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Gedichte über Einsamkeit - Seite 103


Neufinden des Ichs

Verwegene Gassen
Möchte vergangene Zeiten hinter mir lassen
Mich neu strukturieren und motivieren
mir selbst finden
Einfinden im inneren ,,ich"
Mir selbst der Nächste sein
Mich lieben mit Ecken und Kanten
Möchte überhören falsche Gespräche
Übertönen Misstöne
Andere Maßstäbe gelten lassen
Neuanfänge starten
Nicht zuviel erwarten
Spielen mit offenen Karten
Kein Katz und Maus Spiel
Gute Ziele neu anpeilen
Abprall giftiger Pfeile...
Abwenden von falschen Freundschaften...
Rechtzeitiges Erkennen und neu benennen
Ja bewusst Streu vom Weizen trennen...
Lösen von fesselnden Seilen...
Nicht beeilen
Nicht davoneilen
Nicht erzwingen oder aufgeben
Eher Seele aufräumen
Tagträumen
Freiräume für die Seele schaffen
Nicht raffen oder gaffen
Nur nicht zum Affen machen lassen
Fussfassen
Loslassen im rechten Augenblick
Nix kommt zurück
Es bleibt die Erinnerung
Sie verblasst nie
In deinem Herzen ist sie geschrieben
Manchmal auch reingetrieben
Die Wunden verheilen langsam
Brechen vielleicht manchmal wieder auf
Nimm es in Kauf...
Es ist der Lebenslauf...
Narben werden sicher verblassen...
Man muss versuchen es zu zulassen...
Es ist nicht immer einfach
dennoch unbeirrt weiter immer zu ohne Ende bis zur letzten Wende so war und ist
Es eben das Leben....
Auch wenn manchmal das Schicksal mal einen Umweg nimmt es ist und bleibt eine
Art von Wundertüte jeder Augenblick neu geboren und neu erwacht...
Mit seiner eigenwilligen Macht...
Für Jeden zugedacht...
Es liegt in unseren Händen wie oder was kommen mag Tag ein Tag aus...
Aus die Maus


© K.J

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Ich habe verdammt nochmal Angst!

Habe Angst davor nach draußen zu gehen,
mich unterhalten zu müssen,
mit fremden Menschen,
deren Erwartungen zu erfüllen.

Während ihre Blicke auf mir ruhen,
mein Körper unbändig zittert,
mein Herzschlag sich beschleunigt,
meine Augen nach einem Fluchtweg suchen.

Habe Angst vor meiner Familie,
davor mich rechtfertigen zu müssen,
auf Unverständnis zu stoßen,
wie immer im Stich gelassen zu werden.

Ich rolle mich zusammen,
mache mich innerlich ganz klein,
versuche mich zu wappnen,
für das Kommende.

Bin wie ein Embryo,
sehne mich nach Liebe und Geborgenheit,
fühle mich ganz hilflos,
während ich mir selbst überlassen bin.

Habe Angst vor meinen dunklen Gedanken,
ihnen zuhören zu müssen,
sie nicht ausblenden zu können,
wahnsinnig zu werden.

Ich streife durch die Natur,
nehme um mich herum alles wahr,
sauge gierig Luft in meine Lungen,
drohe sonst zu ersticken.

Habe Angst vor einer Therapie,
davor, dass alles umsonst ist,
dass alles nur noch schlimmer wird,
dass mein letzter Funken Hoffnung erlischt.

Sie ist meine letzte Chance,
will nicht versagen,
habe keine Kraft zum Ausprobieren,
wir beide müssen an einem Strang ziehen.

Angst davor mich der Dunkelheit zu ergeben,
mich fallen zu lassen,
mich einfach so aus dem Staub zu machen,
den langwierigen Kampf zu verlieren.

Wer war ich? Und wer bin ich jetzt?
Mein Leben in einer Endlosschleife,
langweilig mitanzusehen,
kann mich selber nicht mehr ertragen.

Vor all diesen Dingen habe ich Angst,
aber die größte Angst habe ich vor dem Leben,
für mich ist es eine Qual,
will es mir nicht schön reden.


© Lily .N. Hope


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