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Gedichte Über Schweigen - Seite 34




Der stumme Zeuge

Es brennt ein tiefes, stilles Leid,
wenn fremde Schuld das Herz entzweit.
Zu sehen, wie ihr Licht zerbricht –
doch helfen kann ich ihr nicht.

Wenn Weinen durch die Stille bricht,
ist es ihr Schmerz, der zu mir spricht.
Das Schweigen glänzt wie pures Gold,
doch bleibt mein Blick der Wahrheit hold.

Ja, Schweigen ist ein teures Gut,
in mir jedoch die Klarheit ruht.
Das Wort ist feil, die Menge blind,
wie Schafe, die im Nebel sind.
Sie folgen treu der leeren Bahn,
gefangen in dem alten Wahn.

Er brach den Schwur, betrog ihr Herz –
doch sie allein trägt still den Schmerz,
als Letzte, die die Wahrheit kennt,
während ihr Glück in Asche brennt.

Das Schweigen glänzt wie pures Gold,
doch bleibt mein Blick der Wahrheit hold.
Wie oft noch glaubt sie seiner List,
dass jedes Wort nur Wahrheit ist.
Soll ich es wagen, bleib ich kühl,
ersticke ich mein Mitgefühl?

Ließ ich der Wahrheit freien Lauf,
stiege nur ihr Zorn als Widerhall auf.
Ihr Stolz erstickt das helle Licht –
ich bleib allein mit meiner Sicht.

Es brennt ein tiefes, stilles Leid,
wenn fremde Schuld das Herz entzweit.
Zu sehen, wie ihr Licht zerbricht –
doch helfen kann ich ihr nicht.

Wenn Weinen durch die Stille bricht,
ist es ihr Schmerz, der zu mir spricht.
Das Schweigen glänzt wie pures Gold,
doch bleibt mein Blick der Wahrheit hold.

Ja, Schweigen ist ein teures Gut,
in mir jedoch die Klarheit ruht.
Das Wort ist feil, die Menge blind,
wie Schafe, die im Nebel sind.
Sie folgen treu der leeren Bahn,
gefangen in dem alten Wahn.

Er brach den Schwur, betrog ihr Herz –
doch sie allein trägt still den Schmerz,
als Letzte, die die Wahrheit kennt,
während ihr Glück in Asche brennt.

Das Schweigen glänzt wie pures Gold,
doch bleibt mein Blick der Wahrheit hold.
Wie oft noch glaubt sie seiner List,
dass jedes Wort nur Wahrheit ist.
Soll ich es wagen, bleib ich kühl,
ersticke ich mein Mitgefühl?

Ließ ich der Wahrheit freien Lauf,
stiege nur ihr Zorn als Widerhall auf.
Ihr Stolz erstickt das helle Licht –
ich bleib allein mit meiner Sicht.
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Wechselspiel

Wechselspiel

Ungetrübte Gedanken inspirieren,
sich poetisch zu artikulieren.
Worte warmherzig in Verse kleiden,
vergebens – wenn sie unter Kälte leiden.

Ich bin kein Dichter von Natur,
niemals auch hätte ich nur
ein Wort für dich geschrieben,
würde ich dich nicht lieben.

Wollte mein Leben mit dir gestalten,
dich fest und wohlbehalten,
leidenschaftlich im Herzen spüren,
dich in meine Welt entführen.

Aus diesen, meinen letzten „Werken“
sollst du meine Gedanken merken,
die fragend im Kopf geprägt,
was meine Seele so bewegt.

Mein Herz begehrt und ist verspielt,
mein Kopf denkt und empfiehlt,
mein Bauchgefühl sehr instinktiv,
meine Seele erlebt es reaktiv.

Drei Stimmen – ein Wechselspiel,
jede hat ihren eigenen Stil,
jede will noch weiser sein,
aber jede spricht für sich allein.

Zwischen Kopf und Herz ein tiefer Graben,
das Bauchgefühl will auch recht haben,
wollen sich aber allein gebärden,
die Seelenschmerzen größer werden.

Mein Herz, das will dich ungehemmt,
mein Kopf sich stark dagegenstemmt.
Das Bauchgefühl, das nicht verstummt,
macht meine Seele nicht gesund.

Mein Bauch sprach: Mir ist flau,
da stimmt was nicht mit deiner Frau.
Was danach kam, so scheint es,
Widersprüche und viel Ungereimtes.

Gewesen sei nichts! So deine Wahrheit,
schaffte leider keine Klarheit.
Untätig, auch kein Schreien,
dich vom Vorwurf zu befreien.

Abrupt warst du eine andere Frau,
als hättest du vor dem Morgentau
dich aus jenem Abend geschlichen,
deine Kühle ward plötzlich gewichen.

Deine Gefühle – so noch nie gezeigt,
war´s Illusion oder Wirklichkeit,
habe sie irritierend aufgenommen,
war überwältigt und wie benommen.

Und wenn ich mich darauf besinne,
endlich auf die vierte Stimme,
meine Gedanken, mein Versperren
kannst allein nur du entzerren.

Doch du vierte Stimme dazu neigst,
„ich habe vergessen“ und du schweigst.
Und so kämpfe ich wohl vergebens,
um die Liebe meines Lebens.

©JesseLee
Februar 2026
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