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Gedichte über das Leben - Seite 1976


Fragen des Lebens

Im Leben eines Menschen gibt es abermillionen Fragen.
Viele tut er nicht sie laut auszusprechen wagen.
Warum?
Selbst auf diese, gibt es dann ein labidares "darum".

Hier sollen nur einige Beispiel nun folgen.
Man muss sich nicht machen nur Sorgen.
Ein 13-jähriger findet sich nur cool.
Seine heimliche Frage ist aber: "Bin ich schwul?."

Er sieht sich gerne an, wie Männer miteinander zärtlich sind.
Nur für Mädchen ist er aber auch nicht blind.
Würde er offen bei den Eltern z.B. Stellen,
würde es schlagen hohe Wellen.

Die denken gleich, haben wir etwas falsch gemacht.
Zu mindestens ist es falsch, wenn man den Jungen auslacht.
Die nächste Frage wäre: "warum gibt es Krieg?"
Geht es immer nur darum, wer fort trägt den Sieg?

Zig Millionen Menschen wollen Frieden.
Zig Millionen wollen lieben.
Doch was passiert auf der Welt?
Kriege so weit das Auge reicht. Warum? Geld!!

Die Frage wurde soweit ich weiß nur von Philosophen gestellt.
Den Politkern geht es wirklich nur ums Geld.
Aktuell schimpft man auf Putin,
was macht man trotzdem, man liefert Waffen dahin.

Eine dritte Frage: "Welcher Gott ist der Richtige?"
Ist das im Leben wirklich das Wichtige?
Schaut man sich die Götter an.
Verdammt! Jedesmal, in jeder Religion ist es ein Mann.

Dabei sind es doch die Frauen,
auf die die Männer ihre Träume bauen.
Sie gebären doch unter Schmerzen,
sich eigentlich nur liebende Herzen.

Den einzigen Gott, den es gibt,
sind wir Menschen selbst, vor allem dann wenn wirklich der Frieden siegt.
Man sieht jede Frage ist eigentlich miteinander verbunden.
Ohne zu lügen, ich hätte garantiert noch mehr gefunden.
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Die Störche

Seht ihr sie am Himmel kreisen,
Kraft und Technik uns beweisen?
Mit gewaltigem Flügelschlagen
sie sich in die Höhe tragen.

Dort breiten sie die Flügel aus
und nutzen so die Thermik aus.
Wo sich trockene Flächen zeigen,
auch die warmen Lüfte steigen.

Der Kraftverbrauch ist rationell
und die Flüge werden schnell.
Kommen sie über uns vorbei,
gibt’s nur Schatten, kein Geschrei.

Zieht der Bauer seine Kreise,
auf althergebrachte Weise,
mit dem Mäher oder Pflug,
zeigen sie, dass sie sehr klug.

Wie ein Lehrer auf der Penne
stehen beide, Hahn und Henne,
majestätisch, meist auf einem Bein,
für die Tarnung muss das sein.

Die Beine sind nur äußerst dünn,
da fällt nicht mal der Schatten hin.
Mäuse, Frösche, Käfer, Spinnen
können da nicht mehr entrinnen.

Der Hals ist sehr schnell umgeknickt
und der Happen aufgepickt.
Mit dem Schnabel wird getragen,
für den Nestbau und den Magen.

Im Hochnest schon die Jungen warten,
die erst nach viel Übung starten.
Erst gibt es nur Flügelheben,
um die Muskeln zu erstreben.

Dann wird der Winde Kraft studiert,
das Flügelschlagen ausprobiert.
Die Alten finden‘ s ganz famos
und schon fliegt der erste los.

Bis zum Dach ist er gekommen,
hat den Schornstein eingenommen.
Die Nachbarin den Besen schwingt,
weil sie denkt, dass er was bringt.

Der klappert nur: „Du alte Hex.“
und lässt beim Abflug einen Klecks.
Wollt ihr sie noch einmal sehen,
müsst ihr morgen früh aufstehen.

Denn heute ziehen sie ihre Runden
und morgen sind sie verschwunden.
Da gibt es keine Hungrigen und Müden,
auf dem langen Weg nach Süden.

27.07.2014 © Wolf-Rüdiger Guthmann
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