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Gedichte Über Beziehungen - Seite 256




Leben

Leben



Sternenlose Nacht
sie hat mich gepackt
Am Fenster im 8. Stock
die Straßenlaternen flackern
Ein Schrei weit entfernt, klingt so nah
Ein knurren ein Hecheln, ein Heulen...

Undurchdringliche Nebelschwaden
ziehen an meinen Blick vorbei
riesige Häuserflächen sind verschwunden
schemenhafte Gestalten, sie kommen
und sie gehen, einige schauen zu mir
haben mich gesehen, blieben alle stehen

Der volle Mond mich nicht beschützt
Sie schweben auf mich zu und schreien
ich kann sie nicht verstehen
es werden immer...immer mehr
flackerndes, blaues Licht!
Heulende, winselnde Töne überall

Knarrende, trampelnde Geräusche
hinter mir, viele noch dunklere Gestalten
tragen fratzenähnliche Masken
sie grinsen mich unentwegt an
Eine neue Gestalt, ganz in weiß
engelsgleich - Sie redet mit mir

Meine Angst bleibt steh'n
zerrt nicht mehr an mir herum
Diese Stimme verzaubert mich
"Karl! Bitte tue das nicht!" "Bitte nicht!"
Ich breite meine Arme zur Ihr aus
sie greift sanft zu, nimmt mich in Ihre Arme

Diesen Duft, kenne ihn irgendwo her...
Der Nebelschleier weicht von meinen
Augen, Tränen klar und rein
salzig wie das Leben, entrinnen mir
Rosanne! "Was machst Du hier"
fragte ich verzweifelt froh!

Oh Karl! verabredet waren wir
nur wir zwei diesesmal
niemand anderes dabei
Zwei Stunden hab' ich gewartet
bist nicht ans Telefon gegangen....
Bin losgefahren, hatte Angst um Dich
das Dir etwas passiert ist

Jetzt fällt's mir ein, das Klingeln
eine Stunde vor unserem Date
es ging mir durch Mark und Bein
zerstörte mein Sein
Dieses Klingeln kenne ich schon lange
Bevor ich Dich kennenlernte
immer wieder diese Absagen!
"Können wir das verschieben
auf ein anderes mal"

Doch bei Dir war alles anders
habe gespürt, was Du für mich empfindest
Was ich fühle, wenn ich Dich sehe
Ich konnte nicht dran gehen
wollte die Absage nicht hören!
Alles war plötzlich so sinnlos
Rosanne, liebste Rosanne...
Schaue auf das Handy, "Mutter"
stand im Anrufregister
alles brach aus mir raus

Die dunklen Gestalten, Polizisten
sie gingen alle langsam und leise hinaus
Dein weißer Mantel, wie Mondlicht...
...halte es jetzt nicht mehr aus
Schau in Deine kastanienbraunen Augen
zieh' Dich ganz nah an mich heran

Dieser Kuss, so sehr von mir erhofft
wurde alles, was ich bisher nicht kannte
Die Zeit schaute uns zu
blieb im Zimmer stehn!
Zwei Menschen vereint, fast verloren
zwei Liebende wurden neugeboren...





Jwu 68
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Ich wollte auch mal ein Liebesgedicht schreiben

Mein Bruder kann sehr gut Liebesgedichte schreiben
und jetzt wird es an der Zeit ihm das zu zeigen,
das ich trotz unser Vergangenheit es auch tun kann.
Ohne Liebe ist man einfach kein Mann.

Ich hatte meine Ex-Frau wirklich nur einmal gesehen
und schon war es um mich geschehen.
Ab diesem Moment geisterte sie in meinen Träumen herum.
Ich stand ein zweites Mal vor ihr und ich blieb stumm.

Ich hatte so etwas noch nie bis zu diesem Zeitpunkt gespürt,
das mir eine Person die Kehle zuschnürt.
Sie nur, bist du so schüchtern oder tust du nur so?
Diese Frage brach das Eis und darüber war ich sehr froh.

Schüchtern blieb ich aber noch eine ganze Weile.
Ich dachte, mit der körperlichen Liebe habe ich keine Eile.
Sie verstand das und das ist kein Stuss,
die erste Annäherung war auf der Wange ein kleiner Kuss.

Seit diesem Zeitpunkt waren wir unzertrennlich.
In den nächsten 30 Jahren habe ich nicht nur einmal gesagt,
"ich liebe Dich".
Wir hatten auch die Gründung einer Familie gewagt.

Ich musste aber leider einsehen
und mir wirklich eingestehen,
das absolut nichts unendlich geht.
Nach 25 Ehejahren war sie dann weg.

Diese Frau liebte ich auch danach noch so sehr.
Leider brachte dies absolut gar nichts mehr.
Sie hatte sich nun entschieden.
Seitdem habe ich nun Gedichte geschrieben.

Eins hatte ich schon einmal geschrieben ...

Mein letzter Wunsch ist, meine ganze Familie wieder zu sehen.
Nur so könnte ich mit einem guten Gewissen aus dem Leben gehen.
Ich bereue meine möglichen Fehler wirklich sehr.
Aber leider Fehler sind genauso wie Teer.
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