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Anzahl Gedichte: 180
Anzahl Kommentare: 46
Gedichte gelesen: 227.958 mal
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Titel
180 Wenn du merkst es geht nicht weiter 01.08.20
Vorschautext:
Wenn du merkst es geht nicht weiter...


Wenn du merkst es geht nicht weiter
und du steckst in einem Loch,
dann erflehe eine Leiter
und steige damit wieder hoch.

Doch gibt man dir kein Steiggerät,
dann warte, bis der Frust vergeht.

Noch besser wär es, wenn du singst
...
179 Blindflug 01.08.20
Vorschautext:
Blindflug

Johannes Overbeck aus Hürth
ist mit dem Gleiter abgeschmiert,
dann ist er krachend aufgeschlagen - - -
und tot hat man ihn weggetragen.

Obwohl sein Blickfeld war verbogen
ist er trotzdem fortgeflogen.

Auf seinem Grab steht eingraviert:
"Mit Brille wär das nicht passiert!"
...
178 Das Leben ist nun einmal so... 01.05.20
Vorschautext:
Das Leben ist nun einmal so:
Mal gibt’s ein Kontra, mal ein Pro!

Mal glüht in mir enorme Power
und fühl mich dabei smart und froh,
mal überfällt mich tiefe Trauer
und flieh mental nach Irgendwo.

Mal schweb ich jauchzend durch die Lüfte,
bin streichelfähig, lieb und süß,
mal stürze ich in tiefe Klüfte
und bin dann ekelig und mies.
...
177 Ich wäre gern... 27.04.20
Vorschautext:
Ich wäre gern …..

Ich wäre gern ein Kuckucksei,
dann wär ich ständig vogelfrei
und könnte im Geäst von Buchen
meine Eltern selbst aussuchen.

Ich wäre gern ein Wiedehopf,
mit bunten Federn auf den Kopf,
dann bräuchte ich, das wäre schön,
nie mehr zum Haare schneiden gehn.

...
176 Weihnachts-Wunschzettel 28.12.18
Vorschautext:
„ Liebes Christkind sei so gut,
schenk mir Gesundheit, Kraft und Mut,
halt böse Menschen von mir fern,
beschütze mich und hab mich gern.
Und ist mir reichlich Geld beschieden,
dann bin ich happy und zufrieden!
(Noch einen Wunsch hab ich im Sinn:
Lass mich so bleiben, wie ich bin!!!)“

(© Friedrich Graf)
175 Erntewagen 17.06.17
Vorschautext:
Die helle Flut
der Sonnenglut
umstrahlt mit goldenen Pfeilen,
gleich scharf gezackten Keilen,
des Erntewagens reife Fracht,
auf dem der Bauer schläfrig wacht,
erschlafft an Zügelseilen.


Das Licht vibriert,
der Tag gebiert
ein eigenartiges Schweigen;
...
174 Hochzeits-Gedicht 15.05.17
Vorschautext:
Zwei Menschen haben sich gefunden,
das Glück gesellte sich dazu,
die Sehnsucht wurde überwunden,
nun habt ihr beide endlich Ruh!

Ihr sagtet amtlich, euch zu achten,
besiegelt dies mit einem Bund,
auch treu zu sein habt ihr geschworen,
und gabt dies allen Gästen kund.

Jetzt ziert ein Ehering den Finger,
der zeigt, das Herz ist nicht mehr frei.
...
173 Aphorismus 03.05.17
Vorschautext:
Der Wille zur Tat
ist schon die Saat,
des Säens Beginn
schon Ernten-Gewinn!


(© Friedrich Graf)
172 Irrweg 22.04.17
Vorschautext:
Der Mensch als höchstes Lebewesen
verharrt zu oft im falschen Sinn;
er wühlt in unrealen Thesen
und wünscht sich immerzu Gewinn.


Er ist im irdischen Drang gefangen,
nur Reichtum und Genießen gilt,
mit diesem sturen Ur-Verlangen
wird leider nur die Gier gestillt.


...
171 Diogenes 23.02.17
Vorschautext:
Diogenes in seinem Fass
wurde durchs Spundloch manchmal nass.
Dank seiner großen Geisteskraft
hat er es raffiniert geschafft,
wie die Historiker berichten,
den Nässeeinbruch abzudichten.


Denn ihm gelang bei Regentropfen
die Öffnung simpel zu verstopfen.
Nach Denkprozess nahm er dazu
einen selbst gestrickten Schuh!
...
170 Traumfahrt 14.02.17
Vorschautext:
Auf des Ozeans großer Weite
treibt ein Schiff der Küste zu,
vorn am Bug, voll Lebensfreude,
steht ein Mensch, und das bist du.
Suchend nach dem fernen Lande
pflügt dein Blick sich durch die Nacht,
und dein Geist zerreißt die Bande
die die Dunkelheit gebracht.

Gierig hörst du in der Ferne
den Verlockungsruf der Welt,
der sich in dem Schein de Sterne
...
169 Jahres-Schlussbilanz 27.01.17
Vorschautext:
In ungebremster Raserei
ging wieder mal ein Jahr vorbei.
Soeben Oster-Schmuck entstaubt,
da ist der Herbstwald schon entlaubt.
kaum konnten wir mit Sommer-Wonnen
uns räkelnd auf der Liege sonnen,
da stürmt der Winter auf uns zu
und raubt mit Kälte unsere Ruh.
Verwundert stellen wir auch fest:
vor uns liegt nur noch Lebensrest.
Beim Jahresrückblick-Bilanzieren
gibt`s wenig Grund zum Jubilieren.
...
168 An Angela 27.12.16
Vorschautext:
Einst sang mir die Amsel
ihr traurigstes Lied,
ich wanderte einsam durchs
neblige Ried
und fühlte wie jede
Freude mich mied:
Es waren schmerzliche Stunden,
denn noch hatt´ ich dich nicht gefunden.


Jetzt jubelt die Amsel
ihr fröhlichstes Lied,
...
167 Zur Aneignung 20.12.16
Vorschautext:
Die Liebe macht,
ist sie beständig,
das Paradies
in uns lebendig.

Doch Leidenschaft,
falsch angewandt,
entfacht sehr bald
der Hölle Brand!


(© Friedrich Graf)
166 Abendwonnen 16.11.16
Vorschautext:
Käuzchenschreie.
Weit entfernt Klaviergeklimper.
Duft von Mandeln und Makrelen.
Irgendwo befreites Lachen.
Sternenhimmel.
Schattenzittern.
Scheues Trippeln. Festes Schreiten.
Hingehauchte Zärtlichkeiten.
Heiße Küsse.
Liebesschwüre.
Dann ein dumpfer Glockenschlag.
Sanfte Kühle.
...
165 Andalusischer Schäfer 11.11.16
Vorschautext:
Von dem kahlen Hügel klingt
zart geschlagener Akkord
und die Melodie sie schwingt
sich verzehrend weiter fort.


Sitzend auf bemoostem Fels
streicht der Hirt die Saiten wund,
eingehüllt im warmen Pelz
strömt ein Lied aus seinen Mund.


...
164 Blumen gießen 11.11.16
Vorschautext:
Wenn auf Blumen Tränen fließen,
braucht man diese nicht mehr gießen.
Doch hierzu muss man auch erwähnen:
Wer besitzt schon soviel Tränen?
Drum rät ernsthaft der Verfasser:
Willst du gießen, bleib beim Wasser!


(© Friedrich Graf)
163 Liebes-Hymne 02.09.16
Vorschautext:
Alle Worte die ich spreche,
alle Lieder die ich singe,
alle Blumen die ich breche,
alle Gaben die ich bringe,
alle Tränen die ich weine,
alle Küsse die ich gebe.
alle Wünsche die ich meine,
alle Schätze die ich hebe,
alles Handeln, Tun und Denken:
Alles dies will ich dir schenken
und obendrein mein Herz dazu.
dann bist du reich, und ich hab Ruh`!
...
162 Feststellung (2) 02.09.16
Vorschautext:
Die Welt mit ihrem Konterfei
gleicht bildhaft einem rohen Ei,
das, durch Ungeduld entartet,
auf die Genießbarkeit noch wartet.
Doch weil infolge von Verwesung
das Alternde leicht darbt und hinkt,
ergibt die kritische Vermessung:
Die Welt als faules Ei, sie stinkt!

(© Friedrich Graf)
161 Erkenntnis 02.09.16
Vorschautext:
Für ein erfülltes langes Leben
benötigt man als höchstes Gut - - -
Gesundheit; außerdem braucht man daneben - - -
Gottes Segen, Glück und Mut!


(© Friedrich Graf, Elz)
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