Sortieren nach:

Gedichte über das Gedicht - Seite 116




Es lebe die Poesie!

Leise flüsternd höre ich sie,
die Stimme in meinem Kopf,
welche mich in den Wahnsinn treibt,
mich andauernd runterzieht.

Ich lasse alles raus,
lasse meiner Kreativität freien Lauf,
schreibe sämtliche Gefühle nieder,
und gebe sie als Gedichtform wieder.

Kann so sämtliches verarbeiten,
meine Vergangenheit loslassen,
meine Emotionen in Worte packen,
mein Ich reflektieren.

Darüber nachdenken,
was gewesen ist,
heute passiert,
in der Zukunft sein wird.

Möchte mich mitteilen,
anderen Menschen helfen,
jemandes Vorbild sein,
für mich selber stark sein.

Schreiben bedeutet für mich,
innere Ausgeglichenheit,
Bilder entstehen zu lassen,
mich selber auszufüllen.

Meine Worte sollen berühren,
zum Nachdenken anregen,
Trost spenden,
Emotionen auslösen.

Wollen wir nicht alle gehört werden?
Respektiert und verstanden werden?
Uns mitteilen und Kritik ernten?
Über Tabuthemen sprechen?

Wenn schon keiner zuhört,
außer dem weißen Blatt Papier,
es behält jedes Geheimnis für sich,
ich kann ihm vertrauen.

Dunkel und düster,
wenn ich zurückblicke,
möchte alles vergessen,
halte stattdessen alles fest.

Meine liebste Tätigkeit,
das Schreiben von Gedichten,
nur dir kann ich mich anvertrauen,
lege mein Leben in deine Hände.

Glücklich und zufrieden bin ich,
euch mit allen Menschen zu teilen,
Hoffnung zu geben,
für Menschen da zu sein.

Eine Ehre ist es,
verewigt zu werden,
in einem Gedichtband,
es hat sich also doch gelohnt.

Für mich der größte Beweis dafür,
dass ich es verdient habe,
gehört zu werden,
auf ewig!

Was bin ich dankbar dafür,
mich mit Poesie ausdrücken zu können,
dass schönste auf der Welt ist sie,
möge sie uns für immer begleiten!



© Lily .N. Hope
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Jetzt nehmen sich sogar schon die Affen ihre Freiheitsrechte

Über Corona ist doch wirklich keiner froh
Traurigkeit herrscht im Neustrelitzer Zoo
Deshalb dachten sich dort nun drei Affen
Wenn hier keiner mehr kommt zum Gaffen
Dann verlassen wir doch mal unser Haus
Und toben uns in der Freiheit so richtig aus
Gesagt, getan und schon waren sie mal fort
Auch zwei Affenmädchen blieben nicht dort
Sie haben ihre Freiheit solange voll genossen
Bis ihnen ein Hungergefühl kam angeschossen
Bei ihrer Suche nach ihren geliebten Bananen
Erste Zweifel an ihrem Ausbruch aufkamen
Deshalb waren sie dann doch noch recht froh
Dass es nach dem Ausbruch was gab im Zoo
Denn würden sie in fremder Natur rumlungern
Müssten sie früher oder später verhungern
Die Wärter benutzen das Futter nur als Trick
Haben natürlich nur das Einsperren im Blick
Die Affen müssen sich wohl bald ergeben
In freier Wildbahn können sie nicht überleben
So ist ein Ausbruch irgendwie immer was wert
Bringt Erkenntnis, Sicherheit ist nicht verkehrt
Hoffentlich kommen alle wohlbehalten an
Wir sie wieder begucken können irgendwann

Was ist doch diese Welt inzwischen verrückt
Wenn selbst ein Affe aus dem Zoo ausrückt

P.S.
Nachträglich konnte ich in der Zeitung lesen
Revierkämpfe wären der Grund gewesen
So dass die Affen Angst bekommen hätten
Und ihr Leben wohl wollten nur retten

Tja, so kann es denn auch mal passieren
Dass man sich kann doch verspekulieren
Wenn man sich über was Gedanken macht
Aber über meine Variante das Herz lacht

Denn müssen nur immer die Kämpfe sein
Ist das so, wenn man nicht leben will allein
Ich kann die Flucht der Affen verstehen
Aber wir haben die Wahl, neue Wege zu gehen
Selbstbestimmt zu führen ab jetzt unser Leben
Und nicht nur den Kampf ums reine Überleben
Selbst für die Gedichte zu kämpfen lohnt nicht
Denn so die Liebe niemals aus ihnen spricht
Leser spüren, wenn man schreibt aus dem Herz
Oder aus Wut, Angst....oder Schmerz
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen