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Gedichte über Reichtum - Seite 14


Eine Welt, die ich nicht verstehe (Song)

[Strophe 1]
Dies ist eine Welt, die ich nicht verstehe.
So viel Liebe – und doch so viel Unglück.
Liebe, die langsam bricht,
unter Alltagssorgen, unter Kummer, Armut, Not und Schmerz.
Kalte Politik, die in die Häuser dringt,
wie kalter Wind durch dünne Wände.
Kinderlachen, das verstummt,
weil Tränen lauter sind als jedes Spiel.

[Zwischengesang]
Where is the light… wo bleibt das Licht?
Hold on to hope… doch die Hoffnung bricht.
Eine Welt, die sich verliert,
ein Herz, das leise fragt: Why are we hurting here?

[Strophe 2]
Paare, die sich trennen,
nicht weil die Liebe fehlt,
sondern weil Armut sie zerreißt,
Streit, Zorn und Wut in ihren Herzen sät.
Wo einst Wärme war,
liegen heute Tränen, Trauer, Schmerz und Narben.
Kindheit, die zerbricht,
unter dem Gewicht eines Systems,
das Profite und Macht zählt,
aber keine Menschen.

[Zwischengesang]
Love fades away… Liebe zerbricht,
in all the noise… im grellen Tageslicht.
Wo einst ein Feuer brannte,
flüstert nur noch Schmerz: We’re falling out of time.

[Refrain]
Wie kann Liebe überleben,
wenn die Welt, ihre Politik, sie nicht schützt?
Wie kann ein Herz noch hoffen,
wenn es jeden Tag neu bricht?
Eine Welt, die ich nicht verstehe –
doch ich trage sie in mir.
(Und meine Tränen… möchten sie heilen.)

[Strophe 3]
Familien, die nicht überleben,
was Politik und Systeme ihnen antun.
Liebe, die bricht,
gebrochen von Gier, von Macht,
von kalten Händen, die entscheiden,
wer leben darf – und wer fällt.
Kinder, die zu früh erwachsen werden,
weil ihnen niemand die Last nimmt.
Alte, die allein und einsam sterben –
weil die Politik, sie kalt vergisst.

[Zwischengesang]
Broken dreams… zerfallene Zeit,
no place to run… kein Weg mehr weit.
Familien, die im Sturm versinken,
Kindertränen…
Alte, die in Einsamkeit ertrinken,
und eine Stimme fragt: Who will carry us tonight?

[Bridge]
Manchmal seh ich Menschen stehen,
still, verloren, ohne Licht.
Manchmal hör ich Herzen schreien,
doch niemand hört sie wirklich.
Und ich frage mich,
warum ein System so stark sein darf,
dass es Liebe zerstört
und Menschen zu Schatten macht.
(Herzen zum Weinen bringt…)

[Zwischengesang]
Hear my cry… hör ihr Flehn,
lost in the dark… niemand sieht sie steh’n.
Ein System, das Herzen bricht,
und ich flüstere: Will love survive this night?

[Refrain]
Wie kann Liebe überleben,
wenn die Welt, ihre Politik, sie nicht schützt?
Wie kann ein Herz noch hoffen,
wenn es jeden Tag neu bricht?
Eine Welt, die ich nicht verstehe –
doch ich trage sie in mir.
(Und meine Tränen… möchten sie heilen.)

[Outro]
Vielleicht bleibt irgendwo ein Funken,
ein kleines Licht im Dunkeln.
Doch heute seh ich nur die Narben
von tausend Lieben,
die diese Welt nicht hat bestehen lassen.
(Tränen von tausend Herzen…)

[Zwischengesang]
One last hope… ein letzter Funken,
don’t let it die… lass ihn nicht versinken.
Vielleicht bleibt irgendwo ein Licht,
das leise sagt: We still belong to love.
Liebe ist Leben.
Love is life.
Stärker als Macht!

© Horst Bulla

https://youtu.be/SRJ46l20C0Y
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Mama, warum? (Song)

[Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Warum weint ein Kind im Dunkeln
und darf nicht einfach fröhlich sein?
Mama, sag mir, warum Menschen
manchmal so viel Leid ertragen.
Mama, warum – ich möchte lernen,
die Welt mit guten Augen zu sehen.

[Strophe 1]
Mama, warum sind manche Kinder so arm,
warum knurrt ihr kleiner Bauch?
Warum sucht die alte Frau Flaschen
in der Mülltonne – jeden Tag und jede Nacht?
Warum stehen Frauen, Männer, Kinder
an der Tafel in der Kälte an
für altes Brot und alte Lebensmittel,
die kaum noch jemand essen kann?

[Zwischengesang]
Mama, ich seh so viele Tränen,
so viele Schritte, die schwer gehen.
Warum muss ein Herz so kämpfen,
statt einfach Kind zu sein und zu leben?

[Strophe 2]
Mama, warum trägt der alte Mann
bei strömendem Regen Zeitungen aus?
Warum bittet der Mann auf der Straße
mit schmutzigen Händen um ein bisschen Geld?
Warum geht die alte Dame jeden Tag
zur Suppenküche, ganz allein?
Warum schläft der Mann unter der Brücke
auf Pappkartons statt in einem warmen Heim?

[Zwischengesang]
Mama, warum sind Bosse immer reich –
und die für ihnen schuften werden bleich?
Warum können Bosse in großen Villen leben
und für die Arbeiter reicht es nicht –
zum Leben in großen, teuren Städten?

[Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Warum weint ein Kind im Dunkeln
und darf nicht einfach fröhlich sein?
Mama, sag mir, warum Menschen
manchmal so viel Leid ertragen.
Mama, warum – ich möchte lernen,
die Welt mit guten Augen zu sehen.

[Strophe 3]
Mama, warum hat der junge Mann
von nebenan sich vor dem Zug gelegt,
weil seine Hoffnung still zerbrach
und niemand seine Tränen sah?
Warum zahlen Menschen Steuern,
wenn der Staat sie doch vergisst?
Warum gehen Menschen wählen,
wenn ihr Leben nicht besser wird?

[Zwischengesang]
Mama, warum dürfen Politiker
so schlimm lügen, Versprechen brechen –
ohne Strafe?
Warum reden sie von Frieden,
doch kaufen Waffen, schicken Soldaten –
in den Tod?
Sitzen aber feige in Palästen,
glänzend, sicher, reich und groß,
während Soldaten grausam sterben,
Menschen hungernd frieren
und ihr Leben kaum noch geht –
doch Politiker werden reich.

[Strophe 4]
Mama, ich mag diese Welt nicht,
sie ist so böse, ungerecht.
So viele Herzen ohne Wärme,
so viele Seelen ohne Licht.
Mama, warum sind die Menschen feige,
wehren sich nicht gegen Unrecht?
Mama, sag den Menschen bitte,
sie sollen endlich mutig sein,
sich wehren gegen all die Lügen
und gegen Macht, die nur verletzt.

[Final‑Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Mama, sag den Menschen bitte,
sie sollen endlich mutig sein.
Denn nur wenn wir zusammenstehen,
kann unsere Welt gerechter sein.
Mama, sag mir, dass die Menschen
lernen, füreinander da zu sein.
Mama, vielleicht wird diese Erde
eines Tages wieder freundlich –
schön und gerecht für alle sein.

© Horst Bulla

https://youtu.be/3jU6hhHrIqU
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Afrika, Afrika (Song)

[Intro]
Afrika, Afrika…

[Strophe 1]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Von korrupten Machthabern, fremden Bossen und Konzernen
wirst du um deinen Reichtum gebracht.
Afrika, Afrika…
Hungernde Kinder, weinende Mütter, keine Medizin,
Diamanten, Gold und Erze werden aus deinem Herzen geraubt.
Fremde Länder, fremde Staaten, Banken, Bosse und Konzerne –
Diebe unter staatlichem Schutz.

[Refrain]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Ich höre deinen Schmerz, ich sehe deine Tränen,
ich höre dein Herz in jeder Nacht.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Wenn wir dich nicht retten, wenn die Welt dich nicht rettet,
dann stirbt auch die ganze Welt – Mensch, Tier, Natur und Land.

[Strophe 2]
Gekaufte Machthaber und ihre Banden
schlachten deine Menschen ab.
Afrika, Afrika…
Drahtzieher im Dunkeln,
für den Profit und den Reichtum
der fremden Banken, Bosse und Konzerne.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Dein Blut wird zu Geld gemacht,
dein Leid zu fremdem Reichtum.

[Zwischengesang]
Afrika, Afrika…
Ich höre dich rufen…
aus verbrannten Feldern, aus verbannter Erde.
Ein Herz, das schlägt, obwohl die Welt dich übersieht.

[Strophe 3]
Wilderer, Vergnügungs‑Großwildjäger,
kostbares Elfenbein –
die Gier zerstört dein schönes Land.
Afrika, Afrika…
Sie lässt Tiere sterben,
die wir bewahren müssten.
Hungernde Kinder, weinende Mütter, keine Medizin,
abgeschlachtete Menschen, verbrannte Erde, verbranntes Land.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.

[Refrain]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Ich höre deinen Schmerz, ich sehe deine Tränen,
ich höre dein Herz in jeder Nacht.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Wenn wir dich nicht retten, wenn die Welt dich nicht rettet,
dann stirbt auch die ganze Welt – Mensch, Tier, Natur und Land.

[Outro]
Afrika… ich höre deinen Schmerz.
Afrika… ich sehe deine Tränen.
Afrika… ich höre dein Herz.
Du wunderschönes, armes, reiches Land.

© Horst Bulla

https://youtu.be/9Yz9K7Prmh4
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Der graue Wolf (Song)

[Strophe 1]
Ich bin der graue Wolf, den du im Dunkeln fürchtest,
wenn deine Lügen von meiner Wahrheit vernichtet werden
und das Volk den Tag erhellt.
Ich bin der graue Wolf, der mit dir im Dunkeln tanzt,
dir deine Maske von deinem Gesicht reißt,
bis die ganze Welt die Wahrheit kennt.

[Strophe 2]
Ich bin der graue Wolf, den du fürchtest Tag und Nacht,
weil die Wahrheit dich vernichtet
und deinen goldenen Palast in tausend Trümmern reißt.
Ich bin der graue Wolf, der rote Teppiche verbrennt,
bis der Gestank der Lügen
in jedes Haus des Volkes zieht.

[Strophe 3]
Ich bin der graue Wolf, der deine Konten plündert
und den Reichtum auf der Welt verteilt.
Ich bin der graue Wolf, der Armut
bis auf deine Wunden niederreißt
und Wohlstand bringt in jedes Haus.
Ich bin der graue Wolf, der den Gestank der Lügen,
der Korruption, Bereicherung
bis auf die Asche niederbrennt,
damit die Welt nun neu gedeiht
und jedes Volk von dir befreit.

[Strophe 4]
Ich bin der graue Wolf, der laut jauchzend
auf deinem Grabe tanzt,
wenn Gier, Lug, Betrug, Ausbeutung und Raub
zerfallen wie dein goldener Staub.
Ich bin der graue Wolf, ich hör dich zittern,
ich hör dich bibbern, kreidebleich.

[Bridge]
Ich bin der graue Wolf — mach dich bereit
und deinesgleichen.
Ich bin der graue Wolf — Wahrheit und Gerechtigkeit
vernichten eure Macht,
vernichten eure Gier, Ausbeutung,
Lug und Betrug, verbannt euch —
in der dunklen Hölle Ewigkeit.

[Outro]
Ich bin der graue Wolf — macht euch bereit.

© Horst Bulla

https://youtu.be/6XaM7p1DUvg
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Begrabene Träume (Song)

[Strophe 1]
Auf der alten Parkbank sitzt sie jeden Morgen,
mit einem Beutel Brot für die Tauben im Wind.
Sie lächelt leise, spricht mit den Vögeln,
als wären sie Freunde, die bei ihr sind.

Sie streut die Körner, erzählt ihre Geschichte,
von einem Mann, der stark war und nie geklagt.
Ein Leben lang hat er geschuftet,
bei Regen, Schnee und Sturm – Tag für Tag.

[Zwischengesang]
Sie flüstert leis’ im Morgenlicht,
von Liebe, die zerbricht.
Der Wind trägt ihre Worte fort,
ein Herz sucht seinen Ort.

[Refrain]
Und sie sagt: „Er war mein Leben,
mein Halt, mein Mut, mein stiller Stern.
Wir hatten Träume, kleine Träume,
doch das Schicksal nahm sie uns so fern.“
Sie füttert Tauben, und jede Feder
trägt ein Stück von dem, was war.
Ihr Herz erzählt von einem Mann,
den sie verlor – viel zu früh, im harten Jahr.

[Strophe 2]
Sie spricht von Nächten, in denen er heimkam,
müde Knochen, schwerer Schritt.
Vom Lohn, der kaum zum Leben reichte,
doch niemals brach er ihren Blick.

Kein Urlaub, keine Reise ans Meer,
kein kleines Haus mit Gartenzaun.
Sie hatten Träume, einfache Träume,
doch konnten sie sich nichts davon bauen.

[Zwischengesang]
Sie sagt den Tauben still und sacht,
wie sehr das Leben mit ihr macht.
Die Hoffnung klein, der Weg so schwer,
die Träume blieben leer.

[Refrain]
Und sie sagt: „Er war mein Leben,
mein Halt, mein Mut, mein stiller Stern.
Wir hatten Träume, kleine Träume,
doch das Schicksal nahm sie uns so fern.“
Sie füttert Tauben, und jede Feder
trägt ein Stück von dem, was war.
Ihr Herz erzählt von einem Mann,
den sie verlor – viel zu früh, im harten Jahr.

[Strophe 3]
Sie erzählt den Tauben von seinem Ende,
wie er viel zu früh zusammenbrach.
Die Arbeit nahm ihm Kraft und Jahre,
bis nichts mehr blieb, als ein letzter Tag.

Keine Rente, kein Ruhestand,
kein stiller Abend Hand in Hand.
Er starb, bevor sie beide leben
konnten, wie sie’s sich erträumt –
ein kleines Glück, ein kleines Stück
vom großen Leben, das nie erschien.

[Zwischengesang]
Sie spricht von Schmerz, der nie vergeht,
von einem Mann, der nicht mehr lebt.
Von Träumen, die sie beide nie gelebt.
Die Tauben hören jedes Wort,
und tragen ihre Trauer fort.

[Refrain]
Und sie sagt: „Er war mein Leben,
mein Halt, mein Mut, mein stiller Stern.
Wir hatten Träume, kleine Träume,
doch das Schicksal nahm sie uns so fern.“
Sie füttert Tauben, und jede Feder
trägt ein Stück von dem, was war.
Ihr Herz erzählt von einem Mann,
den sie verlor – viel zu früh, im harten Jahr.

[Final‑Refrain]
Und sie sitzt auf ihrer Bank,
Tag für Tag, im gleichen Licht.
Sie füttert Tauben, erzählt ihr Leben,
weil sonst niemand mehr mit ihr spricht.
Erzählt den Tauben, von den verlorenen Jahren,
von ihren verlorenen Träumen.
Von all die Jahre Arbeit, Schweiß, Schmerz,
Verzicht und Pflicht.
Von einem reichen Boss und seinem kargen Lohn,
von seinem stillen Armutsgrabe,
ohne Dank, ohne Glanz und ohne Licht.

In den Flügeln ihrer Vögel,
fliegt ihr Schmerz ein Stück davon.
Und sie hofft auf etwas Frieden –
für ihren Mann – und seine Träume,
in seinem schlichten Armutsgrab.

© Horst Bulla

https://youtu.be/Cu6eCGJqYoE
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