen wunderschönen Glanz mich unter deinem Anblick so sehr lässt quälen.

Dein ständig golden glänzend Haar,
so strahlend wie die Sonne war.
Flatterte so schön im Wind,
das es der hinkucker war wohin du auch gingst.
Es war so glatt so edel so fein,
dass ich sofort wusste es konnten nur die deinen sein.

Ich war von vornerein bereit,
denn ich fand dich sehr gescheit.
Oh mystisches Wesen in Engelsgestalt,
kaum das ich dich sah war ich auch schon in dich verknallt.

Deine Lippen waren so herlich rot,
denn in ihnen floß das reinste Blut,
doch sie waren nicht immer so rein und so herlich,
es ist noch garnicht lange her da waren sie gefährlich.
denn hinter deinen sanften Küssen,
hat man sich einst mit Betrug abfinden müssen.

Doch heute bist du das schönste Mädchen dieser Welt,
dass kann jeder sehen wie es ihm gefällt,
doch einst das ist und bleibt bestehen,
ich lass dich nie wieder von mir gehen.

Doch du sahest mich nicht gerne sterben,
drum gingst du zurück in den Himmel,
und ich blieb auf Erden.
Oh Schönheit in Engelsgestalt kaum warst du weg,
da hab ich auch schon um dich geweint.


Benjamin Blume
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