Profil von Micha Schneider

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Registriert seit dem: 10.03.2015
Geburtsdatum: * 13.06.1959 (60 Jahre)

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micha.schneider@saar-revue.com

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http://de-de.facebook.com/people/Micha-Schneider/100000166400636

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Anzahl Gedichte: 78
Anzahl Kommentare: 9
Gedichte gelesen: 53.752 mal
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Titel
18 Denken oder denken lassen? 10.03.15
Vorschautext:
Menschengeist, wo lenkst du hin,
wenn du all die Dinge liest,
jene mit und ohne Sinn,
all das, was den Tag vermiest?

Denkst du oder läßt du denken,
gehört dir noch dein eigen Hirn?
Läßt du dich von Fremden lenken
oder bietest du die trotz’ge Stirn?

Tag um Tag mit neuen Thesen
warnen sie vor Katastrophen:
...
17 Heilende Hände 10.03.15
Vorschautext:
Bist du krank, mein schönes Kind?
Dann lad' IHN zu dir geschwind!
Denn war Micha einmal da,
ist dein Kopf schnell wieder klar.
Fieber, Schmerz und Schüttelfrost,
entschwinden rasch wie mit der Post.
Er massiert die kranken Stellen,
läßt Geschwollenes abschwellen,
die Erfolge sprechen Bände –
sie sind heilsam, Michas Hände!

Auch wenn Zauber sei im Spiel,
...
16 Der Emir 10.03.15
Vorschautext:
Heute aß der Emir
einen frischen Kefir.
Trank dazu Kaffee
und noch einen Tee.

Plötzlich kam Fati-ma,
sagte nur kurz: „Sieh ma’,
was ich für dich trage.
Da kommt Sex in Frage!“

Darauf sprach der Emir:
„Das ist schön, doch weh’ mir!
...
15 ‪Wanderer, kommst Du nach Flandern‬ 10.03.15
Vorschautext:
Wanderer, kommst Du nach Flandern,
wo Ems, Maas und Schelde mäandern,
so sei auf der Hut vor den Flamen,
besonders vor flämischen Damen!

So vernahm ich deutlich von Andern,
die nur Flandern wollten durchwandern,
daß just jene flämischen Damen
gerne raubten der Wanderer Samen.

Denn diese mannstollen Flan-Deern
oft bringen so manchen ums Wandern.
...
14 Sie brauchen was zum Beißen 10.03.15
Vorschautext:
Sie brauchen was zum Beißen,
die Schwarzen und die Weißen,
die Roten und die Gelben,
die Rüden und die Welpen.

Die Menschen und die Tiere,
die Kälber und die Stiere,
die Fische und die Vögel,
die Würmer und die Egel.

Die Flöhe und die Läuse,
die Marder und die Mäuse,
...
13 Wir alle müssen lernen 10.03.15
Vorschautext:
Wir alle müssen lernen,
von Sonne, Mond und Sternen,
Geschichte und Chemie,
Prosa und Poesie.

Latein und Religion,
wen nennt’ man Gottes Sohn,
wann Nero hat gelebt
und Pompeji hat gebebt.

Was sind die Nibelungen,
wen David hat bezwungen,
...
12 Es war einmal ein Riesenzwerg 10.03.15
Vorschautext:
Es war einmal ein Riesenzwerg,
der schuftete in einem Berg.
Grub dort nach feinem Golde –
was jeder gerne wollte.

Es grub und grub der Riesenzwerg
so daß er kleiner wurd', der Berg.
Alsbald ein Jeder grollte,
weil niemand dies je wollte.

So kam es, daß der Riesenzwerg
viel größer wurde als der Berg.
...
11 Unter der Brause 10.03.15
Vorschautext:
Kleber und Gause,
steh'n unter der Brause.
Sagt Gause zu Kleber:
"Du bist nur ein Streber!"
Drauf Kleber zu Gause:
"Nun mach mal 'ne Pause!"
10 Kleber & Gause (mit den Zweien schielt man besser!) 10.03.15
Vorschautext:
Klebt der Kleber an der Gause,
macht das ZDF kurz Pause.
Will die Gause keinen Kleber,
boxt sie ihm kurz 'mal in die Leber.
9 Mitleid 10.03.15
Vorschautext:
Mitleid kann man sich nicht kaufen.
Mitleid kann man sich ersaufen.
Mitleid tut mehr weh als Leid.
Mitleid ist der Anderen Freud'.

Micha Schneider
8 Die Doofen steh’n bereit 10.03.15
Vorschautext:
Paris liegt an der Seine,
Amboise liegt an der Loire.
Warum ich dies erwähne,
das mach’ ich euch hier klar.

Kalkutta liegt am Ganges,
Berlin liegt an der Spree.
Der Grund dieses Gesanges
heißt: Bildung tut nicht weh!

Dein Wissen scheint profunder,
sofern dir noch einfällt,
...
7 Wanderer, kommst Du nach Perl 10.03.15
Vorschautext:
Wanderer, kommst Du nach Perl,
so bitte ich, suche den Kerl,
der mir stahl einst meine Uhr
im Reisebus der Brüder Bur.

Denn just bei der Reise nach Perl,
da rempelte doch dieser Kerl
mich an und klaute die Uhr,
inmitten des Busses von Bur.

Und wenn du findest in Perl,
den rempelnden, diebischen Kerl,
...
6 Schnulzen-Flug 10.03.15
Vorschautext:
Das Reimen scheint der Deutschen Frust
denn guter Reim ist selten.
Der Text, auf dem ein Schlager fußt,
läßt Poesie kaum gelten.

 
Nur Schmalz trieft aus den Poren – 
von Lyrik keine Spur.
Der Schlager quält die Ohren:
Die Musik schlecht, der Text – Tortur!

 
...
5 Unser Hund ist eine Weide 10.03.15
Vorschautext:
Unser Hund ist eine Weide
Für die Augen, alle beide.
Forderungen kennt er kaum.
Ihm genügt zum Glück ein Baum,
Den er dann und wann beschmutzt,
Weil dies seiner Blase nutzt.

Hundilein liebt Herrchen innig,
Was zudem auch noch sehr sinnig,
Wenn die Ehefrau schräg 'drauf –
So baut Hund das Herrchen auf.
Demnach ist ein Hund auch Kumpel,
...
4 Ein Mensch 10.03.15
Vorschautext:
Bin stark und schwach,
schläfrig und wach,
oftmals zu hart,
manchmal zu zart.

Bin wütend und nett,
still und kokett,
oftmals sehr scheu,
manchmal auch treu.

Bin fromm und sündig,
kindisch und mündig,
...
3 Was glaubst Du, wer war's? 10.03.15
Vorschautext:
Was glaubst Du, wer war's
Der schuf Mond und Mars,
Das All und die Sterne?
Ich wüßte das gerne…

Was glaubst Du, wer schuf
Fu-Ji und Vesuv,
Die Steppe und Küste?
Wenn ich das nur wüßte….

Was glaubst Du, wie heißt er,
Der Schöpfer und Meister,
...
2 Erfinderpech – oder – Der gestohlene Bauplan 10.03.15
Vorschautext:
Hatte kürzlich ’was erfunden,
schrieb den Bauplan auf ein Blatt.
Nun ist dieses Blatt verschwunden
und ich frage mich, wer’s hat.
Wer ist wohl der Dieb gewesen,
der da stahl, was ich erfand?
Spionierende Chinesen
oder Diebe aus Deutschland?

In der Zeitung liest man morgen
jenes kleine Inserat:
„Mich belasten große Sorgen,
...
1 Frühjahrs-Graus 10.03.15
Vorschautext:
Der März schlägt aus, man sieht schon Sprossen,
zu lang der Winter uns verdrossen.
Die Vögel piepen bis zum Abend,
und Füchse, sich am Müllsack labend,
'ne heiße Füchsin suchen im Revier
zur Arterhaltung, so wie wir.

Der Jagdtrieb weckt nun auch die Katzen,
an denen Kater lüstern kratzen.
Die Mäuse wurden auch grad wach,
schon stellen ihnen Katzen nach:
Von früh bis spät sind auf der Hut
...
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