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Gedichte über die Welt - Seite 24


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Meine Welt (2019)

Von meine welt bis wanderzeit so begann mein jakobsweg
und nun beginnt mein epos, ein fakt, dass eine sage lebt.

ich werde jetzt bald 30 zeit für so ein tagebuch,-
eine geschichte über ich wo meine welt noch keine farbe trug,-
ich rede von damals, denn damals war nicht alles gut.

nein, ich war ein optimist hab die freude gesehen, doch auch das leiden der menschen,-
es gab soviel was gut war, doch für das böse gabs keine grenzen.

für hass und gewalt, für sorgen und schmerz,-
was heute so toll war, war morgen nichts wert,-
und jeder der das gute trug, gab das gute nicht her,-
und so endet es in hass, und schon blutet das herz.

mir gefiel diese welt nicht mit ihren ecken und kanten, kanten und ecken,-
es gab keine brücken nur für jeden eine wand um sich zu verstecken,-
ich wurde gut erzogen und wollte nur die werte retten,-
doch werde ich nicht weiter meine kraft auf diese erde setzen.

hab ich gedacht, doch gabs hier auch liebe, hoffnung und freude,-
so dachte ich nach und aus gedanken wurden dann träume.

ohne hass gibt es keine liebe und ohne trauer kein glück,-
doch wieso findet denn keiner von den sorgen zurück?
suchte die antwort auf meiner emptahie, wieso empfand ich die sorgen der menschen?
ich weiß es nicht, aber fing ich an, an genau diese worte zu denken.

empathie, menschen, suchte meine basis,-
vielleicht war das der moment meines fundaments,-
ein augenblick von dem, was sich wunder nennt.

ein optimist auf einer reise der selbst erkenntnis,-
doch war es schwer zu finden, auf einer welt die fremd ist.

spulen wir etwas vor um das ganze zu verstehen.

kam durch probleme und der epilepsie, in einer psychiatrie,-
da lag ich dann voller gedanken und trauer, weinend im bett,-
und schon war das leiden des ganzen, leider perfekt.

finge an nachzudenken, ohne jeglichen sinn,-
hab ich stift und papier gesucht, und mich gefragt wer ich bin.

hab die worte auf papier gebracht, vielleicht war es leid, vielleicht auch die zeit,-
doch ich sah aus worten bilder werden und es schien auf einmal so leicht.

die bilder wurden klarer, es war ein teil von einer welt,-
wo noch keiner wirklich da war, es war nur farbenfroh und hell.

ein poetischer lichtspender auf den weg der gedanken,-
meine gedanken erweckten diese welt hier zum leben,-
es ist ein geben und nehmen,-
lauscht meinen worten um diesen weg zu verstehen.

es gab 2 seiten und ich habe beide genutzt,-
denn ich fand die welt nicht scheiße, ich brauchte nur schutz.

ein optimist auf seinen friedensweg,-
wollte nicht den hass, sondern ein pfad wo es um liebe geht.

natürlich gibt es auch hier viel gutes und sicher viele die lieben,-
doch gibt es auch viele die auf herzen zielen um mit der liebe zu spielen.

doch suche ich nicht weiter die unterschiede der menschen,-
ich suche eher den grund um für unsere liebe zu kämpfen.

so schrieb ich es auf und wort für wort entstand diese welt,-
ohne hass und ohne geld, vermischten sich welten,-
allein der gedanke machte dieses herz hier zum helden,-
denn hier ist weniger mehr und es sind die werte die gelten.

ja von meine welt bis wanderzeit, so begann mein jakobsweg,-
und nun beginnt der epos, die zeit wo sich die welt erhebt,-
und zeigt das eine sage lebt.

die überlieferung ist nun geliefert die worte gesetzt,-
jedes dieser worte machen diese welt hier perfekt.

denn ja ich werde jetzt bald 30 es ist zeit für so ein tagebuch,-
der beginn eines epos von dem tag an als diese welt noch keine farbe trug.

noch keine schatten keine wesen, keine wege, sie war noch gar nicht existent,-
war erstaunt wo ich erkannt, dass diese welt sich entwickelt wenn ich einfach daran denk,-
wort für wort wurd mir bewusst, dass es mein herz ist das für diese welt hier kämpft.

ein teil geschichte, so vermischten sich welten,-
die tür steht euch offen, nun schreibt die geschichte weiter und werdet selber zu helden. :)

Danke :)
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Das Internet ist tot

Alles was mach, mach ich online
Keine Sorge, es wird bald wieder sein
Oh, Schockschwerenot
Das Internet ist tot

Ich sitze ganz perplex
Starre auf den Bildschirm jetzt
Und lese diesen Text
„Du bist nicht mehr vernetzt“
Ohne mein Internet
Ohne meine Lieblingsstreams
Wer schickt mir ganz honett
Die beliebtesten und schönsten Memes

Was für ein schweres Los
Keine Katzenvideos
Nie wieder freie Pornos
Und keine HD Bilder von jemandes Frühstücksbrot
Was ist das für ein Shit
Das hier ist nun mein Fazit
Und schreibe es gleich als tweet
Doch das Internet ist leider immer noch tot

Wie bleibe ich in Kontakt
Mit meinen Freunden auf der Welt
Meine Katze als Davids Akt
Woher weiß ich, ob ihnen dieses Bild gefällt
Wohin soll ich meine Selfies tun
Ohne mein liebes Instagram
Woher bekomm ich nun
Den nutzlosesten, doch billigen Kram

Es ist für mich ein Schock
Kein einziger Videolog
Oder irgendein anderer Blog
Ohne Google Maps, weiß ich nicht, ob ich hier falsch abbog
Was soll ich denn jetzt noch tun
Ich fühl` mich so hilflos nun
Wie ein frisch geköpftes Huhn
Denn das Internet ist immer noch leider tot

Was mach ich ohne Internet in meinem Haus
Ein Buch lesen oder gehe ich doch hinaus?
Das klingt doch nach einem Plan
Es sprach doch einst ein Mann
Oder war es doch eine Frau
Ich weiß es nicht genau
„Nutze das Leben und auch den Tag“
Dass ich mich jetzt nach draußen wag`

Angst umschließt mich ein
Doch ich werde nach draußen gehen
Ein Bein nach dem andreren Bein
Und ich muss doch eingestehen
Die Angst ist nun fort
Ich muss nur weitergehen
Denn dieser nicht virtuelle Ort
Ist einfach nur wunderschön

Die Tweets, die ich vernehm
Stammen von Vögeln im Baum
Sowas schafft kein Soundsystem
Es ist wie in einem Traum
Ich spaziere in die Welt hinaus
Ganz einfach normal und völlig schlicht
Rede mit Freunden im Kaffeehaus
Die Emojis entstammen ihrem echten Gesicht

Es gibt keine Spiele, die mich fragen
Wann ich endlich wieder online bin
Es gibt keine Trolle, die mich plagen
Mit geistlosen wie vulgären Schwachsinn
VLogs, in denen jemand spricht
Was ihm auf der Welt so stört
Und man denkt sich schlicht
Dass er zum Psychiater gehört

Keine Tweets, keine Vlogs
Keine Selfies, keine Blogs
Keine Trolle, keine Streams
Keine Hater, keine Memes
Die Welt ist endlich wieder im Lot
Kein Google Map, keine Spam
Kein lol, Kein Instagram
Keine Katzenvideos
Oder Bilder von Klos
Denn das Internet ist endlich tot

Ich bin endlich befreit
Von bit und Terrabyte
und dieser Onlinezeit
denn es gibt nur noch ein Gebot
Ich will abheben
ich will nun schweben
und die Welt erleben
denn das Internet ist endlich tot.
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