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Gedichte über Zweisamkeit - Seite 49




Zur Silberhochzeit - Werner & Birgit -

(Melodie nach einem bekannten Shanty-Lied)

Eines Tages der Werner sah
die Birgit oh wie wunderbar.
Beide wurden schnell ein Paar,
Verlobung, Hochzeit nach ´nem Jahr.

Refrain:
Alles fing mit der Liebe an
zwischen einer Frau und einem Mann.
Das ist jetzt viele Jahre her,
oft leicht und manchmal schwer.

Florian kam mit einem Schrei,
da waren sie auf einmal drei.
Weil Mama unters Messer kam,
bekam ihn Papa in den Arm.

Refrain

Werner hat ´nen Kräuselbart,
damit ging er auf große Fahrt,
fuhr mit ´nem Schiff übers Meer
bis zu seiner Wiederkehr.

Refrain

Werner lernte Tischler ritsche ratsch,
das machte ihm sehr viel Spaß.
Heute genießt er sein Altenteil,
macht ständig Knoten in ein Seil.

Refrain

Mit Fischen kennt er sich aus,
drum brachte er sie oft nach Haus´,
die kamen dann in den Rauch
und verschwanden bald in uns´rem Bauch.

Refrain

Gern kommen sie zu Besuch vorbei
ohne viel Tamtam und Geschrei.
Dann bastelt und erzählt man viel
bei Kaffee oder Eis am Stiel.

Refrain

Sie haben ihren eigenen Look,
den zeigen sie auf Fa Ce Book.
Oder soll´s mal ´ne Nachricht sein,
tippen sie die bei Whats App rein.

Refrain

Wir machen hier jetzt Schluss,
Ihr gebt Euch noch einen Kuss.
Der Song ist somit aus,
wir gehen bald nach Haus´.

Refrain
Alles fing mit der Liebe an
zwischen einer Frau und einem Mann.
Das ist jetzt viele Jahre her,
oft leicht und manchmal schwer.
Da da dadada da dada da da dadada da
da da dadada da
oft leicht und manchmal schwer.
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Neu

Unter der Erde aus Ärger und Nöte
ward ein Spross der Hoffnung geweckt.
Ich wünsche mir, dass er in der Morgenröte,
seine Knospe gen Himmel streckt.
Was ist das nur, habe ich nicht aufgegeben?
stets blieb ich meinen Gedanken treu,
doch es wird Zeit sich nach vorne zu bewegen.
Nun bin ich anders, nun bin ich besser, nun bin ich neu.
Ich klage nicht als Gefangener, klage nicht vor Gittern,
Schaue auf das, was kommt ohne Angst und Scheu,
Hört ihr Reichen, ihr Mächtigen, selbst ihr Götter solltet erzittern,
denn ich mache alles nun anders, alles nun besser, alles nun neu.
Die Blüte wird Sterne erreichen.
Endlich wird es wahrer Friede.
Doch wieder wird sich etwas in die Wurzeln schleichen,
denn Hass entspringt manchmal auch aus Liebe.
Neu wird alt, gut wird schlecht,
das Licht in Sonne, doch nicht im Herzen.
Tausend Jahre Übermut, tausend Jahre selbstgerecht,
was verstehe ich schon von anderen Schmerzen.
Sie kniet am Boden nun, die Hoffnung ist verwelkt,
eine Lüge, mit der ich Gedanken töte.
Und während Sie immer noch in Erinnerungen schwelgt,
ist ihr Leib bereits Erde aus Ärger und Nöte.
Doch ein Samen tief hat nicht vergessen,
auf dessen Ankunft ich mich freu,
der von Erwartung und Hochmut ward zerfressen,
lerne, denn du bist anders, du bist besser, du bist neu.

Ich mache dich zu einen besseren ich, indem ich dich du sein lasse...
...du, deine Herkunft, deinen Glauben, deine Farbe, deine Rasse...
...du, lass uns in Zweisamkeit dort unten verweilen,
ich UND du, auf dass unser beider Wunden endlich heilen.

Liebe Grüße aus der Unterwelt

N.Fender
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