Profil von Maria L. Späth

Typ: Autor
Registriert seit dem: 08.10.2010
Alter: 67 Jahre

Pinnwand


Gewissen ohne Wissen ist besser als Wissen ohne Gewissen.
alte Weisheit-
___________________________________________________

Liebe Lyrikfreunde,
ich schreibe seit meiner Jugend Gedichte und Kurzgeschichten. Das Schreiben macht mir Spaß, aber ich habe kein Sitzfleisch. Wenn das Wetter es zulässt, dann muss ich raus in meinen Garten oder die Natur. Mein Garten ist ein Rosengarten im englischen Stil und wird auch gerne besichtigt. Er liegt 30km südlich von Augsburg. Gäste sind immer sehr willkommen. Eine Katzenallergie darf man nicht haben, hier leben einige und sonnen sich gerne auf den Polsternelken. Wer ihn sehen möchte, gibt einfach 'Rosen in Schwabmünchen' ein, dann kommt das Video.
Ich wünsche euch allen Freude beim Lesen und einen schönen Tag.
M L Späth

Statistiken


Anzahl Gedichte: 92
Anzahl Kommentare: 63
Gedichte gelesen: 118.944 mal
Sortieren nach:
Titel
92 Herbst 28.11.17
Vorschautext:
Geselle Herbst, willst mich verführen
mit deiner bunten Farbenpracht,
lässt mich dein wildes Feuer spüren,
anfangs so wärmend, manche Nacht.

Fast könnt ich deinem Reiz erliegen,
so zart umschmeichelst du mein Herz.
Doch seh ich auch die Stare fliegen
und bin erfüllt von Abschiedsschmerz.

Ich kenne deine andern Seiten,
dein ungestümes Naturell,
...
91 Der Mord am freien Wort 30.10.17
Vorschautext:
Und wieder ist das freie Wort
geschändet durch so feigen Mord,
die Freiheit in die Luft gesprengt,
von Korruption hinweg gedrängt,
und stirbt auf diese Weise
so langsam still und leise.

Und wieder werden Menschen schweigen,
aus Angst nicht ihre Haltung zeigen.
Der freien Rede kostbar Gut
erfordert wieder großen Mut,
und birgt in sich Gefahr
...
90 Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag, Günter Wallraff 11.10.17
Vorschautext:
Er ist einer von den Unbequemen,
war es immer - ist es noch.
Nie bereit, das einfach hinzunehmen,
was nach Unterdrückung roch.

Ganz egal, mit wem er sich anlegte,
jeder Kampf galt einem Ziel,
zu berichten, was sein Herz erregte,
Willkür, Unrecht gab es viel.

Menschen seiner Art, die sehen hinter
die Fassaden schönen Scheins.
...
89 Ein weiter Weg 11.10.17
Vorschautext:
Sie sind nicht gut für uns.
Wir sind nicht gut für sie.
Denn zwischen allen liegen Welten.
Doch welche Welten?
Es gibt nur eine davon.
Wir müssen sie uns teilen.
Das ist ein weiter Weg.
Vielleicht zu weit für viele.
88 Sinn - los 13.04.17
Vorschautext:
Hörst du des Windes Heulen nicht?
Verstehst nicht, was er weinend spricht
vom Grauen, das er täglich sieht.
Von Orten, wo man besser flieht.
Vom Wahn der Wirklichkeit
erzählt er alle Zeit.

Siehst du des Himmels Tränen nicht?
Wie aus den Wolken Regen bricht.
Er schwemmt das Blut der Opfer weg,
es bleibt nichts als ein dunkler Fleck
von Assads Massenmord.
...
87 Es war einmal ... 02.03.17
Vorschautext:
Es buhlt die Hure Babylon,
ganz wie in alten Zeiten,
mit Gier um Macht und Größenwahn,
sie will sich nicht bescheiden.

Das Habenwollen treibt sie an,
Resourcen zu vernichten.
Sie weiß um deren Endlichkeit
und will doch nicht verzichten.

Sie fügt der Erde Wunden zu,
die niemals wieder heilen.
...
86 Bäume machen Dreck 15.02.17
Vorschautext:
Ganz nahe bei der Linde
stand eine Frau mit ihrem Kinde.
Zwei Hunde waren auch dabei,
die legten grad ihr Morgenei.
Sie putzte wirsch ihr Wagendach,
(versaut mit Lindenblättern, ach)
und zeterte Wortbände,
dass dieser Baum verschwände.
"Er mache Dreck das ganze Jahr,
für Lacke generell Gefahr."

Sie putzte eine Viertelstunde,
...
85 Kein Anschluss unter dieser Nummer 09.02.17
Vorschautext:
Du tauchst hier auf mit teuren Rosen,
in deinen schicken, schwarzen Hosen,
und glaubst, ich wäre ganz beglückt,
von den Avancen sehr verzückt.

Du möchtest mit mir Reisen machen,
verwöhnen mich mit Luxussachen,
doch alles, was dir so gefällt,
ist ganz und gar nicht meine Welt.

Es wird nichts werden mit uns beiden.
Ich sag es lieber dir beizeiten,
...
84 Heimatliebe 20.01.17
Vorschautext:
"Nur einmal noch die Heimat seh'n,
die altvertrauten Orte.
Nur einmal noch die Straße geh'n
und durch die hohe Pforte

hin zu dem weiß gekalkten Haus
mit seinem großen Garten.
Weit sah man übers Land hinaus.
Im Hof die Hühner scharrten."

Mit siebzehn kam er an die Front
und kehrte nie mehr wieder
...
83 Ehrenwerte Gesellschaft 28.11.16
Vorschautext:
Wenn man Betrüger wiederwählt,
dann zeigt man, dass die Schuld nicht zählt,
dass am Ende der Betrug
für kurze Zeit ist ein Entzug,
doch letztlich zollt man Ehre.
Und das ist unsrer Jugend Lehre,
Betrug führt auch ans Ziel.
Nicht Kleckern, sondern Klotzen will
dabei der Latte Maß dir zeigen,
groß musst du gleich einsteigen,
dann feiert man trotz alledem
dich als den Sieger über das System.
...
82 Der Jenga-Turm 23.10.16
Vorschautext:
Man sitzt zusammen vor dem Turm
und zieht die Klötzchen raus,
ganz sachte, ohne jeden Sturm;
der Turm wird löchrig, hält es aus.

Doch weiter geht es, Stein um Stein,
denn so geht ja das Spiel.
Verlierer wird am Ende sein,
wer einen zieht zuviel.

Mal schnell, mal langsam stürzt der Bau,
es liegt am Spielgeschick.
...
81 Amerika, Amerika 09.10.16
Vorschautext:
Amerika, Amerika,
wie wunderschön dein weites Land
mit Feldern, Bergen, See'n.
Gott schenke dir nun auch Verstand,
willst du zum Wählen geh'n.
Amerika, Amerika,
Gott stehe dir nun bei,
er schütze dich vor diesem Trump
und seiner Schweinerei.

Amerika, Amerika,
wie wunderschön dein großer Traum
...
80 Atlantis 25.07.16
Vorschautext:
Du suchst nach deiner Stadt Atlantis
und wirst sie nirgendwo doch finden.
Vom Nordpol bis hin zur Antarktis
die letzten Paradiese schwinden.

Du kannst aus dieser Welt nicht fliehen,
auf keine Insel, keine Sterne,
und willst du mit den Wolken ziehen
bis in die allerfernste Ferne,

suchst du Atlantis stets vergebens.
Es sank vor langen, langen Zeiten
...
79 Ja, so san's! 09.03.16
Vorschautext:
So manche Menschen sind doch zu beneiden,
sie leiden nicht an Empathie.
An ihnen kann der Weltenschmerz abgleiten,
denn schließlich: Es betrifft nicht sie!

Das Leid der Andern ist doch nicht das ihre,
der rechte Abstand wird gewahrt,
auf dass man nicht ein Tränchen nur verliere
und sich mit fremdem Schmerze paart.

Das Mitgefühl hat meist nur nied're Gründe,
verlogen kann es doch nur sein,
...
78 Leere Worte 03.03.16
Vorschautext:
Die Worte fallen aufs Papier
und haben keinen Klang,
sind hohl und leer und herzensbang,
und liegen still vor mir,

so tot und welk wie Herbsteslaub,
das modernd schon vergeht,
zu dichten Haufen hingeweht,
bedeckt von Schmutz und Staub.

Die Worte fallen tropfengleich
und haben kein Gewicht.
...
77 Adelaide d'Orleans 26.02.16
Vorschautext:
"Liebe heißt auch leiden,"
die Rose zu mir sprach.
Ich wollte sie beschneiden,
als sie mich sogleich stach.

"Ach, ich muss dich zähmen,
wie sehr du dich auch wehrst,
du willst mich nur vergrämen,
was du mich schmerzlich lehrst."

Ihre Dornen drangen
ganz tief in meine Haut.
...
76 Money makes the world go round 06.02.16
Vorschautext:
Ach, was kostet diese Welt,
wenn ein Leben gar nichts zählt,
jeder über Leichen geht,
tötet, was im Wege steht.
Einfach nimmt, was er begehrt,
und sich nie um andre schert.

Ach, was kümmert den die Welt,
der nur stets sich selber hält
für die auserwählte Art,
und sich jede Sorge spart
für die Umwelt und Natur,
...
75 Ich schriebe dir gerne 20.01.16
Vorschautext:
Ich schriebe dir gerne ~ ein Blümchengedicht,
ja, eines, das allen gefällt.
Ich trüge so gerne ~ ein funkelndes Licht
in alle Gedanken der Welt.

Ich schriebe von Rosen, von Minne, von Glück,
von Träumen, die Wirklichkeit werden.
Ich brächte das Lachen den Kindern zurück,
beendete Kriege auf Erden.

Ich sänge dir gerne ~ ein fröhliches Lied
von Blumen und Vogelgesang.
...
74 Danke 03.01.16
Vorschautext:
Ich sage danke für mein Leben,
das unter guten Sternen stand,
in Friedenszeiten mir gegeben
in einem freien Heimatland.

Ich lernte mit der Zeit erst schätzen,
dass dies nicht selbstverständlich ist,
dass auf so vielen Erdenplätzen
geboren, du verloren bist.

Die Menschenrechte sind geschrieben
für alle Menschen dieser Welt,
...
73 das alte Haus 17.10.15
Vorschautext:
Das alte Haus, es kennt Geschichten
von Liebe, Leben, Tod und Leid.
Es könnte vieles mir berichten
aus einer längst vergang'nen Zeit.

Ich spüre diese Atmosphäre.
In diesem Haus spricht jede Wand
als ob sie Teil von etwas wäre,
was hier Anfang und Ende fand.

Die alten Dielen knarren leise,
als sprächen heimlich sie zu mir.
...
Anzeige