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Gedichte über Adventsgedichte - Seite 74




Adventskalender

1, Der Wirt

Jetzt noch schnell ein Doppelzimmer?
Die Gäste werden immer schlimmer!
Und eine Schwangere dabei,
erst zahlen zwei, und dann sind’s drei.
Schickt mal diese Hungerleider,
mit ihren dürren Esel weiter,
die schauen wie die Penner aus,
wir sind hier ein Vier-Sterne-Haus.


2, Ein Glühweinhändler

Der Laden läuft, ich kann nicht klagen,
besonders in den Weihnachtstagen.
Letzter Jahr, da war es bitter,
nur 20 000 Hektoliter,
doch wenn der Schnee noch liegen bleibt,
um 10 % mein Umsatz steigt.
Ach so - wegen Besinnlichkeit,
für so was hab ich keine Zeit.


3, Ein Römer

Also, Sie fragen vielleicht Sachen,
irgendjemand muss es machen,
die Befehle sind halt so,
und ich bin bloß Centurio.
Wir töten ganz human und schnell,
man kann auch sagen rationell.
Was männlich ist und neugeboren,
bleibt dabei halt nicht ungeschoren!


4, Der Ochs

Wissen Sie, das war ja so:
Ich lag so rum, auf meinem Stroh,
hab grad mein Heu noch mal verdaut,
da ha’m die beiden reingeschaut.
‘ne Frau, hochschwanger, und ein Mann,
Sie ahnen nicht was dann begann:
Die blieben hier, bis nach Dreikönig,
mein Stall ist klein, und Stroh is` wenig,
und dann der Esel mit dabei,
stinkt wie die Sau und frisst für drei!


5, Das Rentier

Gestatten, Rudolph ist mein Name,
ich mach Transport und auch Reklame,
ich weiß nicht was da vor sich ging,
ich bin im Weihnachts-Marketing.
Viel Arbeit und bescheidener Lohn,
so wie in jeder Spedition,
und mein Chef ist ziemlich schwer,
scheiß Personenfernverkehr!


6, Der Nikolaus

Nein, ich bin nicht der Weihnachtsmann,
gehöre keiner Lobby an!
Ich war einmal, vor langer Zeit,
beschäftigt mit Sozialarbeit.
Schön, dass mich ein jeder kennt,
ich komm halt günstig im Advent,
Weihnachten, das kommt dann später,
ach was red ich - weiß doch jeder!


7, Der Kaiser Augustus

Ich kenn nicht alle Einzelheiten,
doch mit dem Kind gab’s Schwierigkeiten.
Die römischen Götter warn auch nicht schlecht,
egal ob sie nun Phantasie oder echt,
und seit diesem Kind geht’s um Liebe und Frieden,
der denkt sich wohl Rom lässt sich so etwas bieten?
Da kommt so ein Lauser und bildet sich ein,
er könnte ein Gott, oder `n Sohn von ihm sein.


8, Ein Schaf

Ich und meine ganze Herde,
wir hätten da eine Beschwerde:
Wir war`n acht Stunden auf den Beinen,
bis die Touristen da erscheinen,
dann muss die ganze Hirtenzunft,
noch hin zu dieser Niederkunft,
diesen schweren Weg beschreiten,
und das in unsern Ruhezeiten.
Geht uns die Sache etwas an?
Ich schließ mich der Gewerkschaft an!


9, Der Hund

Das war ja alles gar nicht schlecht,
bloß eines find ich ungerecht:
Mich vergisst man wieder fast,
und dabei hab ich aufgepasst.
Ich kümmerte mich jederzeit,
persönlich um die Sicherheit.
Ich hab dem Christkind als erster gedient,
da hätte ich schon einen Knochen verdient!


10, Ein Obdachloser

Mein Name tut hier nichts zur Sache,
und Weihnachten? Das ich nicht lache!
Jeder rennt geschäftig weiter,
und keiner sieht die Außenseiter.
Die waren doch damals auch obdachlos,
und heute feiert man sie ganz groß,
jetzt tut mal nicht gar so christlich hier,
Ihr bietet uns doch auch kein Quartier.


11, Ein Engel

Ich hatte Dienst, um diese Zeit,
laut Dienstplan seiner Heiligkeit,
ich dachte das wird eine stille Nacht,
und hab diesen dämlichen Stall bewacht.
Es dauerte länger, bis ich es kapierte,
was in diesem Stall dann so alles passierte,
Jetzt weiß ich, es ist nicht übertrieben,
wir haben Weltgeschichte geschrieben!
In meinem Stall, dem Chef sein Sohn,
da spricht man heute noch davon!


12, Ein Pfarrer

Ich weiß nicht wie ich’s sagen soll,
ja, früher war die Kirche voll.
Das Haus des Herrn steht meistens leer,
von Christi Geburt, da weiß man nichts mehr.
Ein Gottesdienst ist kein großer Event,
ne Art „Happy Hour“ die nicht mehr im Trend.
Schau`n Sie vorbei, Sie sind herzlich willkommen,
und Spenden werden hier auch genommen.


13, Der Hirte

Das Leben als Hirte ist recht monoton,
der Hund und die Schafe, das war’s dann auch schon,
dann war bei dem Stall dieses helle Licht,
wenn ich das erzähle, das glaubt man mir nicht.
Ich hab in dem Stall diese Leute getroffen,
Sie müssen mir glauben, ich war nicht besoffen.
Das ganze, das war so, man kann’s nicht beschreiben,
ich konnte nicht anders, ich musste dort bleiben.
Das Kind, das hat uns total fasziniert,
ich weiß nicht warum, doch so ist es passiert.


14, Eine Hebamme

Hallo Ihr zusammen, sehr angenehm,
Hebamme bin ich, aus Bethlehem.
Geburt ist ja immer ‘ne ganz tolle Sache,
aber besonders wenn ich sie mache,
und Hausgeburt ist zurzeit wieder „in“,
aber doch nicht dort wo die Viecher sinn!
Wenn das noch mal passiert, dann helf ich bestimmt,
selbst wenn die Kasse es nicht übernimmt!


15, Ein Journalist

Schwangere Jungfrau wurde gefunden!
Erwartetes Kind wurde heimlich entbunden,
Mutter meidet die Öffentlichkeit.
Gibt es Gefahr für die Staatssicherheit?
Herodes mobilisiert seine Truppe,
die melden die erste Pilgergruppe!
Vorläufig bleiben Verdächtige frei,
lesen Sie Bild, denn Bild war dabei!


16, Maria

Ach bitte, fragen Sie mich nicht,
ich wollte nie ins Rampenlicht.
Man huldigt, man betet und man frohlockt,
was hab ich denn da bloß wieder verbockt?
Alles begann als der Engel erschien,
bitte hören Sie auf, vor mir nieder zu knien.
Ich komme dazu wie die Jungfrau zum Kind,
und jetzt sitz ich im Stall zwischen Esel und Rind.


17, Das Jugendamt

Nach Aktenlage, sag ich mal,
haben wir da keine Wahl!
Kein Dach überm Kopf und kein Essen im Haus,
und dann sieht es ja sehr nach Scheinehe aus!
Mensch und Tier im selben Raum,
da hab ich ja gar keine Handlungsspielraum,
der Mann soll ja nicht mal der Vater sein,
was soll ich da machen? Das Kind muss ins Heim!


18, Der Esel

Eines möchte ich Ihnen mal sagen,
ich habe Gottes Sohn getragen!
Es war ein Esel und kein stolzes Ross,
sie ham keine Ahnung wie ich das genoss!
Ich – der Esel, der primitive!
Und ich brauch keine Dankesbriefe.
Wenn Sie wieder einmal „Blöder Esel“ sagen,
dann denken Sie dran: „Ich hab Ihn getragen!“


19, Herodes

Sie kennen mich sicher, ich bin der Herodes,
König der Juden und Bringer des Todes.
Mein Ruf ist auf ewig total ruiniert,
denn mir ist die Sache mit Jesus passiert!
Die Geschichte ist zu mir sehr ungerecht,
denn als König, da war ich wirklich nicht schlecht,
und ein einziges mal, da war ich halt grobb,
Mensch, ich war jung und ich brauchte den Job.


20, Josef

Ich, Josef, bin die ärmste Sau,
ich hab ein Kind und eine Frau,
und Frau und Kind sind doch nicht mein,
da fühlt man sich schon sehr allein,
und alle wissen es wahrscheinlich,
darum ist es mir so peinlich.
Ich bin halt bloß ein Zimmermann,
und das ist alles was ich kann.
lachen Sie mich ruhig aus,
ich schmeiß die beiden doch nicht raus!


21, Einer der Drei Könige

Ich und meine zwei Kollegen,
gingen lang auf schweren Wegen,
quer durch Wüsten und durch Steppen,
sind wir König, oder Deppen?
Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten wir bloß,
erschrecken Sie nicht, das war kostenlos,
und Weihrauch und Myrrhe, das braucht man im Leben,
wir konnten ja noch nichts von Playmobil geben.


22, Santa Claus

Ho ho, ich bin der Santa Claus,
ich komm durch den Kamin ins Haus,
und meine Rentiere sind schnell,
bloß ich bin geistig nicht so hell.
Sehe ich Kinder irgendwo,
dann ruf ich immer ho ho ho!
Christkind? Krippe? Bethlehem?
Hab ich am Nordpol nie gesehn!


23, Ein Student

Es weihnachtet wirklich im ganzen Land,
besonders an meinem Bratwurststand,
Ich hab dort vier Wochen verkauft und gebraten,
jetzt steht er mir bis zum Hals, dieser Laden.
Die zahlten mir dort fünf sechzig die Stunde,
doch bei dieser Musik, geht man schnell vor die Hunde.
Vorläufig hab ich nen Weihnachtsmarktschaden,
ich höre nichts mehr und ich will nicht mehr braten,
auf Weihnachten hab ich zurzeit wenig Bock,
ich mach mir ne Pizza und höre nur Rock!


24, Gott

Na wenigstens ist Euch die Story bekannt,
die ich damals abzog im Heiligen Land.
Und alles was da in der Krippe passiert,
das habt Ihr ja umfangreich ausgarniert.
Das ganze Drumrum, das wird immer mehr,
ich und mein Sohn, wir wundern uns sehr,
wir verhielten uns damals doch ziemlich dezent,
braucht Ihr denn wirklich den großen Event?
Hättet Ihr ohne schenken und essen,
schon die Geburt meines Sohnes vergessen?
Nein, ich klage Euch deshalb nicht an,
ich sag ja nur, dass es ganz einfach begann,
aber Plätzchen und Glühwein, die müssen schon sein,
mein Sohn der verwandelt ja Wasser in Wein.
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AdventskaLänder

1. DEUTSCHLAND

Deutsche Plätzchen, deutscher Stollen
Deutscher Glühwein, deutsche Wurst,
sollen allen Menschen lindern,
Weihnachtshunger, Weihnachtsdurst,
Deutsche Gans mit deutschem Blaukraut,
Stille Nacht, Oh Tannenbaum,
Dehnbarkeit des deutschen Magens,
unbegrenzt, man glaubt es kaum.


2. USA

In einem Truck fährt Santa Claus,
gewöhnlich Coca Cola aus,
dazu tut er Fastfood fressen
und hat das Christkind längst vergessen.
Die Engel tragen Chicken-wings,
ein jeder kauft verrückte things,
Christmas in America,
the money makes it wonderbar!


3. CHINA

Früher war bei den Chinesen,
Weihnacht unbekannt gewesen,
heut wird alles produziert,
was Dir Dein Weihnachtsfest verziert,
darum sieht jeder Santa Claus,
ein bisschen wie der Mao aus.


4. ITALIEN

Die Spagetti sind al dente,
die Bambino bringt Präsente,
Omerta in die Stille Nacht,
Pizzeria Urlaub macht,
Bon Natale mi amore,
plus uno Grappa, per favore.


5. SCHWEDEN

Wo isst man gerne Weihnachtsschinken?
Wo trifft man sich um Glögg zu trinken?
Wo lädt am Heiligabend um Drei,
der Donald Duck zum fernsehen ei`?
Wo bringt der Julbock Geschenke für jeden?
Ich will es Euch sagen: Das is’ in Schweden!


6. ISLAND

Es kommen dreizehn Weihnachtszwerge,
runter vom verschneiten Berge,
jeden Tag kommt einer ins Haus,
sie machen nur Blödsinn und toben sich aus.
Ab fünfundzwanzigsten gehen sie heim,
und wieder geht täglich, nur einer allein,
Ihre Mutter, die Grylla, die frisst böse Kinder,
da is’ schon was los, auf Island im Winter.


7. SPANIEN

Was Katalanen zelebrieren,
da würden wir uns recht genieren:
Die Krippe ziert eine Figur,
die entleert den Darm sich nur,
und vor dem guten Weihnachtsmahl,
da wünschen die sich gerne mal:
„Esse reichlich, scheiß Dich aus,
und fürchte nicht den Tod im Haus.“


8. MEXIKO

Schon Mitte Dezember fängt Weihnachten an,
der Herbergssuche gedenkt man dann.
Die Gastwirte in die Lokale winken,
Pinjata zerschlagen und Ponche zu trinken.
Dann fühlen die Mexikaner sich wohl,
denn so ein „Ponche“ ist mit Alkohol.


9. NEUSEELAND

Wenn Santa am Strand eine Pute verspeist,
dann ist er weit in den Süden gereist,
dann singt er dort „Carols by Candlelight“,
sonst merkt er ja nichts von der Weihnachtszeit,
denn Glühwein und Schnee sind im unbekannt,
hier brennt ihm nur Sonne auf sein Gewand.


10. BULGARIEN

An Heiligabend dreizehn Gänge,
zieh’n das Essen in die länge,
und auch wenn alles vegetarisch,
ist diese Menge fast barbarisch.
Am nächsten Tag gibt`s Huhn und Schwein,
man stopft Berge in sich rein,
und wer bulgarisch Weihnacht feiert,
dem wird der Magen ausgeleiert.


11. IRLAND

Heiligabend im irischen Pub,
fließt das Guinness nicht zu knapp,
die Stimmung ist herrlich bei Alten und Jungen,
es wird getrunken und es wird gesungen,
doch am nächsten Tag ist die Stadt völlig leer,
kein Bus, keine Kneipe – gar nichts geht mehr,
und wenn Maria mit Josef durch Dublin spaziert,
dann werden sie nirgendwo einquartiert.


12. BRASILIEN

Gewöhnlich kommt der Weihnachtsmann,
mit Helikopter im Stadion an,
anstatt besinnlicher Festtagsruh,
feiert man mit einem Barbecue,
keine Tannenbäume gibt’s hier,
aber man trinkt gekühltes Bier.
Kann doch auch recht verlockend sein,
vielleicht lädt uns mal jemand ein?


13. RUSSLAND

In Russland reicht die Tradition,
meistens nur bis zur Revolution,
vorher, da brachte der Nikolai,
den Kindern die Geschenke vorbei,
heut kommt an Neujahr der „Djed Maroz“,
ansonsten ist Weihnachten nicht mehr viel los!


14. VATIKANSTAAT

Selbst der Papst im Vatikan,
zündet einen Christbaum an,
und Lebkuchen, in großer Zahl,
bringt ihm das Küchenpersonal.
Ob er dazu Glühwein trinkt?
Oder Halleluja singt?
Schaut das Christkind zu ihm rein,
oder is’ er ganz allein?
Man weiß ja nicht, wie’s ihm so geht,
die sind dort immer sehr diskret.


15. TSCHECHEI

Die Weihnachtszeit, die informiert,
was dem Tschechen bald passiert:
Wer einen Apfel richtig schneidet,
der kein Unglück nicht erleidet!
Wer Schuhe richtig werfen kann,
auf die wartet ein Bräutigam,
und um Reichtum zu ersparen:
Karpfenschuppen aufbewahren!
Und wenn nichts davon passiert,
wird’s nächstes Jahr noch mal probiert!


16. BAYERN

Wenn der Hias vom Oberland,
sich neischdelld in sei Hirdngwand,
die Zenzi aff an Esl reid,
nacherd is es ball su weid,
der Sepp, der mold sei Gsichd schwarz o,
das er den Kaschper schpielen koo.
Des Gribbnschbill am Tegernsee,
is hald oiwei bsonders schee!


17. JAPAN

Glühwein, Schnäpse, Dresdner Stollen,
es gibt alles was Sie wollen,
"German-Bratwurst" gibt's mit Reis,
es is’ "lovely", es is’ "nice".
Der Wilmersdorfer Kinderchor,
schreit "Oh Tannenbaum" ins Ohr,
und alle Engel sind schon da,
am Weihnachtsmarkt in Osaka.


18. FRANKREICH

Weihnachten bei den Franzosen,
braucht man Hunger, und zwar großen,
denn unsre Nachbarn, links vom Rhein,
stopfen vieles in sich rein.

Keinen Neid, ihr Alemannen,
euch tut auch die Wampe spannen,
und der Franzos’ hat einmal frei,
ihr habt der Feiertage drei!


19. ISRAEL

Koscheres wird hier serviert,
welches man in Öl frittiert,
für die Kinder gibt’s Bescherung,
und man gedenkt der Ölvermehrung,
Überall sich dieses Fest,
als Hanukka bezeichnen lässt.
Sicher mag da vieles fehlen,
und trotzdem gibt es Parallelen!


20. PAPUA-NEUGUINEA

Schon vor langen einmal war,
auf Papua ein Missionar,
der predigte den armen Heiden,
von Bethlehem und diesen Zeiten.

Nach dem Fest war er verschwunden,
man hat die Knochen nur gefunden,
sie kochten ihn mit recht viel Zwiebel,
und lasen was aus seiner Bibel!


21. Trachtencenter „LODENLAND“

Beim Trachten-Schorsch im Lodenland,
is’ Weihnacht auch nicht unbekannt,
denn wer die Kundenkarte hat,
kriegt 10 % Adventsrabatt.

Der Baumwolljanker ,Santa Claus',
geht jetzt für 20,- Euro raus,
und ganz unten im Foyer,
rieselt von der Decke Schnee.


22. WESTJORDANLAND

Der Ort an dem die Krippe stand,
ist uns als Bethlehem bekannt,
und verschied'ne Konfessionen,
dort nun in einer Kirche wohnen.

Manches mal, am Fest der Liebe,
streiten die, dann setzt es Hiebe,
und sogar mit dem Besenstiel,
verfechten sie ihr Glaubensziel!


23. DDR

Neben dem Räuchermännchen steht,
aus Bielefeld ein Westpacket,
und Mutter streicht Lametta glatt,
das sie noch von der Oma hat.
Jedes Jahr dieselbe Leier,
auf unserer Brigadefeier,
doch Morgen, sagt man, gibt es Schnee,
dank dem ZK der SED!


24. DAS FINALE

Man sieht, das sich das Weihnachtsfest,
differenziert gestalten lässt,
es gibt verschied’ne Traditionen,
je nachdem, wo Sie halt wohnen,
hier die Krippe, dort ein Baum,
hier Glühwein, dort ein Bier mit Schaum,
die einen brauchen Neonlicht,
dann sehen sie die andern nicht,
ich ess mich immer viel zu satt,
und manchen gibt’s, der gar nichts hat.

Vielleicht sollten wir bedenken,
ob’s nötig ist, so viel zu schenken,
für viele ist’s das höchste Gut,
wenn man ihnen zuhör’n tut,
doch selbst das Fest der Papuanesen,
ist sicher gut gemeint gewesen.
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