Profil von Bernd Tunn

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Geburtsdatum: * 07.03.1944 (82 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.070
Anzahl Kommentare: 127
Gedichte gelesen: 176.904 mal
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Titel
270 Du bist alles...
Vorschautext:
Du bist alles...

Sagt ganz leise zu dem Grab.
Du bist alles was ich hab`

Schluchzt ergreifend vor sich hin.
Tut ihr gut im Trauersinn.

Bernd Tunn – Tetje

Bernd Tunn - Tetje
269 Blicke...
Vorschautext:
Streicheln sich mit Zitterhänden.
Gesten sich mehr zu zuwenden.

Ernstes Schauen in die Augen.
Blicke für die Liebe taugen.

Zählt nicht sehr das hohe Alter.
Sind noch gerne Mitgestalter.

Bernd Tunn - Tetje
268 Draußen sich die Lichter neigen...
Vorschautext:
Schmerz zeichnet ihr Gesicht.
Für die Beiden ein Gewicht.

Ihre Hände sind in seine.
Tut mir Leid das ich weine!

Zärtlichkeit beim Schweigen.
Draußen sich die Lichter neigen.

Küsst die Stirn seiner Frau.
Sanfte Geste in dem Grau.

...
267 Bluesgefühl...
Vorschautext:
Bluesgefühl...

Bluesgefühl drückt die Liebe.
Im Gemüt verblassen Triebe.

Locker Denken hilft nicht mehr.
Versickert still im Alltagsmeer.

Seele sehnt sich nach der Glut.
Ob sich doch wohl etwas tut?

Bernd Tunn - Tetje
...
266 Singt kaum noch...
Vorschautext:
Ein Jahr her als er ging.
Als Symbol blieb der Ring.

In der Zeit so viel gedacht.
Nicht mal mehr auch gelacht.

Singt kaum noch für die Kinder.
Das Gewissen drückt nicht minder.

Trotz der Pflichten will sie raus.
Mit Schuldgefühlen geht sie aus.

...
265 Bei dir...
Vorschautext:
Bei dir...

Papier ist feucht bei ihren Zeilen.
Hände zittern die verweilen.

Sagt so Tschüss in dem Gehen.
Erhofft ein wenig sein Verstehen.

Will das alles lieber schreiben.
Wie kann ich nur bei dir bleiben?

Bernd Tunn - Tetje
...
264 In solchen Stunden...
Vorschautext:
In solchen schweren Stunden.
salbte Mutter Kinderwunden.

Manches Lied als Trost gedacht
summte sie bis in die Nacht.

Weiche Stimme betonte sehr:
Meine Liebe gibt das her.

Bernd Tunn - Tetje
263 An der Hand...
Vorschautext:
An der Hand....

An der Hand ihr kleines Kind.
Schwere Nöte sichtbar sind.

Die Verzweiflung treibt sie hin.
Sie fühlt gerade gar kein Sinn.

Andere Eltern warten schon.
Übergabe ohne Hohn.

Bernd Tunn - Tetje
262 Als das Heim schloss...
Vorschautext:
Zugemacht aus Wirtschaftssicht.
Betreuer da sehr in Pflicht.

Verpflichtungen an Eidesstatt
machten diese Kinder satt.

Verteilt nun im Irgendwo.
Kinder sind so wenig froh.

Tränen laufen vielen gar.
Hier wird die Tragödie wahr.

...
261 Morgen graut...
Vorschautext:
In der Zelle wird es hell.
Morgen graut fast viel zu schnell.

Galgen steht im kleinen Park.
Neben ihn ein dunkler Sarg.

Glocke läutet schwer und dumpf.
Ruft nun diese Henkerszunft.

Armer Mensch saugt letzten Blick.
Bei dem Treiben Herz laut tickt.

...
260 Ihr Kind...
Vorschautext:
Ihr Kind...

Kind wird behindert sein.
Worte sind so hart wie Stein.

Ängste werden langsam weit.
Ärztekunst gelähmt im Leid.

Gedanken gilt es zu sortieren.
Gottvertrauen nicht verlieren.

Zukunftspläne eingeschränkt.
...
259 In dem Grau...
Vorschautext:
Schmerzen zeichnen das Gesicht.
Für ihr Leben ein Gewicht.

Ihre Hände sind in seine,
die so dünn wie Gebeine.

Sprechen kaum in dem Schweigen.
Draußen sich die Lichter neigen.

Küsst die Stirn seiner Frau.
Liebesgeste in dem Grau.

...
258 Doch der Schmerz...
Vorschautext:
Doch der Schmerz...

Vorne steht der kleine Sarg.
Tränen laufen ganz, ganz arg.

Viel zu früh, flüstert man.
Noch gelähmt von dem Wann.

Trauer lebt auf letzten Weg,
denn der Schmerz ist kein Beleg.

Bernd Tunn - Tetje
257 Freunde!
Vorschautext:
Freunde!

Ein Verlust zum Erwähnen.
Für den Andern bleibt das sehnen.

Zusammen Schweigen nicht nur Wille.
Waren Freunde in der Stille.

Sangen gerne alte Lieder.
Drückten sich oftmals wieder.

Bernd Tunn - Tetje
256 Weisendes Licht...
Vorschautext:
Weisendes Licht...

Bei dem Wetter Laune sinkt.
In den Seelen Heimat winkt.

Noch paar Meilen bis zur Küste.
Brautes Treue man gern wüsste.

Langsam fährt das alte Schiff.
Und an Bord müder Schliff.

Heimatküste Fern in Sicht.
...
255 Ihr Revier...
Vorschautext:
Dieses Viertel ist ihr Halt.
Lachen ist oft künstlich kalt.

Lockt bewusst mit Anmachblick.
Bietet Dienste mit viel Trick.

Rotlichtstraße ihr Revier.
Viel Versprechen macht sie hier.

Summt so gerne vor sich hin.
Lieder füllen ihren Sinn.

...
254 Besuch!
Vorschautext:
Suchend torkelt sie dahin.
Klingeln für sie ohne Sinn.

Draußen steht der Kirchenmann.
Sie blickt ihn ganz glasig an.

Pfarrer schluckt bei diesem Bild.
Seine Hemmung wird zum Schild.

Kaum gewaschen die Gestalt.
Beim Zittern sie schwer lallt.

...
253 Merkten nicht...
Vorschautext:
Bist so anders, haben Eltern gesagt.
Merkten nicht wie sie das plagt.

Bist so anders, haben Lehrer gesagt.
Merkten nicht wie sie das plagt.

Bist so anders haben Freunde gesagt.
Merkten nicht wie sie das plagt.

Bist so wertvoll, hat Christus gesagt.
Merkte gleich das sie was plagt.

...
252 Ganz zum Schluss...
Vorschautext:
Ganz am Schluss gab er wieder,
all die unvollendeten Lieder.

Im auf und ab in seinem Leben,
durfte er auch Gott erleben.

Gedanken wollten nicht mehr zanken.
Seele war zu oft am Wanken.

Da Gott wartet blieb nichts offen.
Das zu wissen ließ ihn hoffen.

...
251 In dem Muss...
Vorschautext:
Wischt mal wieder feuchte Wangen.
Auf Station ist sie gefangen.

In ihr ist so viel gestorben.
Sie hält ihr Gefühl verborgen.

Lebt betäubt in dem Muss.
Vieles schmerzt vom Schicksalskuss.

Bernd Tunn - Tetje

Bernd Tunn - Tetje