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Gedichte über Politik - Seite 49


Zar Wladimir - Russlands Menschen

Von Angst geplagt,
verdummt von Propaganda und verzagt,
erinnert es an Hitlers Nazireich,
weil der Beiden Systeme gleich!

Von Lügen und Korruption geprägt,
es stetig an demokratischen Werten sägt.
Macht erringen durch Indoktrin,
Volk verdummen, damit sie mit ihm zieh’n!

Unterdrückung pur und Angst verbreiten,
davon lassen sich Putin und Genossen leiten.
Angst macht blind, man duckt sich weg -
und das ist der Systeme Sinn und Zweck!

Wem Folter, Gefängnis oder Sibirien droht,
den verlässt meist der Mut in dieser Not.
Man gängelt Menschen mit großer Gier,
macht sie reich und sehr abhängig dafür.

Es wird erpresst und intrigiert
und gegen Gunst Charakterlose inspiriert.
Das Volk betrogen, Billionen geklaut -
und so das Oligarchentum aufgebaut!

Nun sitzt er da in seinem Palast,
grössenwahnsinnig, vom Zaren-Ehrgeiz erfasst.
Der „Herr der Ringe“ im Kreml-Land,
der die Geschichte selbst neu erfand.

Grossmogul - gefangen im kranken Gehirn,
rundherum feige Angst, keiner bietet die Stirn.
Unberechenbar, bösartig mit viel Hinterlist,
er in schlimmste Fußstapfen getreten ist.

Blindes hofieren der ganzen Welt
sein Ego streicheln, auf das man hat gezählt!
Wie das Volk der Russen getäuscht und blind -
wir jetzt verdammt zum Zusehen sind!

Klein-Wladimir – träumt vom großen Zarenreich,
er gehört in die Psychiatrie – und zwar jetzt gleich!
Der Spion der einst aus der Kälte kam,
damals arm und bedeutungslos – jetzt im Grössenwahn!

03.03.2022 GiselaDanisman
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Die Demokratie des Sterbens (Song/Remake)

[Strophe 1]
Vor der Rente sollen wir sterben,
nur in einem schlichten Sarg.
Ohne Ehre, ohne Würde,
denn so was zahlt nicht Vater Staat.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre,
da zahlt der Staat ohne Gezerre.
Ein großer Stein, ein glänzend Sarg,
ein Meer von Blumen und von Kränzen.
Die Gäste viel, die Reden lang,
denn prunkvoll muss es für sie sein.
Nur Arme sterben ganz allein.

[Chore]
Vor der Rente sollen wir sterben,
ohne Würde, ohne Sarg aus Stein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
Ein Meer von Kränzen für die Herren,
für uns nur Stille, kalt und klein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.

[Strophe 2]
Ein schlichter Sarg, kein großes Zeichen,
kein letzter Gruß, kein stiller Klang.
Nur Staates Diener kriegen Würde,
ihr Abschied prunkvoll, laut und lang.
Wir aber gehen ohne Worte,
kein Kranz, kein Stein, kein letzter Schein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.

[Chore]
Vor der Rente sollen wir sterben,
ohne Würde, ohne Sarg aus Stein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
Ein Meer von Kränzen für die Herren,
für uns nur Stille, kalt und klein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.

[Outro]
Ein großer Stein, ein glänzend Sarg,
ein Meer von Blumen, hell und rein.
Doch was wir kriegen, bleibt nur Schweigen —
und Arme sterben ganz allein.

[Final-Chore]
Tausende Armutsgräber ohne Namen,
Steuern gezahlt für Regierungsgehälter.
Fette Diäten in ihre Rachen gestopft,
in Armut leben, in Armut sterben —
das ist Demokratie, verlogen und ohne Dank.
In Armut leben, in Armut sterben,
Danke Demokratie, unser Vaterland.
(Demokratie, verlogen und ohne Dank)
(Demokratie, verlogen und ohne Dank)

© Horst Bulla
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