Nach Süden zieht des Schiffes Kurs,
zum sechsten Kontinent,
den man im Seefahrerjargon
auch als Antarktis kennt.
Mit einem Fährschiff, klein, doch hart
genug, das Eis zu brechen,
gehen wir glücklich an den Start,
um bald in See zu stechen.
Nicht lange und schon sehen wir
entfernt am Horizont
ein uns fast unbekanntes Tier
das lange hier schon wohnt:
Ganz leise schleichen wir so dann
mit Vorsicht und bedacht
uns an das fremde Wesen an,
das eine Pause macht.
Von nah erkennen wir schon bald
ein Fell im Lichte blitzen:
Die Seekuh, grau und dick und kalt,
scheint in der Sonn' zu schwitzen.
Ein großer Eisberg treibt vorbei,
d'rauf hundert Pinguine.
Laut schallt herüber ihr Geschrei,
als sei's eine Lawine.
Eine Fontäne, weißer Dampf,
steigt aus dem Wasser auf:
Ein Finnwal schießt mit laut Gestampf
aus tiefer See herauf.
Dann wendet unser Kreuzfahrtschiff
zurück zum Ausgangshafen.
Bald liegt es wieder an der Pier:
Die Passagiere schlafen.
Und morgen schon geht es zurück
ins ferne Heimatland.
Wohl jeder spürt das große Glück,
das er im Eise fand.