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Gedichte über Energie - & Seelenvolles - Seite 385


Indianer

Er will Indianer kennen lernen! Sitzt am
Computer! Sieht sich Comics an! Liest für
Tage nur Kochbücher! Hört im Internet
neue Schlager! Guckt nach passenden
Perücken! Trinkt ein Glas mit Milch! Kauft
sich eine Torte mit Engeln! Meditiert über
Wollmützen! Massiert seinen Teddybär!
Zeichnet ein Herz! Und fragt sich: "Was in
seinem Leben falsch läuft! Und warum er
nie Indianer kennen lernt!"

Er will Indianer kennen lernen! Besucht ein
Cafe! Spült das Geschirr ab! Bringt den Müll
raus! Redet mit der Telefonseelsorge! Macht
eine Liste für den Supermarkt! Gibt seiner
Katze etwas zu fressen! Entfernt Flecken aus
dem Teppich! Ordnet das Kissen auf dem Sofa! Staubt die Bilder an der Wand ab!
Und fragt sich: „Was in seinem Denken falsch läuft! Und warum er nie Indianer kennen lernt!“

Er will Indianer kennen lernen! Läuft durch
Strassen! Redet mit Menschen über Müsli!
Rätselt wo es gute Tütensuppe gibt! Macht
einen Termin bei seinem Friseur! Kauft sich
Bio Schokolade! Liest was es im Fernsehen
gibt! Sieht nach Preisen für Schaukelstühle!
Kauft ein Kissen für sein Wasserbett!Und fragt sich: "Was in seinen Träumen falsch läuft! Und warum er nie Indianer kennen lernt!"

Er will Indianer kennen lernen! Und sucht
sie in Pralinen! Dann im Licht von Kerzen!
In Rezepten für Rühreier! Beim Polieren
von Geschirr! Im Rauch einer Zigarette!
Beim trinken von Tee! In der grünen
Zahnpasta! Der Stille des Kochtopfes! Dann
schaltet er das Radio ein! Und hört die
Werbung für Kartoffelpüree! Und weiss es:
"Die Wahrheit ist immer nah! Und er hat
gerade Indianer kennen gelernt!“


(C)Klaus Lutz

Klaus Lutz, Anmerkung zu dem Gedicht

Der Computer summt immer lauter. Wahrscheinlich ein Zeichen das er bald auseinander fällt. Die Menschen erkennen gerade eine hypochondrische Klimakrise! Mit der die Welt in vierzehn Tagen untergeht. Und mein Computer hat wirklich Probleme. Was keinen Mensch interessiert. Ich schlage mich mit der Sprache rum. Suche nach unentdeckten Worten. Nach dem El Dorado der Sprache. Den Perlen und Diamanten von unsagbarem Reichtum. Bin nahe am Ziel. Und mein Computer fällt auseinander. Worte wie Honigbienen. Sätze wie Kolibris. Das ist der Traum. Unscheinbar süß und lebendig. Bunte Vögel die nur das beste kennen. Der Draht zum Leben. Das Universum der Natur. Die Blicke mit Klarheit. Alles ist ein Wunder. Da wo das Schweigen richtig gesehen wird. Da beginnt die wahre Sprache. Da wo der Mensch richtig gesehen wird.. Da beginnt das Denken. Da wo die Welt richtig gesehen wird. Da beginnt das Wissen. Da wo die Liebe richtig gesehen wird. Da beginnt die Kunst. Der Mensch, der echte Freunde besitzt. Der Mensch, der in einer Familie aufgehoben ist. Der Mensch, der eine Aufgabe für sich gefunden hat. Dieser Mensch begreift das. Und dieser Mensch findet auch die wahre Sprache. Und dieser Mensch findet auch eine Wahrheit für sein Leben. Das ist aber alles nicht mehr von Wert für den Mensch. Aber damit meistert er sein Leben. Und die grausamsten Zeiten. Und nicht als Einzelgänger. Die Einzelgänger werden zu einer verrückten Masse. Dann wenn Probleme auftauchen. Manipulierbar von Politikern und Medien. Um dann als Sklaven zu enden. Und ein Leben lang für Lügen zu zahlen. Wie den Klimawandel. (Auch wenn er nach führenden Wissenschaftler nicht Menschen gemacht ist.) Die Co2 Lüge. Die Flüchtlingslüge. Wer tausende von Dollar für Schlepper zahlen kann. Der ist eben nicht arm. Und Seenotrettung heißt der nächste sichere Hafen. Und nicht vierzehn Tage vor Malta rum zu schippern. Oder Italien. Alles Lügen. Mit denen Staaten restlos Pleite gehen. Wenn die Masse der Menschen dem Wahnsinn verfallen ist. Dann ist der Wahnsinn normal. Und der gesunde Menschenverstand ist verrückt. Die Menschen, die dann die Wahrheit sagen sind Rechte. Gefährlich und nicht akzeptabel. Die linke kriminelle Antifa ist dann die Wahrheit. Darf Menschen und Dinge zerstören. Denn sie ist die Lüge. Und diese Lüge ist jetzt die Wahrheit. Und ist dabei im Recht. Das ist der Wahnsinn. Und wenn Politiker das mit spielen. Dann ist ein Staat nur noch ein Irrenhaus. Die Sprache. Mit echten Freunden. Mit einer Familie. Und Menschen die sich, irgendwo, geliebt und aufgehoben fühlen. Da gibt es die wahre Sprache. Und keinen Wahnsinn. Die Sprache, mit der größeres beginnt. Die Sprache, die dem Menschen eine Chance gibt. Die Sprache, die dem Denken eine Chance gibt. Die Sprache, die der Kreativität eine Chance gibt. Dieses Leben müssen sich die Menschen zurück holen. Das Leben mit dem das alles möglich ist. Der Mensch für den es Liebe und Harmonie gibt. Dieser Mensch siegt. Und geht nicht unter. So sehe ich das Leben. Dieses Leben mit dem die wahre Sprache beginnt! (C)Klaus Lutz
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Gewartet

Ich setze mich an den Computer. Und denke über
das Leben nach. Und über diese Welt. Und schreibe
einen Satz. Und weiß es: "Dieser Satz hat auf mich
gewartet!" Und weiß es: "Dieser Satz ist ein Freund!"
Und zeige Ihm alle Liebe. Und spiele mit Ihm etwas
Schach. Und trinke Tee mit Ihm. Und schenke Ihm
etwas Schokolade. Dann dankt Er. Und weiß, das
ich ihn Morgen wieder besuche. Und das er einen
Freund hat. Und nicht umsonst wartet!

Ich gehe an das Fenster. Und sehe den Tag. Den
Himmel. Die Bäume. Die Straßen. Und Menschen.
Und weiß es: "Dieser Tag hat auf mich gewartet!"
Und weiß es: "Dieser Tag ist ein Freund!" Und zeige
Ihm alle Liebe. Und gehe mit Ihm in den Garten.
Und höre mit Ihm Musik! Und rede mit Ihm über
Geschenke. Und über all meine Wünsche. Dann
dankt Er. Und weiß das ich Ihn Morgen wieder
besuche. Und das er einen Freund hat. Und nicht
umsonst wartet!

Ich gehe an den Spiegel. Und lächle. Und diese
Leben trägt plötzlich einen Hut. Und weiß
es: "Dieses Lächeln hat auf mich gewartet! Und
weiß es: "Dieses Lächeln ist ein Freund!" Und
gibt mir alle Liebe. Und zündet eine Kerze an.
Und zeigt dieses Denken das rettet. Vor der
Einsamkeit die zerstört. Vor dem Hass der
verliert. Dann geht Es. Und weiß das ich es
Morgen wieder treffe. Und das es einen Freund
hat. Und nicht umsonst wartet!

Es sind so Tage. Ich sitze still in der Ecke. Und
suche nach etwas Glück. Und denke an diesen
Satz der lächelt. Und lasse Luftballons fliegen.
Und treffe den Zauber der stimmt. Und sage:
"Zeige mir das wahre Leben!“ Und bin ein
Clown, der sagt was er denkt. Und sage: "Ich
liebe Dich zu dieser Welt!" Und bin ein
Zwerg der nie verliert. Und sehe wann Siege
stimmen. Und wie bessere Tage kommen.
Und denke an Zauberer und Zirkus. Und bin
ein Besucher der liebt!

(C)Klaus Lutz




Ps.Die erste Fassung am 3.3.2016 um 21:41 Uhr auf:
www.die-gedichteschreiber.de veröffentlicht!!!
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