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Gedichte über Natur - Seite 1005




Der Schnitter auf Erden und in der Ukraine

Der Schnitter
www.leitheimGedichte.de
Gedicht – Nr. 1408
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Der Schnitter - auf Erden er nennt sich Tod
Die Macht, Gewalt hat er von Gott
An seiner Sense wetzt das Messer
Damit sie schneidet noch viel besser.
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Was heut noch grün und was gelebt
Wird morgen schon hinweggemäht.
Die edle Rose und die Narzisse
Die schmackhafte Traube und die Melisse.
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Die herrlich blühende Klatschrose
Die ängstlich sich zierende Mimose.
Der gelb blühende Wiesenlöwenzahn
Ja sie alle kommen dran!
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Viel tausendfach und ungezählt
Vom Schnitter einfach abgemäht.
Auch all die duftenden blühenden Blumenposen
Die wird seine Sense nicht verschonen.
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Den himmelfarben Ehrenpreis
Und alle Nelken ob rot oder weiß.
Den duftenden Lavendel den Rosmarein
Die Sense sie schneidet alles klein.
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Der Fingerhut, und auch den Seidelbast
Nun abgeschnitten sie mit Macht.
Und selbst das hübsche Tausendschön
Wird abgemäht und bleibt nicht stehn.
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Vergissmeinnicht, das Alpenveilchen
Dem Sensenschnitt sie müssen weichen.
Dahin der stolze Rittersporn
Die Kornblume mitsamt dem Korn.
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Das Pfaffenhütchen, Pimpernuss
Auf Schmitters Weg, auch weichen muss.
Die Blumen die ich hier benannt
Stehn für die Menschen all` im Land.
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Ob Kleinkind, Greis, ob Frau ob Mann
Ein jeglicher der kommt einst dran.
Ich schreibe hier nicht von Deutscher Welt
In der Ukraine er sein Feld gewählt.
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Der Schnitter dort der nennt sich Krieg
Er schneidet ab was ihm beliebt.
Herr „Putin“ gab - dem Schnitter, Macht!
Was hat an Bösem er angedacht?
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Wie lange soll das Sterben gehn
Bis keine Blumen dort mehr Stehn?
Bis alles restlos abgemäht
Kein Blümelein dort überlebt?
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Peter Leitheim: Buchautor
Gedichte- Kurzgeschichten, Fabeln, Märchen.
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Elfen im kleinen Garten

"Hallo ihr kleinen Elfen,
Wollt ihr mir helfen?"
"Nein wir suchen unser Graskissen,
Und wollen was von Dir wissen!"
"Was soll ich den sagen,
auf eure Fragen?"
"Wieso machen die da drüben so ein Krach,
Warum einer von denen unser Haus zerstach?"
"Meint ihr den Krach der Geräten zum schneiden,
Die Feld und Wiesen abweiden?"

"Wieso zerstören die unser heim,
Der Krach und der Gestank gehen uns auf dem Leim!
Du machst das selbe in klein,
Warum muss das sein?"
"Was meinst du mit in klein,
Ich schneide den Rasen fein.
Meine Meerschweinchen brauchen fressen,
Die sind nach frischem Gras völlig besessen."

"Aber warum dieser Lärm bei denen dort,
Sie machen die Heimat von tausenden Lebewesen fort,
Wieso lässt man nur so wenig stehen,
Ich kann mein Zu hause nicht mehr begehen."
"Der Mensch will es ordentlich gepflegt haben,
Und nimmt sich häufig Mutternatursgaben, Rücksichtslos und ungehemmt vor anderen Lebewesen,
Man muss halt sitzen auf der richtigen Seite des Tresen."

"Deine Worte passen nicht zu deinem handeln,
Oder warum tust du mit der Schere und dem Messer durch das Gras wandeln?
Wieso schneidest du nie alles so kurz oder weg,
Dort drüben steht noch ein großer bunter Blumenfleck."
"Ich will das Lebewesen Unterschlupf und Nahrung haben,
Und will mich am Summen, piepsen und zwitschern erlaben,

Zudem kostet mir Strom oder Benzin für die Geräte zu viel,
Der monströse Lärm und das aufwirbeln der Staubpartikel mir nie gefiel.
Beim Schneiden auf meine Art und Weise,
Kann man entspannen still und leise.
Nebenbei Verfliegen negative Gedanken,
Und sieht vor sich Elfen auf einer Blume schwanken."
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