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Gedichte über Irrtum - Seite 10




Made und Specht

Eine Made

Mein Leben ist eine Ballade,
sehr oft ist alles fade.
Das Geld reicht nicht mal für
Marmelade.

Ein Specht

Eigentlich ist es um dich schade,
aber ich habe hunger du Made.
Ich denke, du bist gar nicht fade.

Ja, dieser Vogel ,,Herr Specht,“
der meistens sehr gerecht,
war eigentlich ein toller Hecht.

Er war ein aufrechter Barde,
denn er kam aus dem alten Stade.
Kämpfte dort für die Stadtgarde.

Er liebte halt diese Made,
wie schon gesagt, sie war gar nicht fade
und er hatte auch Kohldampf gerade.

Da fragt man sich nun, was soll die Charade?
Sogar noch direkt neben der Wasserkaskade,
es ging doch eigentlich nur um eine Made.

Noch hoffte die Made,
der Specht wäre kein Barbare.
So blutjung wollte sie nicht auf eine Bare.

Außerdem jedes Leben ist doch wohl rare.
In meinem Alter schon auf einer Bare,
das ist doch niemals das Wahre.

Ein Freund der Made

Er fürchtete ein böses Ende der Ballade,
dachte eigentlich, das ist bitter schade.
Es wäre schöner mit mehr Gnade.

Man sieht, wenn es um das Fressen geht,
nicht Jeder auf Freiheit der Anderen steht.
Beim Specht ging es sogar soweit,
dass sein Bauch sich bläht.



Denn er liebte sie sehr, die Freiheit,
natürlich nur nach seinem Recht.
Ob das wohl für andere Tiere gut ist
oder schlecht?
Sag es mir, du bist doch gescheit!


Eine Made

Mein Leben ist eine Ballade,
sehr oft ist alles fade.
Das Geld reicht nicht mal für
Marmelade.

Ein Specht

Eigentlich ist es um dich schade,
aber ich habe Hunger du Made.
Ich denke, du bist gar nicht fade.

Ja, dieser Vogel ,,Herr Specht,“
der meistens sehr gerecht,
war eigentlich ein toller Hecht.

Er war ein aufrechter Barde,
denn er kam aus dem alten Stade.
Kämpfte dort für die Stadtgarde.

Er liebte halt diese Made,
wie schon gesagt, sie war gar nicht fade
und er hatte auch Kohldampf gerade.

Da fragt man sich nun, was soll die Charade?
Sogar noch direkt neben der Wasserkaskade,
es ging doch eigentlich nur um eine Made.

Noch hoffte die Made,
der Specht wäre kein Barbare.
So blutjung wollte sie nicht auf eine Bare.

Außerdem jedes Leben ist doch wohl rare.
In meinem Alter schon auf einer Bare,
das ist doch niemals das Wahre.

Ein Freund der Made

Er fürchtete ein böses Ende der Ballade,
dachte eigentlich, das ist bitter schade.
Es wäre schöner mit mehr Gnade.

Man sieht, wenn es um das Fressen geht,
nicht Jeder auf Freiheit der Anderen steht.
Beim Specht ging es sogar soweit,
dass sein Bauch sich bläht.



Denn er liebte sie sehr, die Freiheit,
natürlich nur nach seinem Recht.
Ob das wohl für andere Tiere gut ist
oder schlecht?
Sag es mir, du bist doch gescheit!

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
4 März 2026






(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
4 März 2026





mageba
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Meine Rechte* gegen eure Rechte

Ich reiche euch nicht die Hand,
ich gebe euch meine Rechte,
viel lieber bleibe ich ein Terror-Land,
im Kampf gegen Satan und alles Schlechte.
Eher lasse ich die meinen bluten,
als lasse ich ab von falsch ausgelegter Schrift.
Die Zeit verbirgt's und dreht's zum Guten,
solange es den Gottlosen trifft.
Mann entscheidet, das ist kein Rechtschreibfehler, nein,
sondern mancherorts mittelalterliche Mentalität.
Wie lange wird das in der Zivilisierten Welt wohl ein Thema sein,
dass ein solches Unrecht nicht lange besteht?
Doch spricht aus meinen Mund nur alles Boß',
der Gedanke der westlichen Welt, den man uns eingepflanzt.
scheinbar ist's des mächtigen Herrschers Los,
dass er sich starrsinnig in überholte Prinzipien verschanzt.
Und lieber auf den Aufsässigen schießt,
auf den von Westen Kontrollierten, auf Gottes Feind,
manchmal ist es, laut ihnen, notwendig, dass man Blut vergießt,
"Du sollst nicht töten...", ganz offensichtlich nicht ernst gemeint...
Das Haupt in Stofffetzen versteckt,
die Frau in Klischees der 1920er Jahre,
wenn Meinungsfreiheit und kritische Auseinandersetzung auf den Straßen verreckt,
wie ich aus Medien nur erfahre.
Da wünschte ich mir, die Dummheit würd' der Erkenntnis weichen,
auf dass der Mensch ein neues Zeitalter brächte,
doch anstatt zuzuhören, die Hände einander zu reichen,
nehmen Sie ihnen einfach noch mehr Rechte.

N.Fender

*"Meine Rechte..." im Titel ist sinnbildlich für die Rechte Faust. Es beschreibt das autoritäre schreckliche Vorgehen einiger Staaten gegen ihr eigenes Volk
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