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Gedichte Über Beziehungen - Seite 251




Zitrone in der Wunde

Du rufst meinen Namen,
der Bus hält an.
Du rennst mir hinterher,
ich steig ein.
Die Tür schließt sich.
Du wirst uns nicht mehr erreichen.
Es ist vorbei.
Vorbei.

Renn mir nicht länger hinterher.
Renn nicht mehr.
Ich bin nicht mehr da.
Ein Herz aus Pappe, das pulsiert und zerbricht,
du wirst es nicht mehr aufsammeln.
Diese Liebe fühlt sich an
wie liegender Biomüll auf einsamen Straßen.

Darling, versteh: Es ist vorbei.
Du hast’s nicht geschnallt,
aber so hast du entschieden.
Lägen die Karten offen,
auch die götter würden dir das zeigen.
ayayayay ayaiaiaiaaa,

Mein Herz brennt – wie Zitrone auf offener Wunde.
Ich fühl nichts. Nur Leere,
die friert wie Eis in meinem Inneren.
Stille jede Sekunde.
Du rufst – doch ich bin nicht mehr da.
Du bist frei. Für dein neues Glück.
Und ich, ich schaue nicht mehr zurück.

Du rufst meinen Namen,
doch was willst du noch sagen?
Ich fühl keine Liebe –
nur Narben, die nicht fragen.
Ich hab dir vergeben,
für eine Nacht.
Es war dieselbe Leier.
Wieder sie –
in deinen Armen.
Dieses Gift brannte einst in meinen Venen,
Jetzt ist es verglüht.
Vielleicht liebst du sie.
Vielleicht war ich nur die Pause.
Ich mache euch den Weg frei.
ayayayay ayaiaiaiaaa,
ich war dein Zuhause,
und du, du warst nur Zeitvertreib.

Mein Herz brennt – wie Zitrone in der Wunde.
Ich fühl nichts – nur Stille jede Sekunde.
Du rufst – doch ich bin nicht mehr da.
Du bist frei. Für dein neues Glück.
Und ich, ich schau nicht mehr zurück.

Ich trag mein Baby,
nur unser Weg,
und ich geb ihm alles,
was du nie konntest sein.
Ich bau uns ein Zuhause
aus dem,
was du verbranntest.

Kein "wir", kein "uns",
nur ich und dieser kleine Herzschlag in meinen Armen.

Du rufst, schreist nach mir,
so ist das Leben.
Doch ich bin nicht mehr da.
ayayayay ayaiaiaiaaa.

©Saliah Ylenia, 21.09.2025
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Hoher Preis für Mutterglück

Niemand hat mich gewarnt,
sich schützend vor mich gestellt.
Vor der Liebe und was daraus entsteht.
Wie toll man sich fühlt,oder wie tief man fällt.
Du wirst vertrauen, ahnst nicht-
Du wirst dein Schloß der Liebe auf Treibsand bauen!
Offen umarmst Du das Gefühl,
das in Dir nicht enden will!
Liebe macht Frauen Paarungsbereit,
der Wunsch nach Kindern macht sich breit.
Männer halten jetzt schon Ausschau,
was noch anderes für sie über bleibt.
Sie zeigen ihr zweites Gesicht.
Sie ahnen,das diese Liebe zerbricht.
Frauen -anstatt sich auszutoben,
für das Leben zu lernen -
werden Sie durch eine Entscheidung
die Leichtigkeit, Lachen und Glück
aus ihrem Dasein entfernen.
Kinder sind das größte Glück,
der Halt im Leben.
Du wirst als Mutter mehr verlieren
als gewinnen,und noch fühlst Du dich gut dabei,ist deine Liebe zu dem Mann,
dem Vater der Kindes längst entzwei.

Alleine mit dem Kind wird dein persönlicher Untergang beginnen!
Viele Jahre ziehst Du das Kind groß.
Ohne Party, Lachen -
tun,was immer man will
Alles hat sich verändert, alles ist still.
Wenn die Kinder flügge sind,
werden Mütter oft peinlich für ihr Kind

Und wenn das Kind die erste Liebe erlebt,bedeutet es für die Mutter -
das Sie nicht auf Platz eins,
sondern auf dem letzten Platz steht!
Ist das Kind aus dem Haus,wird im Leben der Mutter die Stille laut.
Plötzlich zerreißt das Band von
Mutter und Kind,
weil sie sich fremd geworden sind!
Kinder gehen ihren Weg.
Vieles was Mütter tun und machen -
kann auf einmal Respektlosigkeit entfachen.
Zurück kann man den Weg nicht gehn,
und vorne gibt es nichts zu sehen!
Die Liebe läßt uns nicht erkennen,
das wir in den Untergang rennen.
Denn jung sein können die Frauen nicht mehr,und unter dem-"Älter aussehen"
leiden Sie sehr.
Woher sollte man denn wissen, das wir für Liebe und Kinder leiden müssen!
Das Alter zeigt uns dann den Weg,auf
dem Einsamkeit,Angst und traurig sein steht.
Mutterliebe,das ist gewiß -
ein Beziehungskiller ist.
Liebe,die so schön begonnen,
hat nicht Mal einen Trostpreis gewonnen!
Zu spät,es führt kein Weg zurück!
Der Preis ist hoch für "Mutterglück".
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