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Gedichte über Abenteuer - Seite 38


Turn me on!

Musik an und ich hab dich im Sinn
wie du dich bewegst, tänzelst, lachst
schon sehe ich dich als Hauptgewinn
weil du mich überglücklich machst

dein ganzes weibliches Wesen ist heiß
dein Sexapeal ist nicht von dieser Welt
um dich dreht sich alles, als der Beweis
du bist als Venusbotschafterin abgestellt

ich will dich einfangen
mich bei dir einhängen
in deinen Hüftschwung gelangen
mich dazwischen zwängen
dein Rhythmus macht befangen
will mich in dich drängeln

jede Richtungsänderung erleben
mich mit dir aufregend bewegen
bin deinem Blick längst erlegen
deine Erotik ist so verwegen
ich werd mich dir ergeben
nur deiner Künste wegen

will dich weiter Tanzen sehen
deinen Kurven nicht widerstehen
schon beim Zusehen dich lieben
deiner Schwingung am Erliegen
deine Ekstase will ich probieren
mit dir taktisch eng melodisieren

jeder Dreh eine Sensation
jeder Kick eine Kontraktion
ein Salve an Muskelzuckern
fließt herab an dir wie Butter

Wellen wilder Weiblichkeit
jede Woge mich voll erwischt
deine einzigartige Lüsternheit
überhitzt mich mit deiner Gischt

du lässt jetzt keine Gnade walten
kennst mit mir jetzt kein Pardon
ich soll dich ja ganz aushalten
bis zum letzten Takt und Ton

du bestimmst, wann es soweit ist
willst mich bis zum Finale haben
wenn du mit deinem Tanz fertig bist
erst dann, wirst du Stop sagen ...

mit noch eindeutigeren Posen
gestikulierenden Hinweisen
bist du jetzt innerlich am Tosen
dein Verstand will ausreißen

deine Sinne sind deaktiviert
dein Zentrum voll fokusiert
deine Bewegung angehalten
Anderes ist beim Entfalten

ursprüngliches Auskeuchen
Stromschläge erblitzen
allmähliches Ausleuchten
Tänzer, die ausschwitzen ...

turn me off!

© meteor 2025
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Naturerotik

Glitzernd der Abendtau auf dem grünen Gras,
deine schönen Haare vom Seebad noch nass,
die Sonne glänzt in deinen funkelnden Augen,
gern möcht' ich die Wassertropfen dir absaugen.

Niemand der uns beide hier sieht,
ein paar Vögel pfeiffen ihr Lied,
im Gras zirpen vereinzelt Grillen,
lass uns endlich unser Verlangen stillen!

Warmer Wind umhaucht uns zart,
Gefühle lüstern im Einklang gepaart,
unweit plätschert leise ein Bach,
unsere nackten Körper liegen brach...

Abendnebel steigt langsam auf vom See,
mit Küssen ich deinen Körper verseh',
wie eine Sinnflut überfalle ich dich,
mit deinem Aufstöhnen erregst du mich!

Im heller schillernden Mondenschein,
geben wir uns unserer Leidenschaft hin,
so aufregend kann ein Frühlingsabend sein,
wir nur noch uns beide jetzt im Sinn...

Meine Zunge mit deinen Brüsten sich vergnügt,
deine harten Knospen abwechselnd betrügt!
heißer Atem mit Zungenküssen ausgetauscht,
ungebremst von unserer Erregung berauscht...

Gegenseitig wir uns überall liebkosen,
alle erogene Zonen gierig stimuliert,
stürmische Lustwellen uns umtosen,
überall es in und auf uns vibriert...

Unsere Leiber längst zusammen in sich winden,
zielgenau den Weg ineinander schnell finden!
Verschmelzen gleitend zu einem Lustgebilde,
führen nur Natürliches nun im Schilde...

Nur von Verlangen noch angetrieben,
unsere Körper sich wie wild verbiegen...
soviel Hochgenuss endlich erleben,
gemeinsam innerlich wir gleich erbeben!

Zusammen wir explodieren und entzücken,
orgastisch sich gleichzeitig zu beglücken,
anzukommen im Reich der Sinne,
diese herrliche Zeit doch nie verrinne...

Manche Stunde wir so längst verbracht,
glückselig verschlafen wir die Restnacht...
irgendwann der Morgen dämmert indessen,
doch diese Nacht werden wir nie vergessen.

© meteor 2025
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