Seemannsweihnacht

Ein Gedicht von Helge Klein
Einsam zieht am Horizont
ein Schiff in finst'rer Nacht.
Der Steuermann hält fest gekonnt
den Kurs auf seiner Wacht.

Hoch oben auf des Mastes Spitze
steckt fest ein Tannenbaum.
Im Dunkel scheinen seine Lichter
bis auf das Schiffsdeck kaum.

Der Smutje kocht in der Kombüse
ein Festmahl für die Crew:
Gebraten Fleisch mit viel Gemüse
und Soße noch dazu.

Und doch denkt jeder Seemann wieder
an seine Heimat weit zurück,
an den Gesang der Weihnachtslieder
und heimeliges Festtagsglück.

In dunkler Nacht scheint hoch vom Himmel
des Mondes Sichel überm Land.
Der tausend Lichter Sterngewimmel
verschmilzt zu einem Nebelband.

So bringt der Winterhimmel offen
den Menschen auch auf weitem Meer
ein wenig Sehnsucht und das Hoffen
auf eine sich're Wiederkehr.

Informationen zum Gedicht: Seemannsweihnacht

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06.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Helge Klein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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