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Gedichte über Reichtum - Seite 32


Arme Kinder spielen anders (Song)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil der Hunger bleibt…“)
wenn der Magen ständig knurrt,
(„Knurrt so laut… die Welt hört’s nicht…“)
weil es wieder…
nur eine dünne Suppe gab.
(„Nur ein Topf… für ein Leben…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil die Würde fällt…“)
wenn Hartz‑4 heißt…
an der Armutstafel stehen.
(„Tafel stehen… Kopf gesenkt…“)
Und sich dafür noch zu schämen.
(„Scham im Herz… Scham im Blick…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… ohne Weihnachtslicht…“)
wenn der Weihnachtsmann nicht kommt,
(„Kein Geschenk… kein warmes Wort…“)
weil Hartz‑4 für Kinderträume
kein Geld und Platz für Träume hat.
(„Keine Träume… kein tröstend Ort…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil kein Staat sie sieht…“)
ihre Tränen sieht kein Staat.
(„Keiner zählt… was wirklich wehtut…“)
Staates Kinder leben im Reichtum.
(„Goldne Wege… goldne Türen…“)
gute Schulen, gutes Leben…
reichlich Essen auf dem Tisch.
(„Volle Teller… leere Herzen…“)
Luxus, große Autos, große Villen,
Taschen niemals ohne Geld.
(„Immer voll… immer mehr…“)

Glimmer, Glanz in ihrem Leben –
(„Glanz von Anfang… Glanz bis Schluss…“)
von Geburt, bis ihren Tod.
(„Goldne Wiege… goldnes Grab…“)
Armuts‑Leben, Armutsgräber,
(„Kalter Stein… kalter Boden…“)
Armutstafel Schlange stehen,
(„Lange Reihen… leere Taschen…“)
kein Geld für kleine,
große Wünsche…
(„Wünsche klein… Träume groß…“)
das werden sie niemals verstehen.
(„Nie verstanden… nie gesehen…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wo der Hunger wohnt…“)
in den Ländern Hungersnot –
(„Leere Felder… leere Nächte…“)
weil der Reichtum dieser Welt,
für Eliten, Bosse, für Regierungen
ist bestellt.
(„Alles oben… nichts für unten…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wenn die Kriege brennen…“)
wenn die Kriege maßlos toben,
(„Bomben fallen… Kinder fliehen…“)
für Ressourcen, Bodenschätze,
für neues Land, Profit und Macht.
(„Gier regiert… Mensch verliert…“)
Regierungen schamlos lügen…
(„Frieden sagen… Feuer meinen…“)
von Kriegen für den Frieden,
von bösen Diktatoren,
die sie das Handwerk legen müssen.
(„Große Worte… kleine Wahrheit…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil die Mägen schreien…“)
wenn Armut ihre Magen knurrt,
(„Knurrt und zehrt… Tag für Tag…“)
wenn Bettler auf den Straßen sterben
und Mütter werden vor Sorgen alt.
(„Sorgen schwer… Jahre schnell…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wenn die Welt zerreißt…“)
wenn Armut, Krieg und Tod…
(„Dunkle Schatten… kalter Wind…“)
wenn Hunger, Blut und Tränen,
ihnen ihre Kindheit raubt.
(„Kindheit fort… Schmerz bleibt da…“)

Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… und den Reichen egal…“)
den Reichen ist es egal!
(„Egal… egal… egal…“)
Sie leben ihr Luxus‑Leben…
(„Goldne Nächte… goldne Zeit…“)
den Armen bleibt keine Wahl.
(„Keine Wahl… keine Chance…“)
(Den Armen bleibt keine Wahl.)
(„Keine Wahl… niemals frei…“)
(Niemals frei…)

© Horst Bulla
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Kleine Seelen brauchen Licht (Song)

Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Mama weint schon früh am Morgen,
(„Auch in der Nacht… oft stundenlang…“)
weil das Geld, das sie verdienen,
nie reicht, um den Monat zu besiegen.
(„Niemals reicht… nur immer Schulden…“)

Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Papa schuftet, Tag für Tag,
doch was er kriegt, ist viel zu schwach.
Es reicht nicht mal fürs Brot im Haus,
nur Sorgen, Not — ein endloser Graus.
(„Immer Sorgen… immer Not…“)

Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Mama sagt: „Wünsche gehen nicht.“
Sie bräuchte selbst ein neues Bett,
doch schläft im alten, hart und schlecht.
(„Altes Bett… schlechter Schlaf…“)

Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Die Puppen, die das Kind mal hatte,
liegen kaputt in einer Matte.
Mama sagt: „Für neue fehlt das Geld.“
Und wieder bricht ein Kinderherz der Welt.
(„Kaputte Puppen… kaputtes Kinderherz…“)

Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Der Sohn sagt leise: „Ich geh nicht.“
In der Schule lachen sie ihn aus,
wegen Kleidung, alt wie das Elternhaus.
(„Alte Kleidung… große Scham…“)

Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Weihnachten glänzt der Baum im Raum,
ein warmes Essen — fast wie ein Traum.
Doch unterm Baum liegt nichts bereit,
kein Geschenk für Kinderzeit.
(„Keine Weihnacht… keine Würde…“)

Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Silvester ruft die kleine Schar:
„Auf ein neues, besseres Jahr.“
Vielleicht wird alles hell und mild,
vielleicht hilft Politik dem Kind.
(„Der Politik… ist scheißegal…“)
(„Egal… egal… egal…“)
„Scheißegal…“.

© Horst Bulla

YouTube: https://youtu.be/-500v5lQyQU
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Alte Seelen brauchen Würde (Song)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
doch im Alter fehlt die Würde.
Die Rente, die sie heute kriegen,
kann den Monat kaum besiegen.
(„Niemals reicht… nur immer Schulden…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
ein Leben lang geschuftet schwer,
Steuern gezahlt…
doch jetzt ist ihre Tasche leer.
Zu wenig Geld an jeder Kasse,
Scham im Blick, Kopf geneigt —
nichts in der Tasche.
(„Immer Sorgen… immer Not…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
die Wohnung kalt, der Strom ist aus,
die Rechnung frisst das kleine Haus.
Sie sitzen frierend, still im Zimmer,
und hoffen: „Morgen wird es nicht schlimmer?“
(„Kein Strom… kein Licht… kein Leben…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
nachts bei Wind und Regen raus,
Zeitung schleppen, nass nach Haus.
Flaschen sammeln, Schritt für Schritt,
damit der Hunger sie nicht frisst.
(„Flaschen sammeln… letzte Würde…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Suppenküchen, Tafeln voll,
doch ihre Herzen schon lange leer.
Sie stehen an, ganz still, ganz alt,
ihr Blick erzählt: Das Leben war nur…
hart und kalt.
(„Armutstafeln… kalte Scham…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Weihnachten — ein leerer Tisch,
kein Geschenk, kein warmes Licht.
Nur Erinnerungen an früher,
als das Leben noch ein wenig blühte —
Liebe… und ne volle Essentüte.
(„Keine Weihnacht… keine Würde…“)

Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Silvester flüstern sie ganz sacht:
„Vielleicht wird’s besser über Nacht.“
Doch tief im Herzen wissen sie:
Die Politik hilft ihnen nie.
(„Nur Lügen… leere Wahlversprechen“)

Die Politik, sie hilft sich selber.
Diäten und Gehälter, dick und fett…
im Alter keine großen Sorgen…
ihr Geld, das reicht für tausend Morgen.
(„Der Politik… ist scheißegal…“)
(„Egal… egal… egal…“)
„Scheißegal…“.

© Horst Bulla
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Blinde Gier (Steht auf!) (Song)

[Strophe 1]
Banken und Konzerne,
sie sehen es nur aus der Ferne,
wie die Natur zerstört,
die uns doch allen
zu gleichen Teil gehört.
Sie denken nur an Umsatz,
Macht, Profit und Geld,
zerstören skrupellos die Welt,
bis alles auseinanderfällt.
Ich frag mich, wann
werden sie verstehen,
dass, wenn die Welt am Ende ist,
auch sie mit untergehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Strophe 2]
Banken und Konzerne,
sie stehen weit weg,
doch ihr Schatten liegt
auf jedem kleinen Fleck.
Und korrupte Machthaber,
Regierungen im Gleichschritt,
geben ihnen Gesetze,
die den Raubbau… staatlich
legalisieren, schützen.
Sie helfen ihnen dabei,
Mensch, Tier, Natur und Erde
rücksichtslos auszubeuten,
bis nichts mehr übrig bleibt –
nur Scherben, Staub und Leere.
Die Welt zerbricht
in ihrem System,
und ich frag mich,
wie lang wir noch daneben stehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Bridge]
Wenn alles fällt,
wenn nichts mehr bleibt,
wenn selbst der letzte Vogel schweigt,
dann stehen wir da
mit leeren Händen,
doch voller Mut,
bereit, die Welt
aus Asche neu zu wenden.

Und wenn die Mächtigen uns drohen,
wir werden trotzdem weiter gehen.
Denn Straßen lernen,
was Paläste nie verstehen.

[Final‑Refrain]
Blinde Gier – wir stehen jetzt auf!
Blinde Gier – wir brechen euren Todeslauf!
Ihr nehmt uns Zukunft, Freiheit und Licht,
doch heute schreien wir… und schweigen nicht.
Blinde Gier – euer Spiel ist aus,
wir treiben euch aus jedem Haus –
aus jedem Land, von unserer Erde.
Denn wir sind viele, laut, stark und schwer –
und morgen schon, da brecht ihr ein.

Blinde Gier – wir brechen eure Gier!
Blinde Gier – wir brechen eure Macht!
Das Volk erwacht!
Das Volk steht auf!
Steht endlich auf!

© Horst Bulla
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