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Gedichte über Reichtum - Seite 36


Blinde Gier (Steht auf!) (Song)

[Strophe 1]
Banken und Konzerne,
sie sehen es nur aus der Ferne,
wie die Natur zerstört,
die uns doch allen
zu gleichen Teil gehört.
Sie denken nur an Umsatz,
Macht, Profit und Geld,
zerstören skrupellos die Welt,
bis alles auseinanderfällt.
Ich frag mich, wann
werden sie verstehen,
dass, wenn die Welt am Ende ist,
auch sie mit untergehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Strophe 2]
Banken und Konzerne,
sie stehen weit weg,
doch ihr Schatten liegt
auf jedem kleinen Fleck.
Und korrupte Machthaber,
Regierungen im Gleichschritt,
geben ihnen Gesetze,
die den Raubbau… staatlich
legalisieren, schützen.
Sie helfen ihnen dabei,
Mensch, Tier, Natur und Erde
rücksichtslos auszubeuten,
bis nichts mehr übrig bleibt –
nur Scherben, Staub und Leere.
Die Welt zerbricht
in ihrem System,
und ich frag mich,
wie lang wir noch daneben stehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Bridge]
Wenn alles fällt,
wenn nichts mehr bleibt,
wenn selbst der letzte Vogel schweigt,
dann stehen wir da
mit leeren Händen,
doch voller Mut,
bereit, die Welt
aus Asche neu zu wenden.

Und wenn die Mächtigen uns drohen,
wir werden trotzdem weiter gehen.
Denn Straßen lernen,
was Paläste nie verstehen.

[Final‑Refrain]
Blinde Gier – wir stehen jetzt auf!
Blinde Gier – wir brechen euren Todeslauf!
Ihr nehmt uns Zukunft, Freiheit und Licht,
doch heute schreien wir… und schweigen nicht.
Blinde Gier – euer Spiel ist aus,
wir treiben euch aus jedem Haus –
aus jedem Land, von unserer Erde.
Denn wir sind viele, laut, stark und schwer –
und morgen schon, da brecht ihr ein.

Blinde Gier – wir brechen eure Gier!
Blinde Gier – wir brechen eure Macht!
Das Volk erwacht!
Das Volk steht auf!
Steht endlich auf!

© Horst Bulla
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Wehrt euch endlich! (Song)

[Strophe 1}
Das dumme deutsche Volk, so rufen sie von oben,
der Steuerzahler zahlt die dreisten Gehälter für uns da oben.
Hohe Pensionen, unverschämte Diäten, dreiste Privilegien,
und wir sollen dafür schuften, Tag für Tag, ohne zu treten.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

Bundespräsident, Kanzler, Minister, monatliche Gesamtbezüge —
zweiunddreißigtausend bis achtunddreißigtausend Euro.
Bundestagsabgeordnete monatliche Gesamtbezüge siebzehntausend Euro
plus — monatliche siebendzwanzigtausend Euro für Mitarbeiter
und Büro-Material.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

Goldene Füllhalter, Designer-Schreibpapier, —
Marken-Smartphons und Laptops, —
Erste Klasse Bahncard, Flüge, Reisen, Empfänge, —
Luxus-Hotels, Essen und Trinken, —
Zweitwohnung alles zahlen wir!
(Nichts ist zu Schade und nichts ist zu teuer für sie)
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Strophe 2}
Wir zahlen die kompletten Rentenbeiträge,
fünfzig bis achtzig Prozent der Kranken- und Pflegeversicherung.
Für Regierungen, Bundespräsident, Kanzler, Minister im Licht,
für siebzehn Minister — und wir tragen die Pflicht.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Strophe 3]
Ein bis fünf Staatssekretäre pro Minister im Staat,
sechzehn Ministerpräsidenten — und wir zahlen die Tat.
Sechshundertdreißig Abgeordnete im Bundestag, Landtage daneben,
tausendachthundert Abgeordnete — wir halten sie am Leben.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Strophe 4]
Zehntausendsiebenhundertachtzig Bürgermeister im Land,
2 Millionen Beamte — alles in unserer Hand.
Auch die Privatkrankenversicherung zahlen wir mit,
doch wir sollen still sein, brav bleiben, Schritt für Schritt.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Pre‑Chorus]
Und dann nach ihrem Willen bis siebzig arbeiten gehen,
eine gesetzliche Hungerrente — kaum zum Leben zu sehen.
Höhere Medikamentenzuzahlungen, höhere Steuern, Beiträge immer mehr,
doch wir sollen weiter zahlen, weiter tragen, immer schwer.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

Regierung, Abgeordnete, Staatsdiener, Beamte -
nie in der Rente eingezahlt - alles zahlen wir!
Fette Pensionen, fette Witwenrenten,
prunkvolle Ehrengräber, — für sie.
Armutsrenten, Armutsgräber, Hartz-4-Almosen,
Hartz-4-Sanktionen, Kinderarchen, Tafeln und Suppenküchen,
tote Obdachlose auf deutsche Straßen, das gibt es für uns —
für das deutsche Volk!
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Refrain]
Schluss damit — wehrt euch endlich!
Schluss damit — steht endlich auf!
Schluss damit — wir sind viele!
Schluss damit — genug ist genug!
Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich,
für unser Leben, unsern Lauf!
(Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich)
(Nimmt nicht länger, den Betrug in Kauf!)

[Bridge]
Wie lange wollt ihr warten, wie lange wollt ihr schweigen,
wie lange soll das Volk sich vor den Mächtigen verneigen?
Wir tragen dieses Land, wir halten es am Leben,
doch sie nehmen uns die Kraft — und wollen niemals etwas geben.

[Final-Refrain]
Schluss damit — wehrt euch endlich!
Schluss damit — steht endlich auf!
Schluss damit — wir sind viele!
Schluss damit — genug ist genug!
Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich,
für unser Leben, für unsern Lauf! —
Für unser Leben, für unser Land!
(Wehrt euch!)
(Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich)
(Nimmt nicht länger, den Betrug in Kauf!)
(Wehrt euch endlich!)
(Wehrt euch endlich — und steht endlich auf!)

© Horst Bulla

https://youtu.be/SA12L5GZPDs
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Ein Leben zwischen zwei Systemen (Song)

[Strophe 1]
Er war ein Junge in der DDR,
wuchs auf in grauen Straßen.
Ein Leben zwischen Pflicht und Arbeit,
keine Wahl, nur stilles Tragen.
Die Jahre gingen, Mauern fielen,
die Welt versprach ein neues Licht.
Doch hinter glänzenden Parolen
wartete nur ein neues Gesicht.

[Refrain]
Ein Leben lang geschuftet,
doch nie ein Stück vom Glück gesehen.
Ein Leben zwischen zwei Systemen,
doch beide ließen ihn im Regen stehen.
Demokratie, die Wohlstand schwört,
doch nur die Reichen reich belohnt.
Ein alter Mann, der leise fragt,
war das ein Leben, das sich lohnt.

[Strophe 2]
Im neuen Staat, der Freiheit predigt,
schuftet er bei Wind und Schnee.
Schwere Knochen, schmutzige Hände,
und der Lohn tat trotzdem weh.
Tausend Steuern, tausend Kassen,
überall griff man nach seinem Geld.
Er zahlte brav, Jahr ein, Jahr aus —
doch blieb ein armer Mann der Welt.

[Zwischengesang]
Er drehte jeden Euro dreimal um,
verzichtete auf fast jedes Glück.
Kein Haus, kein Auto, keine Reisen —
nur Arbeit, Arbeit Stück für Stück.

[Refrain]
Ein Leben lang geschuftet,
doch nie ein Stück vom Glück gesehen.
Ein Leben zwischen zwei Systemen,
doch beide ließen ihn im Regen stehen.
Demokratie, die Wohlstand schwört,
doch nur die Reichen reich belohnt.
Ein alter Mann, der leise fragt,
war das ein Leben, das sich lohnt.

[Strophe 3]
Dann wurden seine Knochen müde,
der Rücken brach unter der Last.
Und als er nicht mehr arbeiten konnte,
kam die Rente — kalt und knapp.
Hungerrente für ein Leben,
das er dem Staat geopfert hat.
Leere Einkaufswagen, Rechnungen,
die seine kleine Rente frisst.

[Bridge]
Er sieht die Eliten feiern,
sieht, wie das alte Spiel sich dreht.
Arme werden ärmer,
Reiche reicher — wie es seit Jahrhunderten geht.
Demokratie, ein schönes Wort,
doch nur ein Schleier vor dem Blick.
Ein Armengrab am Ende bleibt,
und nichts, was er den Kindern schickt.

[Refrain]
Ein Leben lang geschuftet,
doch nie ein Stück vom Glück gesehen.
Ein Leben zwischen zwei Systemen,
doch beide ließen ihn im Regen stehen.
Demokratie, die Wohlstand schwört,
doch nur die Reichen reich belohnt.
Ein alter Mann, der leise fragt,
war das ein Leben, das sich lohnt.

[Zwischengesang]
Ein Leben, das kein Leben war,
nur Arbeit, Last und stiller Schmerz.
Und irgendwo im Dunkel
bricht ein müdes, altes Herz.

© Horst Bulla

https://youtu.be/X9LfyDwoXSE
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Ein Armengrab (Song)

[Strophe 1]
Ein Armengrab im stillen Wind,
kein Staat, der von ihm Abschied nimmt.
Gedient hat er ein Leben lang,
erst in der Lehre, dann Soldat –
als Arbeiter und Steuerzahler
für seinen ehrenvollen Vater Staat.

[Refrain]
Die Demokratie, sie lebe hoch!
Erst Armutsrente für sein Dienen,
Soldat sein für den Staat,
brav Steuern zahlen
und täglich dann ein Leben lang
schuften.
Ein Armutsgrab, die letzte Würde,
oder staatlicher Betrug,
für ein Leben lang: schwere Bürde?

[Strophe 2]
Ein Armengrab im stillen Wind,
kein Staat, der von ihm Abschied nimmt.
Kein Grabstein und kein Blumenmeer –
und keine große Trauer.
Vergessen ist der Steuerzahler,
wenn er des Staates Kassen
nicht mehr füllt und den Bossen
Reichtum nicht mehr dient.

[Zwischengesang]
Ein Armengrab im stillen Wind,
kein Staat, der von ihm Abschied nimmt.

[Strophe 3]
Denn wählen kann er nicht mehr gehen,
kein Kreuzchen auf den Zettel machen.
Was nützt er dann noch seinem Staat,
soll er doch ruhen in seinem Grab.

[Strophe 4]
Ein Armengrab, die letzte Ruhe,
Klappe auf und zu die Truhe!
Der Bürger ist dem Staat was wert,
so lange wie er Steuern zahlt.
Staatsgehälter, Diäten, Privilegien
und die Steuerkasse füllt.
Den Bossen ihren Reichtum mehrt,
nicht meckert und sich nicht beschwert.

[Refrain]
Hoch lebe unsere Demokratie!
Zahlt fleißig Steuern und geht wählen,
mehrt eure Bosse ihren Reichtum,
meckert am Staate nicht herum –
tut brav als Volk auch weiter schweigen
und geht vor eurem Staate auf die Knie!

[Schluss-Refrain]
Ein Armutsgrab, statt Anerkennung,
die letzte Ehre –
und vom Staat geehrt in Würde.
Hoch lebe – unsere Demokratie!

© Horst Bulla

https://youtu.be/5sc18Th1dyw
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Die Wahrheit auf der kalten Bank (Song)

[Strophe 1]
Der alte Mann mit dem weißen Haar
sitzt auf der kalten Parkbank,
die Hände alt, kaputt von schwerer Arbeit,
von einem Leben ohne Dank.
Er denkt zurück an seine Eltern,
an die Vorfahren, die vor ihm waren.
Alle schufteten bei Wind und Wetter,
schwere, schmutzige Arbeiten – über Generationen, Jahr für Jahr.

[Zwischengesang]
Cold bench… cold life… cold truth.
Old hands write… what no one dared to say.
Kalte Bank… kaltes Leben… kalte Wahrheit.
Alte Hände schreiben… was niemand auszusprechen wagte.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Strophe 2]
Seine Väter und Großväter,
alle arm gestorben, ohne Erbe, ohne Land.
Nur Not, Verzicht, harte Tage,
und Arbeit, die kein Politiker je gekannt.
Kein Kanzler, kein Minister, kein Boss,
kein König, kein Kaiser hat je getan,
was seine Familie über Generationen tat –
mit schmutzigen Händen, mit gebrochenem Rücken, mit leerem Magen.

[Zwischengesang]
Dirty work built every throne…
but the workers died with nothing in their hands.
Schmutzige Arbeit hat jeden Thron errichtet…
doch die Arbeiter starben mit leeren Händen.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Strophe 3]
Er sitzt dort, zitternd, mit kaputten Händen,
und schreibt Zeile für Zeile in das alte Buch.
So wie seine Väter und Großväter es taten,
damit die Wahrheit nicht verloren geht, nicht verstummt.
Er schreibt über das uralte Spiel,
über die Eliten, die damals herrschten
und heute noch herrschen –
egal, welches System man dem Volk erzählt.

[Zwischengesang]
Democracy… a story told to keep the people tame.
Truth survives… even when buried under lies.
Demokratie… eine Geschichte, die erzählt wird, um das Volk gefügig zu halten.
Die Wahrheit überlebt… selbst wenn sie unter Lügen begraben liegt.

[Bridge]
Er schreibt für die kommenden Generationen,
damit sie nicht blind in dieselbe Falle gehen.
Damit sie sehen, dass Freiheit und Demokratie
nur leere Worte sind,
wenn Reichtum und Macht immer noch oben stehen.
Er schreibt, weil niemand sonst es tut,
weil Wahrheit nur lebt, wenn einer sie trägt.
Er schreibt, weil die große Lüge endet,
wenn jemand sie offenlegt.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche, uralte Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Outro]
Der alte Mann mit dem weißen Haar
schließt das Buch und schließt die Augen.
Democracy … the big lie.
Demokratie … die große Lüge.
Doch seine Worte bleiben –
für alle, die nicht länger glauben.

Ein alter Mann –
von uns gegangen,
doch seine Worte – bleiben wahr.

Für immer – in seinem Buch.

© Horst Bulla

https://youtu.be/o7vAwUtxREI
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