Sortieren nach:

Gedichte über Gefühle - Seite 645


Anzeige


Stille

Stille

Stille....... eins sein mit der Natur
Balsam zugleich für die Seele
Ruhe spüren, hier an diesem Ort
Dem stillen Ort des Friedens

Besonders, wenn es stetig nieselt
Mit tief hängenden Nebelschwaden
Die Erde leicht bedeckt von Nass
Kleine Tröpfchen glitzern am Blatt

Komme gerne hierher
Zu diesem Hof der Stille
Schreite durch die Reihen
Vergesse Raum und Zeit

Entdecke ganz versteckt
Nun diesen uralten Stein
Die Inschrift kaum noch zu lesen
Umarmt von einem mächtigen Baum

Sieht aus, als nehme der Baum
Behutsam den Stein auf, in seinen Bauch
Es ist, als schließe sich der Lebenskreis
Vom Schoß, zurück in den sicheren Schoß

Dort, ein einfaches Kreuz aus Eisen
Schmucklos, nur eingeritzt der Name
Umrankt von Leben, umrankt von Efeu
Wächst empor an diesem stillen Kreuz

Ein kleines Kunstwerk aus Marmor
Junges Mädchen, ein Blumenkranz im Haar
Lächelt selig an, vor ihr die weiße Taube
Ein Blick aufs Jahr, lässt erschauern

Hier eine Stätte, anonym, verwildert
Keinen Namen, keine Erinnerung
Keiner, der mehr daran verweilt
Begraben, vergessen, ausgelöscht

In einer Ecke ein mächtiger Stein
Eine Vielzahl von Namen eingeritzt
Sollen erinnern an die grausamen Taten
Sollen mahnen an die sinnlosen Kriege

Was könnten sie, alle die hier ruhen
Erzählen von Freud, Glück und Leid
Von Kummer und endlosen Sorgen
Manche Inschrift lässt es erahnen

Eine ungewöhnliche Skulptur
Stehend dort auf der Stätte
Zwei Figuren, menschengleich
Getrennt durch eine Glasplatte

Hände die sich berühren, jedoch nichts spüren
Keinen Atem mehr, der je gehaucht
Bist nun da, auf dieser andren Seite
Doch nichts kann trennen, werden uns wiedersehn

© Ingelore Jung
2013
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Stimmungsschwankungen

Bin ich traurig oder wütend,
es wechselt ständig hin und her.
Ich kann es nicht mehr kontrollieren,
darunter leide ich und mein Umfeld sehr!
Ich fühl mich machtlos oder winzig klein,
wie ein Versager-
doch so darf es nicht sein.
Ich bin bissig und stur-
und undankbar- warum nur?
Das Gefühl, alles geht gegen mich
schürrt meine Aggressionen,
Ich bin nicht Ich,
und versteh mich selber nicht.

Ich trau mir einfach nichts mehr zu,
stell mich dümmer an als ich bin!
Egal, was ich tue.
Dann fühl ich mich häßlich und ohne Kraft,
wie ein Verlierer,der viel möchte-
aber nichts schafft.
Nach vielen Wuttränen hab ich Kopfschmerzen,
ich hasse mich selbst aus tiefstem Herzen.
Es ist als wäre ich gelähmt,
und ich kann nicht mehr lachen.
Tief in mir herrscht Krieg,
mit dem Hass in meinen Augen kann ich nicht sehn.
Was soll ich denn dagegen machen?
Sterben?
oder im Meer der Unzufriedenheit untergehn...

Ich möchte nur noch schlafen, Tag und Nacht-
egal was ich versuche, es hat nichts gebracht.
Nach Wut kommt Neid,
aber ich bin garnicht so,
eigentlich freue ich mich über kleine Dinge-
alles was wirklich wichtig ist,
das macht mich froh!
Meinen Kindern sag ich,Ihr müßt das positiv sehn-
offen sein für Neues,
in kleinen Schritten immer nach vorne gehen.

Für das was man hat Dankbarkeit zeigen,
und wie oft man auch hinfällt,
nicht liegen bleiben.
Und nun bin ich zu Tode betrübt,
bin wieder in ein tiefes Loch gefallen-
Ich bin niemand der sich selbst belügt,
dessen Worte einfach ungehört verhallen!
Nein! Nein-
so läuft das nicht bei mir!
Wenn es sein muß schließe ich eine Tür,
und öffne eine andere, bessere dafür.
Erstmal beruhigen,
dann wieder klar denken-
und den wichtigen Dingen Aufmerksamkeit schenken.
Gesagt, ist leider nicht getan-
geht irgend was schief,
fängt das ganze Leid von vorne an!

Wißt ihr was!
Was wirklich zählt?
Gesund sein- eine Familie,Liebe und Geborgenheit.
Nur dadurch bekommst Du in deinem Leben die
schönste Zeit.
Also Lachen, auch wenn die Augen weinen-
immer weiter machen ,
läßt die Sonne scheinen!
Negativ sein- trägt die Schuld,
hast Du dein Lebensziel verfehlt!!!
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Anzeige